Beiträge von Phonhaus

    Tierschutzgesetz §3 Absatz 11:

    „Es ist verboten ... ein Gerät zu verwenden, das durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße Verhalten eines Tieres, insbesondere seine Bewegung, erheblich einschränkt oder es zur Bewegung zwingt und dem Tier dadurch nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt, soweit dies nicht nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften zulässig ist ...“

    Beim Suchen und Durchstöbern der jeweiligen möglichen andersgearteten Vorschriften mit Ausnahmemöglichkeiten wünsche ich viel Spaß.

    Fakt ist: Erwerb und Besitz ist nicht verboten. Ob ein etwaiger Einsatz tierschutzwidrig war, müsste im Einzelfall geprüft werden. Eben unter Berücksichtigung etwaiger anderer Vorschriften.

    Das Veterinäramt wäre da erstmal der richtige Empfänger. Die Gemeinde nur dann, wenn die HHF mit der Gemeinde einen Vertrag zur Übernahme von Fundtieren hat.

    Edit Nachtrag: Für Fundtiere der Gemeinde Bispingen ist die Wildtierhilfe Lüneburger Heide zuständig. Damit ist Ansprechpartner das Veterinäramt.

    Ja. Und hat dort mit der Stiftung, soweit ich weiß, einen Gnadenhof betrieben. Was er ja auch weiterhin tut.

    Also einen Ort für Anderswo Unerwünschte. Und wie hier schon gesagt: Dass sie das „Nein-Sagen“ auch nicht erfunden haben schreiben sie auf ihrer HP durch die Zeilen selbst. Und wieder dreht sich der Kreis.

    Die Menschen handeln innerhalb des Systems ehrenamtlich organisierter Tierschutz. So gut, wie sie es eben können.

    Ronja heißt Ronja, weil mein Mann und ich gleichermaßen Buch und Film geliebt haben. Und der Name passt wie die Faust aufs Auge :D

    Lilly hieß im Tierheim Mimi. Da wir es echt unfair fanden, dass ein Angsthund auch noch Mimi(mi) heißt, haben wir nach möglichst ähnlich umbenannt.

    Und sie ist ein zartes Blümchen und hat zumindest am Anfang gestunken - also passt die Lilie auch :lol:

    Ähm - dann knechte ich meine Hunde wohl.

    Zu akzeptieren, dass ein Tier nicht nach unseren theoretischen Moralvorstellungen lebt, heißt nicht, dass sie dem ungehindert folgen können. Für deren Futter stirbt genug fremdes Leben, da müssen Spaßtötungen nicht sein. Dafür gibts Ersatzbeschäftigung und Regeln. Anpassung gehört auch zum ursprünglichen Wesen des Haushund. Wie auch beim Menschen

    Ich folge morgens früh um 6 im Zug ja auch nicht meinem Grundbedürfnis, jedem 5. auf die Nase zu hauen.

    Ne, da muss ich sagen, dass die Hasen hier - und auch die Karnickel - wohl zu den eher vorsichtigen Exemplaren gehören. Wenn ich allerdings morgens in Frankfurt durch den Minipark zur Arbeit laufe, wimmelt es da von Karnickeln, trotz Hundegassigängern. Die sind notgedrungen bei Weitem menschennäher als die Viecher hier.

    Hier gibts halt massig abgelegene Stellen für die Kerlchen und ein paar schöne Wildäcker..

    Eine mögliche sehr traurige Erklärung könnte sein, dass es sich um kranke Tiere handelt, hier war die letzten 2 Jahre die Hasenpest gut verbreitet :verzweifelt:

    Aber in der Dämmerung rechnen die wahrscheinlich auch einfach nicht mit Menschen mit Hund im Wald/Feld.