Weißt Du - ich war ein paar Jahre im Tierschutz aktiv. Dem Verein war ein Trainer angeschlossen, der oft mit Hunden trainiert hat, die wegen Auffälligkeit zur Sachkunde und zum Wesenstest mussten.
Die Geschichte, wie es dazu kommt, ähnelt verblüffend oft im Deiner. Ernsthaft und ohne Unsicherheit bei Menschkontakt nach vorne gehende Hunde als fest internalisierte Verhaltensweise - wie der Hund im anderen Thread - sind selten. Wenn die einmal tatsächlich „aktenkundig“ geworden sind, dann ist da auch nicht mehr so viel mit Training zu wollen. Diese Hunde haben letztlich nur die Hoffnung, an kundige und verantwortungsbewusste Halter zu kommen, die sie so führen, dass nie etwas passiert.
Unerzogene Rüpel bei uneinsichtigen Besitzern sind nicht selten. Und richten nicht selten gewaltigen Schaden kann. Weil sie eben nicht kundig und verantwortungsbewusst geführt werden.
Dein Hund würde bei einer Analyse aber so rein gar nix verfestigen, was Du ihm nicht schon längst beigebracht hast. Aber damit willst Du Dich nicht befassen. Ok. Deine Entscheidung, aber wunder Dich nicht über die Folgen.Und nein: Dein Hund hat anderen Leuten nicht „aus Freude fast ins Gesicht zu hüpfen“. Von möglichen Blessuren mal abgesehen: Du erlaubst ihm damit, körperliche Spannung unkontrolliert am Menschen abzuarbeiten. Und genau das soll er nicht lernen.