Beiträge von Phonhaus

    Foto nachgereicht: gedämpfter weißer Spargel, gebratener grüner Spargel, Rosmarinkartoffeln und ein Riesenkalbsschnitzel - und mein Mann hat seinen Teller nicht leergegessen :stock1: - also hatten auch die Hunde Kalbsschnitzel, Spargel und Kartoffel.


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    1 Glas grüner und 3 Gläser weißer eingemachter Spargel mit verschiedener Würzung sind auch noch dabei rausgekommen.


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    Es gibt schlicht und ergreifend viele verschiedene Ausprägungen von Angst. Ich zitier mal aus einem anderen Thread:

    Zitat

    Zur Frage der Definition knapp gefasst: Für mich ist ein Angsthund ein Hund, der aufgrund von Sozialisationsmängeln oder -schäden neu auftretende Reize nicht oder nur extrem schlecht verarbeiten kann und ihnen (zumindest zuerst einmal) nicht mit einer anderen Handlungskompetenz als Panik begegnen kann.

    Spezifische Ängste wie Geräuschangst, Angst vor bestimmten Menschen etc. oder generelle Unsicherheit machen keinen Angsthund.

    Aber auch daran kann man arbeiten. Unser Hund hat sich in den ersten Wochen nicht freiwillig aus einer bestimmten Ecke vor der Tür wegbewegt, zum Gassi mussten wir sie tragen.


    Mittlerweile läuft sie je nachdem freudig mit. Wenns nicht windet, regnet, draußen lärmt und besonders in der Dämmerung sogar gerne. Wenn ich dabei bin, sogar richtig mit Freude und Quietschen. Aber das hat viel Zeit, Ruhe und ganz besonders leckere Sachen erfordert.


    Und mittlerweile hat sie auch ein paar Kompetenzen mehr im Portfolio als Angst, um auf Reize zu reagieren. Es geht, auch Angsthunde können lernen.

    Grundsätzlich verboten ist das nicht. Was allerdings immer gilt: Dass der Hund sich im Einflussbereich seines Halters zu befinden hat.


    Das Problem war also nicht die Paarung, sondern die Tatsache, dass der Rüde nicht gesichert war bzw. nicht hinreichend abrufbar war (und sei es auch nur, weil ihm die Sicherungen temporär durchgeknallt waren) und Deinen Hund attackiert hat. Das ist verboten.


    Gut, dass Ihr so glimpflich davongekommen seid. Ich hoffe, der andere Halter hat wenigstens sein Bedauern signalisiert.

    Ok. Es wäre - nach Corona - ganz gut, wenn ihr Euch eine nette Bekanntschaft mit einem ruhigen, souveränen und verläßlichen Hund, der sich mit Eurem verträgt, und ein bombensicher umzäuntes Auslaufgebiet sucht, wo die Hunde frei miteinander agieren können. Im Spiel lernt sich gut und kann Stress abgebaut werden :smile:


    Ich finde es toll, dass Ihr da am Ball bleibt. Mein Mann und meine Angsthündin sind auch noch so ein Thema. Sie hat ihn mittlerweile gut akzeptiert (aber sind auch schon über drei Jahre), aber och bin definitiv Bezugsperson. Sie läuft nicht gern mit ihm alleine und wenn Angstsituationen sind orientiert sie sich nur an mir. Das ist - obwohl er weiß und versteht, warum - doch auch immer wieder frustrierend für ihn.

    Hallo,


    so aus der Ferne ist das schwierig zu beurteilen. Aber gerade wenn zu einer generalisierten Angst auch ein Deprivationsschaden kommen sollte, dann ist das schon eine Herausforderung.

    Das Problem dabei ist, dass in diesem Fall die Lernfähigkeit selbst eingeschränkt wäre. Die Reize, die der Hund in der Phase bekommt und verarbeiten muss, in dem sich bei ihm die neuronalen Vernetzungen im Hirn ausbilden, prägen seinen Gehirnaufbau. Wenn er in dieser Situation wenig Erfahrungen macht - oder ganz andere Erfahrungen, als er für sein späteres Leben braucht - dann wird er sein Leben lang Probleme haben, Neues zu verarbeiten. Die Erwartung, dass er sich „langsam mal an etwas gewöhnt haben muss“ geht deshalb fehl. Denn seine Fähigkeit, aus Wiederholungen zu lernen (=Gewöhnung), ist als solche eingeschränkt. Es dauert alles viel länger als bei einem Hund, der hier gescheit sozialisiert wurde.

    Dazu kommt, was die Angst mit dem Hormonhaushalt im Körper anstellt. Denn auch in Phasen von Unruhe und Anspannung kann der Metabolismus nicht lernen, adäquate Reizverarbeitung findet in Entspannungsphasen statt.


    An Deiner Stelle würde ich das tatsächlich also einfach weiter laufen und den Hund Deiner Freundin da sein lassen. Nach dem, was Du schilderst, sind die Fortschritte schon gigantisch. Und da kann sich auch noch eine ganze Menge tun. Es dauert nur einfach, und das Tempo bestimmt sein Körper.


    Kennt Euer Hund denn Artgenossen und hat regelmäßigen Kontakt? Von souveränen Artgenossen können gerade ängstliche Hunde viel lernen.

    Hat sich hier jemand schon mal ausführlicher damit beschäftigt wo bzw. wie man möglichst günstig qualitativ hochwertige Hörbücher hören kann?

    Audible, Spotify, Bookbeat und was es sonst noch so gibt?

    Hi,


    ich weiß nicht, wie lange noch: Aber die Onleihe in Hessen und soweit ich weiß noch andere bieten zu Corona-Zeiten kostenfreien Zugang, auch ohne dass man bei einer regulären Bücherei registriert ist. Da gibts auch Hörbücher, habe ich gesehen.