Beiträge von lxbradormicky_

    Bitte, wovor soll ein "Familienschutzhund" schützen?

    Ich wurde letztes Jahr einmal fast von drei jungen Männern in den Busch gezogen, einmal wurde ich von einem Besoffenen bedroht. Ich wohne in einer eigentlich friedlichen Stadt, Neubrandenburg, MV, in einem ganz guten Viertel. Beide Male waren am helllichten Tag.

    Micky hat bei der ersten Situation eine Bürste geschoben und geknurrt. Nein, ich habe ihn nicht gedeckelt oder aufgehalten sondern war froh, als die drei Respekt bekamen. Ausschlaggebend zur Auflösung der Situation war zwar dann ein Auto welches um die Ecke kam, jedoch hat er mir wertvolle Sekunden verschafft.

    Bei dem Betrunkenen hat er nur fixiert und gegrummelt und hat sich zwischen mich und dem Mann gestellt. Hat gereicht, er ging weiter.

    Keine Ahnung was gewesen wäre, wenn ich alleine ohne Hund laufen gegangen wäre.

    Die Präsenz eines Hundes reicht ja schon oft genug.

    Um deine Frage zu beantworten: ja, es gibt genug Situationen. Aber nein, dafür braucht es kein DSH, Dobi oder Staff. Die meisten Hunde würden wohl so reagieren wenn man sie lässt.

    Also ich kenne so einige Labradore als sehr tolle Familienhunde, auch mit kleinen Kindern. Die Labradore die ich kenne sind aber auch nicht wirklich trampelig. Man muss natürlich wie bei jedem größeren Hund darauf achten, dass der Hund lernt dass "Bodychecks" bei Kindern absolut tabu sind. Sollte man aber auch bei kleineren Hunden, finde ich ehrlich gesagt.

    Definitiv. Sie sind nicht so trampelig wie verschrien. Meiner Meinung nicht mehr als jeder (große) Junghund auch.

    Mein Bub ist wunderbar mit meinen Neffen, die wir nicht mal oft sein. Auch der Eignungstest zum Rettungshund und für den Besuchshundedienst sind pillepalle für ihn gewesen. Wie bei jeder anderen Rasse auch ist da Erziehung und tlw. auch Management (Kleinkind nicht allein mit Hund lassen etc.) einfach entscheidend.