@Cindychill
Es wäre auch viel einfacher, wenn das nicht so schnell eine persönliche Sache würde. Mal konkreter: Ich hab in der Nähe einen recht kompetenten Trainer. Ich hab sehr viel von ihm gelernt. Ich würde nie „nach seiner Methode bzw. seinem Ansatz“ einen Hund ausbilden, ist nicht mein Ding. Habe ich auch nicht, als ich mit Hund bei ihm trainiert habe. Hat er akzeptiert und hat sehr wohl gesehen, dass es für uns funktioniert, wie wir es machen. Und er konnte mir auch für „meine“ Art wertvolle Tipps geben, weil er unglaublich viel an Kommunikation gesehen hat, bei Mensch wie bei Hund.
Ich würde auch mit meiner Angsthündin nicht zu ihm gehen, weil das nicht sein Ding ist. Hätte ich hingegen einen echt gefährlich bissigen Hund, wäre er sofort meine Wahl.
Das meinte ich mit „erstmal kennenlernen und einschätzen, was man gebrauchen kann“. Und weil ich meine Hunde nicht in Situationen schleife, die ich gar nicht einschätzen kann, würde ich erstmal von Außen beim Training zugucken.
Eine gute Hundeschule - auch wenn sie ein Konzept bzw. eine „Methode“ bzw. ein Marketinglabel hat - geht individuell auf die verschiedenen Teams und ihre Bedürfnisse ein. Da Sarah42 sich grundsätzlich vorstellen kann, dass der Ansatz für sie funktioniert, schon offenkundig Vorarbeit geleistet und recherchiert hat und ganz offenkundig auch bereit ist, einen kritisch hinterfragenden Kopf auf den Schultern zu behandeln, daher ist mein Rat: Hingehen und erstmal von Außen anschauen. Und dabei prüfen:
- Passts vom Eindruck her für mich
- Lässt man Skepsis und Fragen Raum
- Haben die Teilnehmer die Freiheit, das Training ihren Bedürfnissen anzupassen
- Und ist sichergestellt, dass nichts mit den Hunden passiert, was der Besitzer nicht will.
Also ziemlich genau das Gegenteil von „Mal gucken, sich Binsenweisheiten rauspicken und sich und den Hunden was zumuten.“ 