Ja man kann Hufschuhe 24/7 drauflassen. Aber für mich ist das nur eine Option in akuten Krankheitsfällen oder als Übergangslösung. Hufe "schwitzen" und Käsemauken sind auch nicht gesünder als Eisen. Mal von dauernass im Winter und der Gefahr von Scheurstellen abgesehen.
Mir fällt gerade auf, eindeutig zu viel Erfahrung in Hufproblemen. Wer hat nochmal gesagt Pferde seien ein schönes Hobby.
Noch eine Möglichkeit, wann treten die Probleme denn auf? Wenn Lebensboden und Nutzboden zu weit auseinanderliegen wird es immer schwierig. Hufe sind durchaus anpassungsfähig. Mein Pony hatte die besten Hufe als sie 30x am Tag über den Schotter am Koppeleingang marschiert ist, unter der Heuraufe gepflastert war, man sich in einer Matschkuhle suhlen konnte und auch sonst die Böden im Stall eher hart, aber unterschiedlich waren. Jetzt lebt sie auf den ersten Blick viel huffreundlicher auf Sand und schwups die Tendenz zu Platthufen ist da und der Abrieb auf Straße ist im Gegensatz zu früher deutlich sichtbar.