Beiträge von kamue

    Habt ihr den Hund mal untersuchen lassen?

    Also mit 6 Monaten finde ich das jetzt nicht mehr so normal.

    Ja im Momemt merkt man es wirklich. Wir haben inzwischen 18 Anfragen für den nächsten Wurf.

    Das ist für unsere Rasse mega viel, vor allem da die Hündin noch nicht mal gedeckt ist und überhaupt hat keine Werbung gemacht wurde.

    Diesen Teil würde ich persönlich anzweifeln.

    Ich denke schon, dass der Hund bei stehenden Rehwild auch einen gewissen Erregungszustand hat, nur eben einen noch kontrollierbaren. Ziel sollte es eben sein, dass der Erregungspegel so gesenkt wird, dass er kontrollierbar ist. Einen ambitionierten Jagdhunde, der vollkommen entspannt an Wild "vorbeigeht" , an dem er zuvor so extremst interessiert war, wird wohl eine sehr große Ausnahme sein. Die Genetik ist eben da.

    Und ob die Ruhe von Frauchen den Hund hier runterbringen wird, wage ich auch eher zu bezweifeln. Dieses Hetzverhalten/Hetzzustand ist so ein selbstbelohnendes Verhalten, da interessiert Herrchen wenig. Meine Dame interessiert es auch nicht, wenn ich auf der Drückjagd locker und entspannt durchs Unterholz laufe. Die gibt trotzdem Vollgas.

    Naja so eine Amsel ist ja erstmal ein ganz anderer Reiz als ein panisch fliehendes Reh. Die Intensität der Flucht löst durchaus auch verschieden intensive Reaktionen aus.

    Das "Schreien" würde ich jetzt eher als Sichtlaut deuten. Dieser hört sich, durch die hohe Erregungslage, durchaus eher wie Schreien und nicht eben wie normales Bellen an.

    Es wäre durchaus möglich, dass es Sichtlaut ist. Aber nicht unbedingt die einzige Möglichkeit. So wie die TE die Hündin beschreibt, reagiert sie normalerweise weder mit Spur- noch mit Sichtlaut. Sollte bei Hetztrieb inklusive Sichtlaut nicht zumindest eine Art Kontinuum der verschiedenen Reizstärken bestehen? Für mich klingt es bei dieser Hündin einfach nicht nach typischem Jagdtriebproblem ?‍♀️ Dafür kann sie - auch durch Training mit Frauchen - zu gut mit ihrem Jagdtrieb umgehen, zumindest lese ich es aus den Posts der TE.

    Naja Spur-/Fährtenlaut ist jetzt nicht die oberste Priorität beim kleinen Münsterländer, Sichtlaut schon eher.

    Ich lese aus dem Text raus, dass auf flüchtiges Rehwild eben doch mit Sichtlaut reagiert wurde. Auf stehendes Wild nicht, aber das machen die meisten Hunde nicht. Der Laut kommt erst, wenn die Erregungslage hoch genug ist, und dazu zählt nun mal die Flucht/das Hetzen.

    Ich finde schon, dass ich aus dem Text eine Menge an jagdlichen Verhalten und Jagdambition rauslesen lässt.

    Also ich würde jetzt mal behaupten, dass, wenn man der Hund bereits in dieser Erregungslage angekommen ist, der Singsang überhaupt nichts bringt. Genausowenig wird der Hund in dieser Situation seinen Blick zu dir wenden.

    Meiner Meinung nach muss hier an der Impulskontrolle und dem Gehorsam gearbeitet werden. In der Situation selbst würde ich erstmal gar nichts machen.

    Naja so eine Amsel ist ja erstmal ein ganz anderer Reiz als ein panisch fliehendes Reh. Die Intensität der Flucht löst durchaus auch verschieden intensive Reaktionen aus.

    Das "Schreien" würde ich jetzt eher als Sichtlaut deuten. Dieser hört sich, durch die hohe Erregungslage, durchaus eher wie Schreien und nicht eben wie normales Bellen an.