Beiträge von katzenpfote

    Ja, und den Sinn dahinter verstehe ich auch. Deshalb ist es ja so ätzend…

    Ich meine ja genau Szenarien wie du LucyLou beschrieben hast.

    Angriffssituation, du als eingreifen-wollender HH hast keine professionellen Mittel dabei bzw könntest sie auch nicht adäquat einsetzen.

    Wenn man dann noch den Eigenschutz berücksichtigen will, bleibt nur das ‚Eingreifen‘ auf Distanz mit unprofessionellen Mitteln ergo das Werfen von etwas, das man dabei hat. Kann ne Leine sein, kann ne Jacke sein.

    Eine Handlungsempfehlung der Polizei wird nie sein „gib dem Adrenalin nach und stürz dich ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit irgendwo rein“

    Aber natürlich sind solche Situationen zum Glück sehr, sehr selten, so dass die meisten HH nie ernsthaft Wunschvorstellung mit Realität vergleichen müssen.

    Ich auch nicht. Mir ging‘s darum, dass ich eben - wenn ich nicht auf bewaffnete Hilfe warten will - selber Mittel brauche, um ggf einen Angreifer abzuwehren.

    Weil das ‘Abwarten‘ zuvor so abwertend benannt wurde. Und ja, für mich selbst wäre eine zufällig daherkommende Axt erstmal eine Schlagwaffe und kein Hebel…

    Sehen wir doch zu bis die Polizei da ist (um was zu tun? Wasserwerfer?) und damit das nicht so grausam wird, werfen wir vorher eine Jacke drüber, ist klar...

    Um den Angreifer zu sichern oder halt ggf zu erschießen.

    Und die Jacke - das soll vermutlich einen Schreckreiz setzen.

    Eigentlich geht ja Eigenschutz vor, deswegen auch die Empfehlung (anderer Kontext), einem Ertrinkenden nicht einfach nachzuspringen - ob man sich in der Situation dran hält, weiß man erst dann.

    Und wer von uns hat denn immer einen Breaking Stick dabei und einen klaren Plan, was er macht, wenn der Kiefer dann auf ist?

    Also ähm, was soll denn am Hauptbahnhof Leipzig so schlimm sein? Das Treffen mit einem männlichen Freund oder Verwandten weist ein viel höhere Gefahrenpotential auf, als eine Bahnfahrt.

    Ja, aber an den meisten Hauptbahnhöfen ist die Zahl von Betrunkenen, Drogenkranken oder Taschendieben höher als bei den meisten Familientreffen.

    Es muss ja nicht immer Mord und Totschlag sein, es reicht angepöbelt, belästigt, bedrängt werden, um eine solche Fahrt enorm unangenehm zu machen.

    Muss nicht passieren, aber ehrlich, es ist die Bahn - ein winziges Problem, und man ist rasch mal ne Stunde/zwei irgendwo gestrandet… je nach eigenem Heimatumfeld kann das dann in nem Großstadt-Hbf schon schwierig werden.

    Dass die statistische Gefahr durch Verwandte/Bekannte viel höher ist, als durch Fremde, weiß ich. Ich kann die Bedenken aber auch trotzdem verstehen.