Beiträge von Lalaland

    AnjaNeleTeam

    Aber braucht der nicht wenigstens eine Vorgabe, um das überhaupt bewerten zu dürfen? Dass die Spielraum haben ist ja immer so, nur dachte ich bisher, die PO muss wenigstens die Basis bilden.

    Also Einspringen fällt unter Standruhe, klar. Aber ansonsten? Hätte man da nicht theoretisch die Möglichkeit, gegen die Bewertung vorzugehen, wenn man nicht zufrieden ist? (alles nur Theorie - dass du dann nciht mehr antreten brauchst ist klar).

    Ja natürlich wird Hund in der Übung und in Position gefüttert.


    Beim Heelwork ebenso wie bei z.b Shaunas Fliegenklatschen Looktarget.

    Ist doch auch wichtig.

    Geht ja nicht um wichtig. Meine ist so ein Kandidat, die kann nicht kauen, schlucken und konzentriert weitergehen. Entweder verschluckt sie sich oder sie bleibt stehen. Oder beides.

    Das wird noch was mit uns. :headbash:

    Aber müsste dann nicht der Doppelpfiff auch abgezogen werden?

    Wenns darum geht, dass der Hund so zurückkommrn soll.

    Meinst du einen Kommpfiff wenn der Hund aufgenommen hat? Ja, es gibt auch Richter, die dir dafür Punkte abziehen. Aber ich denke als Richter sollte man eigentlich erkennen ob der Hund aufnimmt und kommt, oder ob er nur wegen dem Pfiff kommt.

    Wobei ich lieber Punktabzug riskiere als ne Null, wenn ich Zweifel hab, ob der Hund sofort zurückkommt.

    Bei Anna Herzog hab ich jetzt gelesen, bloß nicht WÄHREND der Arbeit loben sondern immer danach. Weil in der Prüfung kann ich meinen Hund auch nicht mit Loben, Stimme usw. in der Aufgabe halten, also am besten so aufbauen, dass der Hund die Belohnung hinterher bekommt.

    Auch bei Anna wird der Hund durchaus in der Position gefüttert..

    Oder habe ich das jetzt falsch verstanden? :???:

    Da wird lediglich unterschieden, ob der Hund die Position verlassen darf oder nicht für seine Belohnung.

    Ich bin vielleicht noch nicht weit genug.

    Wird der Hund während des Fußlaufens gefüttert?

    Man kann nicht erwarten, dass in jedem Verein der ehrenamtliche Ausbilder fünf verschiedene Methodiken drauf hat. Da muss man dann einfach selber etwas Engagement an den Tag legen oder eben damit arbeiten, was im Verein geboten wird.

    Na ja, hat ja auch keiner verlangt, dass ein ehrenamtlicher Trainer zig Methoden drauf hat.


    Unterscheiden sich die Methoden überhaupt tatsächlich so sehr oder ist das nur der Eindruck, der sich als Laie einstellt, weil es so unterschiedlich beworben wird? Kommt mein komisches Bauchgefühl eher von dem Tamtam drumrum? Wird nicht bei allen Ansätzen dem Hund im Grunde nach der Übung die Belohnung zuteil? Und das viele Loben beim Futtertreiben ist letztlich genauso ein Keep-going Signal wie das Looktarget bei der Heelwork-Methode?

    Gandorf

    Danke. Du hast meine diffusen Gefühle zu dieser Geschichte perfekt in Worte gepackt. :smile:

    @Fußarbeit-wird-selbstbestätigend

    Der Hund soll sich quasi in ein Fuß laufendes Perpetuum Mobile verwandeln? Dass er das den ganzen Tag lang machen will, am besten noch als Belohnung einsetzbar ?

    Das hat mich bei Lesen glaube ich am meisten gestört. Also dieser Ansatz, dass es selbstbestätigend wird/werden soll. Ich möchte nichtmal behaupten, dass es nicht gehen würde - dafür hab ich mich zu wenig damit beschäftig. Aber es hat bei mir beim Lesen vom ersten bis zum letzten Wort ein Störgefühl verursacht, das einfach nicht weggehen will. Ich glaube ich kann mich auf diese Art des Trainings einfach nicht einlassen, das passt nicht zu mir und zu uns.

    PS: Ich denke was da trainiert wird, geht eher in die Richtung klassische Konditionierung. Also Fußarbeit = geil, weil es Belohnung gibt. Was ja dem selbstbelohnend widersprechen würde, oder?

    Als Einsteiger hat man auch oft nicht die Wahl, wie am Platz trainiert wird.

    DAS ist so meine größte Sorge. Also einen Verein zu finden, wo es menschlich passt, der Trainer mit seinen Methoden passt und die Trainingszeiten passen.