Beiträge von Phonhaus

    @Alana3010

    Ich nehme das von Asian Streetfood, deshalb gibts die hier nur selten xD Allerdings entschaume ich die Brühe nicht und röste Ingwer und Schlotten in der ganz normalen Pfanne an.

    Asian Streetfood - Pho Bo Hanoi

    Wenn man die Brühe nicht selbst macht, beginnt man mit Schritt 5 (plus Beigabe von Ingwer und Schlotten, siehe Schritt 3) und nimmt etwas mehr Rinderfilet.

    @Aivenara

    Ich hab mal zitiert.

    Hier gibts die hauptsächlich, wenn ich auch Markklößchensuppe für meinen Mann koche. Einen Tag Markklößchen, einen Tag Pho. Ich koche bei Suppe fast immer Riesentöpfe zum Einfrieren.

    Ich hatte diese Woche die opulente Situation, gleich zwei entgegenkommende mir unbekannte Hundehalter zu treffen. Ein jüngeres Pärchen mit einem jungen Mali, ein älteres Pärchen mit einem weißen Pudel und einem weißen Schweizer. Jeder hat seine Hunde angeleint, beim Passieren wurde Platz gemacht und freundlich gegrüßt wurde auch. Der Mali wäre einem Spiel nicht abgeneigt gewesen, aber mit einem Blick auf die alte Dame haben die Halter von vorneherein nicht danach gefragt.

    So mag ich das: Ruhig, freundlich, unaufgeregt und vorausschauend. Und so geht es hier in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle zu.

    Bandnudeln mit Pfifferlingen sind Favorit des Hausherrn. Ich mag sie als Ragout lieber mit Semmel- oder Kartoffelkößen. Oder Schöppkließ.

    Oder anbraten in Butter mit Zwiebelchen, etwas Mehl, Kräutern, Knobi und Muskat würzen, einen Schluck Rahm drüber. Parallel ein paar Stückchen Schweinelendchen braten und Toast rösten. Das Lendchen aufs Toast und die Pilze darüber, dazu einen grünen Salat. Das ist die zweitliebste Variante des Hausherrn.

    Oder ganz klassisch zu Jägerschnitzel oder Wild.

    Oh ja - die Kindertotenlieder. Dann am Besten noch die vertonte Version, bei Kerzenlicht - und alle scharfen Gegenstände außer Reichweite. Poesie der vertonten Version dann später von Leonard Cohen, für mich immer noch der Letzte der großen Barden.

    Zu den Einflüssen:

    Ich hab alles gelesen, was mir gedruckt untergekommen ist. Da der Gehalt an Jugendbüchern in den Pfarrbüchereien zackig ausgeschöpft war, habe ich mich noch vorpubertär durch die gesammelten Readers Digest, Pearl S. Buck, M. M. Kaye, Georgette Heyer (die mag ich auch heute noch) - und bis dahin wars erlaubt - und dann verbotenerweise durch Konsalik, Harold Robbins, Henry Miller, Anais Nin, Charles Bukowski (Gott, fand ich den widerlich) meiner Eltern durchgearbeitet. Und da war schon irgendwann zu unterscheiden, ob etwas einfach nur Mist ist.

    Zu meinen heutigen Lieben hat mich ein sehr belesener angeheirateter Großcousin gebracht, der stinkesauer war, dass meine Mutter mich nicht mehr gefördert hat. Mit Tolkien auf der Jugendbuchseite und eben Hesse und Mann. Und zuerst Hebel, dessen „Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds“ mich in einer kleinen gebundenen Version überall hinbegleitet hat. Und Gedichten. Darüber auch zu Goethe (sehr geschätzt) und Schiller (nicht so sehr geschätzt). Und zu klassischen „Whodunit“-Krimis. Leider hab ich ihn viel zu selten gesehen.

    Und als ich mit 14 eine Sondererlaubnis für die Oberstufenbücherei bekommen habe, habe ich mich quer durch die deutsche Literatur bis etwa 1955 gelesen. Brontë und Austen kamen erst danach :lol: Ein sehr engagierter Deutschlehrer hat mich dabei unterstützt. Und bei diesen Lieben vermittelt von zwei tollen Menschen ist es auch geblieben. Es gab zu dieser Zeit nicht so viele Menschen, die sich mit mir beschäftigt haben, so dass deren Einfluss umso prägender war.

    Und im Studium dann Benjamin :herzen1:. Adorno, Freud, Foucault, Barthes, Levinas, Deleuze, Levi-Strauss, Lacan... Die sind mir geblieben.

    Exot war ich auch mit meiner Leserei. Und nicht nur damit :lol:

    Für dieses Wochenende ist der Kuchen etwas kleiner, weil Schwiegermutter zu einem Geburtstag geladen ist und nichts mag. Hefeteig, eine Ecke als Zimtschnecken gemacht, ein Teil Vanilleschmand mit Heidelbeeren und ein Teil Vanilleschmand pur.


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