Beiträge von Waldhörnchen

    Anju, Rottweiler


    2 Suche und Orientierungsverhalten

    3 Fixieren/Beobachten (Schleichen habe ich mal raus genommen, das tut sie bei Wild nicht)

    2 Hetzen

    0 Packen

    0 Töten

    0 Fressen/Aufbrechen

    0 Tragen


    Anju ist nicht allzu jagdlich interessiert. Als Junghund ist sie öfter mal Kaninchen oder Hasen hinterher gehetzt, mittlerweile würde sie nur noch Eichhörnchen auf den nächsten Baum jagen und ab und an scheucht sie aus einer Laune heraus auch mal einen Vogel auf.

    Sie verfolgt sehr gerne Wildspuren im Wald, ist dabei aber nicht sehr ausdauernd und lässt sich leicht ablenken.

    Beobachten kann sie ausdauernd. Sobald das Wild außer Sicht ist, würde sie gerne die Spur aufnehmen, hetzt aber nicht nach.

    Zum Packen und Töten hatte sie schon öfter mal die Chance (bei Vögeln & Mäusen), wirkte in diesen Situationen aber eher ratlos oder überfordert und hat sich abgewandt. Das suchen, aufscheuchen und eventuell auch hetzen gefällt ihr, aber "vollenden was sie angefangen hat", würde sie nicht.

    Obwohl sie in der Dummyarbeit richtig aufblüht und Dummys sehr zuverlässig trägt (Egal welche Größe, Form, Gewicht. Ob mit Kaninchenfell oder ohne), würde sie totes Wild nicht tragen. Sie hat mal versucht ein totes Eichhörnchen aufzuheben, hat sich aber (so sah es für mich zumindest aus) angewidert abgewandt. Tote Fische und kleine Vögel hat sie mir früher gerne apportiert (ohne das ich das wollte!:ugly:), aber mittlerweile würde sie sich viel lieber darin wälzen.

    Wir haben, als sie noch jung war und wir in einer Stadt gelebt haben, in der es viele Kaninchen gibt, sehr viel Schleppleinen Training gemacht. Jedes ruhige gucken mit Click und Leckerli belohnt. Das haben wir wirklich lange gemacht und es hat sich mMn wirklich ausgezahlt. Auch jedes Vorstehen habe ich geklickert und tue es auch heute noch ab und zu. Aber ich glaube, Anju hat auch von sich aus beim "erwachsen werden" das Interesse an Wild ein Stück weit verloren.

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    Liebe Kesuki ,

    Du hast, bevor du deine Hündin überhaupt kanntest, schon so viel für sie getan. Umzug und Jobwechsel würden einige nicht mal für ihren Familienhund in Kauf nehmen, der schon Jahrelang bei ihnen wohnt.

    Das du ausgerechnet an so einen Trainer geraten bist, tut mir wahnsinnig leid. Ich kann mir gut vorstellen, wie verwirrend das für dich gewesen sein muss. Dein Gefühl empfinde ich als ganz richtig. Der Trainer hat in vielen Dingen Unrecht und die Methoden die er Vorschlägt... das sich sowas Hundetrainer nennen darf... :no:

    Ich habe in Hamburg leider keine Empfehlung für einen guten Trainer, aber ich finde, du solltest es auf jeden Fall noch mal mit einem anderen Trainer versuchen. Deine Suki ist ja noch ganz neu bei dir, hatte sicher auch einen kleinen Kulturschock und muss sich erst mal in ihr neues Leben rein finden. Bzw. ihr müsst euch zusammen in euer neues, gemeinsames Leben rein finden. Das dauert seine Zeit und kostet euch beide Nerven. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ihr das schaffen könnt.

    Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen und würde mich freuen, hier weiterhin von euch zu lesen. :streichel:

    Ist die Dummyarbeit wie ein Trick, den der Hund nur einmal schnallen muss und dann läuft es wie am Schnürchen?

    Nein. Dafür hat Dummyarbeit viel zu viele Facetten.

    Ich glaube auch nicht daran, dass es Hunde gibt, die immer absolut Fehlerfrei in der Dummyarbeit (oder sonstigen Sportarten) laufen. Das sind keine Maschinen und es kann immer irgendwas geben, was den Hund aus dem Konzept bringen könnte. Egal wie viele 100 000 Übungen man Erfolgreich gemacht hat, die nächste Übung kann trotzdem nach hinten losgehen.