Beiträge von Phonhaus

    Ich hatte ja schonmal geschrieben, dass ich mich für lange Jahre auf was Ähnliches eingelassen hatte. Wobei die Hündin, um die es da ging, so fix eine unglaubliche Bindung zu mir aufgebaut hatte ...


    Vom Verstand her kann ich da tatsächlich auch nur dazu raten, sich aus der Situation zurück zu ziehen. Ist halt schwierig bis unmöglich, wenn das Herz eine andere Meinung hat.

    Zum Beauceron kann bestimmt @Das Rosilein was sagen.


    Wir haben hier nur einen. Einen Senior in etwa Ronjas Alter mit chronisch noch schlechterer Laune. Der war in jungen Jahren aber sportlich unterwegs und in jagdlichem Einsatz.

    Wobei Beaucis ursprünglich keine Jagdhunde sondern eher Hütehunde waren.

    Ja, aber speziell der Kerl war wohl super in der Nachsuche, aus seiner Familie sollen laut dem Besitzer noch weitere zwei Nachkommen in Jägerhand sein.

    Hier läuft das eigentlich ganz gut, finde ich. So von dem, was ich beobachte. Wir haben viel uneingezäunte Wiesenstücke, teils mit Weg durch. Und da halten sich die Leute schon dran. Das größte „Problem“ sind da tatsächlich Wildsäue. Menschgemacht nur spielende Hunde (bei Lilly muss ich da auch aufpassen) und ab und an ein Reiter, der unbedingt über die Wiese muss. Auch bei den beweideten Wiesen, finde ich, wird mittlerweile mehr geguckt als früher. Auch, das nicht gefüttert wird.


    Tourihorden haben wir auf den Wiesen einfach nicht. Die sind eher in Trupps, ganz bunt und glänzend, auf den Waldwegen unterwegs. Kann man schlecht verfehlen und gut umgehen. So siehts hier meistens aus:


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    Schade finde ich eher, dass wir einiges an Streuobstwiesenstücken in Privatbesitz haben, bei denen sich nicht um die Obstbäume gekümmert wird :( : Bzw. wurde, ganz viele sind die letzten 2 Jahre kaputt gegangen.

    Wie lange ist Vlocek jetzt denn bei Dir? Bist Du sicher, dass er jetzt schon sein vorhandenes „Verhaltensrepertoire“ zeigt (kommt laangsam nach so roundabout zwei Monaten), oder ist er noch im Umstellungsstress?

    Nimm das bitte nicht persönlich. Bei allen Hundesuchen, bei denen ich bisher dabei war, hat der Hund sich von seinem Besitzer nicht locken lassen. Wie in dem Artikel beschrieben: Der Hund ist in einem Tunnel, der greift auf Automatismen zurück. Kognitiv Erlerntes kann er in dem Moment nicht abrufen. Mit meiner Angstmaus bin ich hier alle nach Hause führenden Wege mehrfach abgegangen, bevor ich sie abgeleint habe. Ein Tracker gibt zusätzliche Sicherheit

    Sobald er aus diesem „Fluchtmodus“ wieder rauskommt, ändert sich sich das schnell wieder, ist, als hätte man den Hund ausgewechselt.

    Mehr Gedanken machen würde mir, dass dieser Schreckreiz und kurzzeitige Kontrollverlust ausgereicht hat, ihn in den Fluchtmodus zu versetzen. War das Schiff noch dazu laut?


    Falls da übrigens doch mal was passieren sollte: Hier wäre die erste Anlaufstelle, wo ich nochmal nachlesen und anfragen würde:


    Heino Krannich

    Ich glaube, ich bin gerade ziemlich froh, nicht in Wien zu wohnen. Hier auf dem Land ist ja sowieso alles anders, aber auch mit Hunden in Frankfurt findet man Ecken, wo die mal laufen können, ohne in ein kleines unübersichtliches Areal - so muss ich es mir wohl vorstellen? - eingepfercht zu sein. Sowas kenne ich überhaupt nur vom Hundeplatz, und da haben zumindest die meisten doch ein Auge auf ihre Meute.


    Aber die Leuts, die einem gerne erzählen, was man so alles falsch angeht, die gibts hier im Ort auch :nicken: Betreffs Hunde, Vorgartenrasenpflege, Rucksackpassform ...

    Ok - meinst Du, das war es hier? Die Kommentare dazu, kleine Hunde nicht auf den Arm zu nehmen, kenne ich meist aus anderen Zusammenhängen und bin auch eher davon ausgegangen.

    Wenn in so einem Fall mich einer bitten würde, eine andere Lösung zu finden, weil da gerade zwei nicht mit Allem kompatible Hunde zugange sind, wäre das für mich nochmal eine ganz andere Ausgangslage, als wenn mir jemand ungefragt mitteilt, dass ich meinen Hund falsch behandle :smile:.

    Dann wäre ich bei dem Punkt „ggf. guter Tipp“. Oder eben auch ne verständliche Bitte.