Beiträge von Chien_de_coeur

    Ich finde man kann da null Pauschalaussagen treffen. Prinzipiell wäre ich misstrauisch, würde darauf achten, dass Gruppen nur überwacht zusammen sind, dass bei Mobbing etc eingegriffen wird, dass es Ruhepausen gibt und dass nicht alle Hunde zusammen in einer Gruppe sein müssen (sprich, dass stattdessen wirklich passende Gruppen zusammengestellt werden).

    Die Betreuer sind den ganzen Tag mit den Hunden gemeinsam auf dem Platz/Ruheort. Kein Hund wird längere Zeit unbeaufsichtigt gelassen. Ich würde mal schätzen dass für 20-30 Hunde mindestens 5 Betreuer vor Ort sind.

    Die 20-30 Hunde sind dann aber nicht in einer Gruppe, oder?

    Ich finde man kann da null Pauschalaussagen treffen. Prinzipiell wäre ich misstrauisch, würde darauf achten, dass Gruppen nur überwacht zusammen sind, dass bei Mobbing etc eingegriffen wird, dass es Ruhepausen gibt und dass nicht alle Hunde zusammen in einer Gruppe sein müssen (sprich, dass stattdessen wirklich passende Gruppen zusammengestellt werden).

    Und dann muss man sich natürlich den Hund anschauen, ob er das verträgt, obs zu viel Stress ist...

    Gut gemacht kann das meiner Meinung nach schon auch für einige Hunde hilfreich sein. Ich kenne eine super HuTa, die haben ihr Konzept so zugeschnitten, dass es auch für ernstere, erwachsene Hunde passt. Aber viele andere nehmen wirklich nur nette Tutnixe, die du den ganzen Tag in egal welcher Konstellation zusammen toben lassen kannst. Letzteres wäre nicht meine Wahl:ka:

    Sind Bernhardiner immer so halbtot im Verhalten, auch schon als Welpe? Ich kenne die Rasse nicht so.

    Die paar die ich kenne, wecken bei mir das Verlangen sie zum TA zu schleifen und durchchecken zu lassen, weil mein Kopf nicht begreifen kann, wie so junge Hunde dermaßen desinteressiert und scheintot sein können. Allerdings kenne ich leider auch 2 ganz stark übertypisierte Exemplare, mit diesen extrem "zerfließenden" Gesichtern. Da gibts sicher auch andere...

    Vielleicht bin ich auch übervorsichtig aber ich war immer der Meinung, dass man auch dann Auflagen für seinen Hund bekommen kann, wenn dieser sich (aus Hundesicht berechtigt) wehrt:ka:

    Versteht mich nicht falsch, ich gebe hier sicher nicht dem Schäferhund die Schuld, ich war nur bisher immer der Meinung, dass ich meinen Hund so zu führen habe, dass niemand zu Schaden kommt. Egal ob ein anderer Hund in uns rennt, der Opa mit dem Gehstock eine bedrohliche Bewegung macht oder ein Kind mit dem Fahrrad zu nah vorbeifährt.

    Zumal es hier null Beweise für den Angriff der Bulldogge gibt und es Aussage gegen Aussage steht...

    Der Hund ist 10 Monate alt, da liegt hoffentlich noch ein langes, langes Hundeleben vor euch. Das war jetzt ein Vorfall, die Entscheidung ob Maulkorb draußen ja oder nein würde ich davon abhängig machen, ob du wirklich ganz fest davon ausgehst, dass hier nur etwas passiert ist, weil die Bulldogge gebissen hat.

    Ich möchte keine reinrennenden Hunde entschuldigen, sicher nicht, aber persönlich finde ich es wichtig die Unzulänglichkeiten anderer Menschen mit einzukalkulieren. Wenn du dir also nicht sicher bist, dass du deinen Hund ohne Maulkorb auch in "blöden" Situationen so führen kannst, dass weder andere Hunde, Menschen noch Kinder zu Schaden kommen, dann würde ich einen MK drauf tun.

    Ganz im Ernst, ich glaube nicht, dass heute noch ein OA ein "aber mein Hund war angeleint" akzeptiert, wenn sowas mehrfach passiert.

    Das habe ich schon häufig gelesen. Vielleicht wäre das ganz gut. Ich hab auch schon gesehen, dass beim leinenführigen Laufen (Halsband) eben auch nicht geschnüffelt werden darf oder so, aber das würde ich ja noch nichtmal wollen. Mir würde ja die lockere Leine locker reichen ;).

    Du kannst dir ja DEIN Ziel selbst aussuchen und formulieren - Hauptsache du bleibst dann bei dieser Definition:smile:

    Ich würde generell erst mal gründlich alles durchchecken lassen, Entzündung ist eine Möglichkeit, gibt aber noch andere.

    Und sonst lässt sich eine Undichtigkeit bei kastrierten Hündinnen normalerweise sehr gut medikamentös behandeln.

    Einen einfachen Hund finde ich bei erfahrenen Hundehaltern, die sich an Regeln halten (z.B. nicht ableinen, kein Fremdhundkontakt, etc...) durchaus gut aufgehoben.


    Einen Hund mit "Besonderheiten" würde ich entweder zu einer Person geben, die ihn gut kennt UND erfahren ist oder direkt in eine professionelle Pension.


    Generell fühle ich mich mit einer guten Pension oft wohler, aber die gibts leider auch nicht wie Sand am Meer und die Preise sind teilweise echt hoch.