Beiträge von lxbradormicky_

    nicht "Hund ist aggressiv"

    Jedoch habe ich Angst, dass unser Hund mal im Training oder gar irgendwann im Einsatz einen anderen Hund beißen könnte.

    Ich kenne Milow und Milows Besitzer. Mein Text war jetzt nicht nur unbedingt auf das Team gemünzt sondern ist für mich eine allgemeine Problematik.

    Dass es so viele Hunde gibt, die wegen der Artgenossenproblematik rausfliegen, finde ich eigentlich sogar schade. Mit angepassten Suchgebieten, Abstand zwischen den Suchgebieten etc wäre vieles total einfach koordinierbar und wir hätten ein paar gute Hunde mehr.

    Gibt halt die GemPpo so nicht her.

    Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher wie ernst Milow machen würde, dafür kenne ich ihn zu wenig.

    Trotzdem sollte man das

    Milow müsse zur Absicherung einen Maulkorb tragen

    was ja von der Trainerin kommt, nicht runter spielen.

    Zwischen Unverträglich und mit Beschädigungsabsicht liegt halt nochmal ein schmaler Grad.

    Ich habe bei meinem auch lange daran arbeiten müssen das andere Hunde neutral zu betrachten sind.

    Dito! Meiner pöbelt an der Leine auch mal rum. Er hat aber zum Glück gelernt, es zumindest im Training zu lassen. Er unterscheidet Situationen auf der Straße und wenn es um die Arbeit geht.

    Und der Eignungstest .. ist wenn er zeitlich korrekt gemacht wird meist zu früh und die Hunde zu jung um solche Probleme zu berücksichtigen.

    Beim ASB soll dieser nun erst mit einem Jahr durchgeführt werden. Wurde letztens beim Ausbilder-Seminar erwähnt. Finde ich richtig gut!

    Bei uns würde sowas im Eignungstest, spätestens in der Gruppe Hund im Gehorsamkeitsteil der Flächenprüfung relevant werden.

    Ein, zwei schaffen es trotz Aggression trotzdem wenn die Prüfer sehen, dass das Verhalten vom Hundeführer schnell korrigiert werden kann.

    Nur was bringt mir das im Einsatz? Letztens auf Usedom mussten wir erst etwa 800m einen starken frequentierten Weg gehen um ins Suchgebiet zu kommen.

    Beim Suchen kam von hinten ein großer Molosser von hinten an Micky. Das konnte er gar nicht ignorieren. Frauchen war der Meinung, die dürfen bestimmt spielen wenn meiner ja auch frei läuft. Sie haben uns nicht als Einsatzkräfte angeblich erkannt.

    Verstanden hätten die beiden Hunde sich wohl nicht aber wir hatten genug Zeit die beiden wieder zu trennen ehe was passiert wäre. Ernst macht meiner nicht, aber der andere ja vielleicht.

    Wir mussten uns vor kurzem leider auch von einem Team trennen. Auch nach der Kastration wurde es einfach nicht besser. Der wäre bei der Gruppe Hund durchgefallen und das gibt mMn kein gutes Bild der Staffel ab.

    Aber auch die Gesellschaft erwartet, dass ein Rettungshund nett ist.

    Wochenende durften wir im Freibad trainieren. Als der Berner und der Labbi auf die Wiese ist blieben alle entspannt. Wie hätte es beim Mali ausgesehen der sich vielleicht ein Spielzeug geschnappt hätte?

    Es ist wirklich nicht einfach aber man muss immer vom Dümmsten ausgehen und nicht nur von Einsätzen, bei denen nichts los ist.

    Ich wurde gerufen... :)

    Möglich ist alles. Vielen fehlt dafür aber leider die Geländehärte. Das müsste man dann sehen. Ansonsten können kleine Hunde in manchen Suchgebieten echt praktisch sein.

    Trailen könnte man natürlich auch versuchen. Wäre halt die Frage ob das fürs Einsatzniveau reicht, das kann man aber vorher nicht so sagen.

    Eine schöne dritte Variante wäre der Besuchshundedienst. Die Rentner freuen sich ungemein über die Besuche mit den Hunden.

    Gibt es bei euch in der Nähe denn eine Staffel? Sonst einfach erstmal ohne Hund hinfahren und angucken.