Beiträge von fliegevogel

    Ich mag das alles nicht so hoffnungslos sehen.

    Viele Krümel geben einen Keks.

    Deswegen meine ich ja, das ist momentan eher ne Glaubens- und Einstellungsfrage. Denn es gibt keine belastbaren Daten dazu. Ich mag Deinen Ansatz und vertrete ihn in vielen anderen Aspekten auch. Hier - was diesen Aspekt angeht - glaube ich persönlich nicht mehr an die vielen kleinen Krümel und tue es immer weniger. Finde es aber schön, wenn es anderen nicht so geht!

    Da dürfte es keine pauschal gültige Aussage zu geben.

    In manchen ist z. B. das Ausbringen von Gülle erlaubt, aber an bestimmte Zeiten gebunden. In anderen ist Gülle nicht erlaubt.

    Ja, so kenne ich es auch, also dass es nicht pauschal verboten ist. Dazu findet man auch weder in der DüV noch in den FFH-Richtlinien etwas.

    Es gibt auch deutschlandweit keine unabhängigen Erhebungen der Zustände und Pestizid- und Nitratbelastungen in NSG und LSG. Das ist alles ein unfassbarer Sumpf.

    Für mich persönlich gesprochen kann ich nur sagen, dass mir die ich mich viel mit Agrarpolitik und Umweltschutz beschäftigt in dem Themenbereich jeder Optimismus und jeder Glaube, dass man da im Kleinen Einfluss nehmen kann, mehr und mehr verloren geht. Ich finde es zwar unterstützenswert, wenn man die Hinterlassenschaften seiner Hunde überall beseitigt, aber ich glaube kein Stück daran, dass das einen signifikanten Unterschied macht, was die allgemeine Bodenbelastung angeht. Außer natürlich punktuell in städtischen Biotopen, in denen es bereits aus anderen Gründen eh selbstverständlich sein sollte, dass man Hundekacke nicht liegen lässt.

    Nachdem du das alles bedenklich finden dürftest, benutzt du sicher keine Straßen, wohnst in keinem Haus und isst rohes von der Hand, denn auch das Erz, damit die Pfanne hergestellt werden kann wird irgendwo abgebaut

    Wie kommst Du denn darauf? :lepra:

    Ich habe übrigens auch nie gesagt, dass ich Kieselgur nicht verwenden würde oder das verwerflich finde. Habe nur darauf hingewiesen, dass es eventuell nicht weniger Einfluss auf die Umwelt hat als Bravecto bspw. Was ich ja auch verwende. Verstehe den seltsam unangenehmen Tonfall Deines Beitrags wirklich nicht.

    Was ist denn aus dem Einzeltraining geworden? Habe ich das überlesen?

    Für mich klingt es bei so viel Frust auf beiden Seiten wirklich nach einem Fall für Training vor Ort. Da kann man aus Distanz als Forenuser so viel falsches sagen...

    Bei so Mitteln wie Kieselgur sollte man immer im Kopf haben, dass diese abgebaut werden. Das bringt alle Schäden für den Boden und die Umwelt mit sich, die Minenabbau allgemein so mit sich bringt. Ich weiß nicht, wie da die Deklarationen sind, ob es "nachhaltigen Abbau" gibt, in dem die Abbauflächen danach renaturiert werden (wobei den Böden dann eben trotzdem eine Sedimentschicht fehlt, ich weiß nicht, ob das nachhaltigen Schaden anrichtet, stelle es mir aber vor). Wenn das nicht nachhaltig abgebaut wird, schadet man den Böden und der Natur vermutlich ähnlich stark wie mit Zeckenmitteln im Hundekot. Nur eben da, wo es abgebaut wird und nicht da, wo unsere Hunde hinmachen.

    Was ich nicht weiß und auch bei kurzer Recherche nicht herausfinden konnte: ob man Kieselgur im Labor herstellen kann. Da wäre der Einwand natürlich nichtig, würde dann aber die Frage nach sich ziehen, was für die Herstellung verwendet wird und wie eventuelle Abfallstoffe verklappt werden.

    On topic: ich gebe Bravecto, keine Nebenwirkungen erkennbar.

    Diese Studie bezieht sich aber ausschließlich auf städtische Vororte, hat keine Vergleichsgruppe und ging nur über 1,5 Jahre. Ich finde es zwar richtig und wichtig, über dieses Thema nachzudenken und die Hinterlassenschaften seines Hundes wann immer möglich zu beseitigen, aber dass Hundekot in einem nennenswerten Rahmen zu den Problemen unserer Böden hierzulande beiträgt, kann man daraus in meinen Augen nicht ableiten.

    3000€ Brutto ist am Ende immer noch nicht "viel" - aber definitiv über dem Durchschnitt und weit mehr, als viele Menschen heutzutage bekommen

    Über dem Durchschnitt ist es nicht, der liegt ja, wie vor ein paar Seiten gepostet, deutlich höher. Aber natürlich ziehen Gutverdiener diesen nach oben.

    Da wäre der Median halt auch spannender als der Durchschnitt eigentlich.

    Edit: der Median lag 2019 wohl bei 2500€ brutto (Quelle: https://www.focus.de/finanzen/karri…d_10552510.html)

    3000€ Brutto ist am Ende immer noch nicht "viel" - aber definitiv über dem Durchschnitt und weit mehr, als viele Menschen heutzutage bekommen

    Ja, kann ich mir absolut vorstellen. Ich bin mit einem abgeschlossenen naturwissenschaftlichen Studium und bald abgeschlossener Promotion knapp über 3k brutto. Knapp. Mit Promotion bekäme ich 80€ mehr im Monat, das ändert dann also auch nichts.

    Da kann man sich ja vorstellen, wie viele "weniger gut ausgebildete" Menschen hier in der Region verdienen (ich setze das "weniger gut ausgebildet" in Anführungszeichen, weil ich es persönlich nicht so empfinde, es gesellschaftlich ja aber oft so gewertet wird).