Beiträge von Phonhaus

    Der Verein „Hope for Animals“ hat seine Vermittlungstätigkeit eingestellt, vermutlich wollt Ihr deshalb direkt schauen? Euch sollte dabei klar sein, dass Ihr dann auch keinen Verein im Rücken habt. Das heißt: Es gibt außer der Abgabe in ein Tierheim keinen Plan B, wenn es mit Euch und dem Hund nicht klappt. Denn Privatvermittlung ist in Österreich mittlerweile untersagt.

    Trotzdem müsst Ihr damit rechnen, dass Ihr in so einem Fall vom Tierheim nicht mit offenen Armen empfangen werdet und die Abgabe unter Umständen kostet. Es gibt keine Pflicht zur Abnahme des Hunds.

    Ich würde Euch daher ganz ehrlich von dieser Konstellation abraten. Ihr gewinnt vom Hund im Shelter keinen realistischen Eindruck. Und die Umstände dort sind höchstwahrscheinlich so gelagert, dass jemand mit einem (zu) weichem Herz einen Hund mitnimmt, obs passt oder nicht.

    Auch von dem Vorschlag des Probewohnens in einem Wohnwagen würde ich abraten. Shelterhunde sind es i. d. R. nicht gewohnt, so eng auf einem Raum mit Menschen zu leben. Je nach Charakter ist der Hund ggf. noch sehr fluchtfreudig. Der hündische Eigengeruch ist eher nicht schlaffördernd. Und falls Ihr Euch gegen die Übernahme entscheidet, hat der Hund dann Stress mit der Reintegration in die Gruppe im Shelter, das kann auch mal recht ruppig werden.

    Falls Ihr im örtlichen Tierschutz nicht fündig werdet, schaut lieber nach einem Verein, der mit Pflegestellen zusammenarbeitet. Der Euch beraten kann, der den Hund zurücknimmt wenns wirklich schiefgeht und wo Ihr ihn örtlich etwas näher schonmal kennenlernen könnt.

    Ich drücke Euch mal die Daumen für die Suche :smile:

    Mir wäre es nicht bekannt, dass Einwohnermeldeämter proaktiv über Hundehaltung informieren.

    Ich sehe aber das Problem nicht. Wenn der Hund Deiner Schwester gehört und sich überwiegend bei ihr aufhält, dann sollte sie den Vermieter selbst informieren bzw. sich - je nach Art des Mietvertrags - die Zustimmung einholen. Somit wäre es ja wurscht, ob es von Amts wegen auch läuft.

    Gehört er nicht (mehr) Deiner Schwester bzw. hält sich nicht überwiegend bei ihr auf, dann sollte er auf den Eigentümer gemeldet werden.

    Wenn Konstellationen aus steuerlichen Gründen irgendwo dazwischen liegen, gehört das mMn nicht hierher, ehrlich gesagt.

    Mich wundert sowas. Und es entsetzt mich. Immer wieder. Ich finde es eher befremdend, wenn man sich darüber nicht mehr wundert, ehrlich gesagt.

    Und im Übrigen muss ich regelmäßig nach Anbruch der Dunkelheit aus dem Haus, gerade weil ich Hunde habe :sweet:

    Meine eigenen Tipps sind eher altmodisch. Bei Kinder- und Jugendbüchern mag ich sehr Diana Wynne Jones sehr gerne. Und als ich 10 war, habe ich Alan Garners „Feuerfrost (Der Zauberstein von Brisingamen)“ und die Fortsetzung „Der Mond von Gomrath“ gelesen, bis die Bücher auseinander gefallen sind. Und Lloyd Alexanders „Taran und der Zauberkessel“ und die Fortsetzungen.

    Die Kinder meiner Freundinnen mochten in dem alter Bücher von Cornelia Funke sehr gerne.

    Danke Dir. Wobei es ja bei Dir einen konkreten Auslöser gab :streichel: - das tut mir leid (und Du hast natürlich recht: Auch dann sollte man keine übereilte Entscheidungen treffen, so lange der Schock noch ganz frisch ist. Aber das ist halt das Wesen des Schocks, dass man nicht alles nüchtern durchdenkt). Aber das Wissen und die Bereitschaft, sich mit allem auseinander zu setzen, waren ja da.

    Hmh, es gab hier schon Threads, in denen nach Erfahrungen mit Tierschutzorgas bzw. Empfehlungen gefragt wurde. Die, die ich gefunden habe, sind aber schon älter. Vielleicht magst Du einen aufmachen? Hier gibts einige Tierschutzaktive.

    Im regionalen Tierschutz würde ich, wenn die Auflagen nicht dagegen sprechen, auch immer mal direkt vorort aufschlagen. Unkomplizierte Hunde schaffen es nämlich oft gar nicht erst auf die Homepage :smile: