Das wäre so schwer für Ove nicht vor Aufregung herumzutippeln
Das war für Juro auch schwer. Noch schwerer war, dabei nicht vor sich hin zu kläffen oder zu fiepen weil man ja so aufgeregt ist, dass man es geschafft hat und das bestimmt richtig ist und gleich kommt bestimmt der Klick, ahhhhhhhhh
Aber durch einen gaaaanz langsamen Aufbau und konsequentes Nicht-Belohnen von unruhigen Anzeigen haben wir es nach nur etwa einem halben Jahr ganz gut ruhig bekommen
Whui, ich habe mal dran gedacht, ein Minitraining zu filmen. Zwei kurze interessante Sequenzen:
1. Video:
Am Anfang will er loslegen, bevor ich das Signal gebe, deswegen wird er zurück geschickt. Und bei 00:25 ungefähr gebe ich nochmal das Signal, das ist quasi meine Bitte, mir genauer zu zeigen, wo das Zielobjekt ist.
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Und 2. Video:
Da schielt er zu mir rüber, statt sauber anzuzeigen. Weil der Rest aber stimmt und mir das im "Realeinsatz" reichen würde, breche ich nicht ab, sondern passe einen Moment ab, in dem er sauber anzeigt um dann schnell zu markern.
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Das sind Saatkrähen. Die sind Koloniebrüter. Würde es bei der TE um Saatkrähen gehen, müsste sie nicht rätseln, ob da irgendwo ein Nest ist, die verpasst man nicht. Und in der Brutzeit Attacken gegen Menschen fliegen ist mWn auch eher typisch Rabenkrähen.
Auch Saatkrähen sind btw mMm weit entfernt davon, eine Plage zu sein, wenn man nach den allgemeinen Populationsdaten geht. Es sind halt punktuell immer viele, wegen der Kolonielebensweise. Und sie plündern teilweise Felder, weil sie wegen der grässlichen landwirtschaftlichen Monokulturen, die in Pestiziden getränkt werden, sonst nichts mehr finden. Zu so Leuten wie der Tante aus dem Film mit ihrem "Wo wird der Mensch geschützt?" fällt mir echt nichts mehr ein Überall, Nicolette, f***ing überall!
Selkie Japp, kann sehr gut sein. Krähen können definitiv einzelne Menschen und Hunde unterscheiden. Ich füttere ein-zwei Krähen hier auch gerne mal, und die kommen sehr höflich wenn sie mich sehen und auch nur zu mir und nicht zu anderen Hundebesitzer*innen. Die sind viel cleverer als man so denkt
Aber vielleicht war das gestern auch einfach nur für mich selbst so anstrengend, dass ich heute rückblickend alle Hunde so wahnsinnig bewundere.
Ich bewundere das auch! Wollte das gar nicht abwerten oder das eine "besser" finden als das andere. Ich meinte nur, gute Nerven brauche Hunde um eine große Sportveranstaltung mitzumachen in meinen Augen genau so wie um eine große Show entspannt mitzumachen. Deswegen wäre beides für mich ein super Indikator für Wesensfestigkeit
Aber die x Stunden, die man wartend im Trubel und Gebelle herumliegt und pennt?
Überall laufen Hunde teils sehr eng an einem vorbei und Menschen. Da muss Hund schon eine coole Socke sein oder zumindest irgendwie kein Angsthase.
Klar, das gehört für mich dazu, wird ja teilweise auch hart trainiert. Das gehörte aber auch auf den Hundesportveranstaltungen bei denen ich bisher war, dazu.
Für den „gewöhnlichen Stadthund“, der als Alltagsbegleiter angeschafft wird, ist es ein viel passenderer Nerventest eine riesige Ausstellung im Trubel einer Messehalle zu verschlafen, als ortsgebunden Gelerntes im Obedience auf dem Hundeplatz abzuspulen
Für mich läuft das Training für Hundeshows durchaus auch unter "Ausbildung", deswegen widerspricht sich das für mich nicht.
Ne Kiste wassertaugliches Spielzeug für die Hunde, wenn wir zu meinen Eltern an den See fahren Eigentlich völlig sinnloser Firlefanz, aber da hat meine Urlaubsfreude meine Vernunft überwältigt