Beiträge von Phonhaus

    Hallo,


    ich hab auch schon bei einigen Suchen mitgemacht, aber gottseidank ist noch nie einer meiner Hunde entlaufen. Nichtsdestotrotz haben wir für Lilly, die ein Angsthund ist, einen Tracker. Lieber Haben und nicht Brauchen als umgekehrt.


    Der Hund von meinen Eltern war bei der ersten Läufigkeit mal abgehauen, als die bei meinen Großeltern zu Besuch war. Da sie ein Höschen anhatte konnte sie mit Mithilfe von Passanten recht schnell wieder gefunden werden.


    Tipps vorm Entlaufen:


    1. Hund chippen und registrieren lassen

    2. Erst Ableinen, wenn der Rückruf sitzt (außer bei Welpen, die von sich aus folgen)

    3. Mit neuen Hunden erstmal die Umgebung von Haus gut ablaufen und erkunden lassen, bevor man ans Ableinen denkt

    4. Bei neuen Hunden möglichst alles an Schreck- und Jagdreizen und die Reaktion beobachten, bevor man ans Ableinen denkt.


    Wenn es doch passiert:


    1. Wenn der Hund weggelaufen ist, weil er sich erschreckt hat: Nicht schreiend hinterherrennen

    2. Eine Geruchsquelle und möglichst eine Futterstelle am letzten bekannten Aufenthaltsort einrichten - möglichst gleich

    3. Die Website von Heiko Krannich aufrufen und sämtliche dort hinterlegten Tipps beachten

    4. Das Tierregister benachrichtigen, ansässige Tierschutzvereine und Tierärzte auch

    5. Ggf. Polizei und ansässige Jagdpächter informieren

    6. Gucken, in es für die Region z. B. eine Facebookseite für Tiersichtungen gibt

    Vriff
    Hi, groß auf was achten musst Du nicht, der Hefeteig ist ein bisserl mächtiger als bei uns. Das Rezept von Rezeptschachtel.de kommt gut hin.


    Man kann da übrigens auch einfach die entsprechende Menge vom Blech oder aus der Springform machen, wenn man nicht einzelne Küchlein formen will. Und wenn man alle 3 Füllungen mag, kann man das auch auf Blech oder Springform abwechseln. Oder in der Springform in Kreisen machen. Einfach mit Finger oder Kochlöffel Ringe oder Streifen in den Teig drücken, darauf die Füllung, dann darauf Streusel.


    Hier siehst Du ein Beispiel:

    Wer backt noch

    Zum Thema Vestibularsyndrom: Uns hatte die Tierklinik von jeglicher Behandlung abgeraten, einfach pflegen und warten, keine Infusionen, kein Cortison. Und dann zur Vorbeugung Karsivan geben.

    Bei uns ist es jetzt 3 Jahre her und wir hatten keinen Rückfall, meine Hündin war außergewöhnlich schwer betroffen (sie konnte nicht mal stehen) und es ist vollständig verschwunden, selbst die Kopfschiefhaltung war irgendwann (nach mehr als einem Jahr mit Physio) weg.

    Ronja konnte beim ersten Anfall mehrere Tage weder stehen noch laufen noch sich eigenständig lagern :( : Alleine daher schon war für uns die Gabe von Infusionen wichtig, aber unsere Tierärztin hat auch gemeint, dass es eine Abwägungssache ist. Sie hat sich dann gut erholt, jetzt nach dem zweiten Anfall nicht mehr so. Aber sie ist auch schon über 14 gewesen.

    Es war halt krass für uns, weil sie vorher noch superfit war, vor nichtmal einem Jahr ist sie (mit Pause) noch problemlos 15-20 KM gewandert und war nicht kaputt danach. Sie ist Schlag auf Fall ein alter Hund geworden. Deshalb ist es für uns momentan ganz schwer, zu beurteilen, ob das einfach Alter oder doch krank ist.

    Die Möglichkeit eines Hirntumors stand ja von Anfang an im Raum. Unsere Tierärztin hat uns von dem Stress, den ein CT/MRT mit sich bringt abgeraten. Wir sollen sie einfach gut beobachten und gucken, ob sie vermehrt Schmerz- oder Stresssymptome zeigt und ansonsten symptomatisch weiter am Vestibularsyndrom arbeiten.

    So machen wir das auch und genießen jeden Tag. Nich freut sie sich ihres Lebens, genießt ihr Futter und hat Spaß draußen. So lange ist es auch gut.


    Sollte nochmal so eine Attacke kommen werden wir - hoffentlich dann noch möglich - mit der Ärztin nochmal sprechen, ob wir dann nicht doch ein CT oder MRT machen lassen sollten. Und sie im Fall der Fälle im Schlaf gehen lassen sollten. Meine Angst ist halt, dass sie Schmerzen hat, die aber nicht zeigt.