Beiträge von Vriff

    Was ist aber wenn du diese 3.000€ nicht erst selbst zahlen kannst? Könnte der Tierarzt sich das Geld dann auch direkt von der Versicherung holen, oder wie würde das laufen?

    Mein Tierarzt rechnet direkt mit der Agila ab (aber auch nur mit der mit anderen hatte er schlechte Erfahrungen), ich brauche selber nichts zu bezahlen.

    Ich habe mir gerade die Agila Versicherungsbedingungen durchgeschaut und äh habe ich was Übersehen oder sind die Neukundenverträge so schlecht?

    Bei der maximalen Deckungssumme für Krankenversicherungen könnte ich nicht gut schlafen. Reicht im Normalfall, aber für eben diese nicht Normalfälle habe ich eine Versicherung. Und bei diesen geringen Summen ist man da doch schnell mal.

    Ich gebe zu, manchmal frage ich mich, warum ich zum Pferd fahre. Wenn man Rentner hat und in Vollpension steht, fehlen mir ganz viele der kleinen Freuden. Das Brummeln, weil es Frühstück gibt, das Dösen in der Mittagssonne, die Kasperei mit dem besten Freund, ... mit Glück schickt mir unsere Pferdepflegerin ein Video, ansonsten Pech gehabt. Jungpferde genauso, ich bin ein großer Freund von Aufhören, wenn es am Besten ist und jeden Tag ein kleiner Schritt. Es ist wunderbar, wenn Hufe geben nach 3 Minuten klappt, aber echt blöd, wenn ich dann schon mit Stall fertig bin.

    Natürlich ist es großartig wenn man ein junges, gesundes Pferd hat und die Zeit für stundenlange Ausritte. Nur mache ich die auch nicht täglich, habe ich trotzdem noch andere Verpflichtungen und trotz Allem habe ich das auch in Eigenregie geschafft.

    Nichts geht über Pferde vorm Küchenfenster. Wenn Kaffee trinken glücklich macht :herzen1:

    Ich hätte gerne eine Versicherung, für Schlafen ohne Sorgen, keine Gedanken an was wäre wenn und das einfach Sorglospaket. Da wäre es mir ehrlicherweise egal, ob es sich lohnt oder ich draufzahle.

    Aber so ist es im Moment leider nicht und dann erfüllt die Versicherung für mich ihren Zweck nicht. Wenn Andere das anders sehen, wunderbar, dafür gibt es unterschiedliche Angebote.

    Und dann sagt die Versicherung Punkt A, D und U der Rechnung übernehmen wir nicht.

    Mag sein das Versicherungen Vieles zahlen, aber nicht alles und gerade wenn man dann hinterher dasteht wird es richtig blöd, wenn man sich die Differenz nicht leisten kann.

    Alternativ auch wie beim Menschen, bitte tätigen Sie Zuzahlung XYZ. Oder die Wartezeiten direkt nach Abschluss oder die beliebten Ausschlüsse von Vorerkrankungen. Eine Versicherung kann ein Baustein sein, aber darauf verlassen würde ich mich nicht.

    Und möchte man die Krankenkassendiskussion wirklich führen :pfeif: für mich treibt das nämlich mitunter sehr seltsame Blüten. Da werden absurde Summen für mitunter wenig erfolgsversprechende Behandlungen gezahlt, aber an der Basisversorgung fehlt es mitunter gewaltig. Genauso wenig wie da das nur abgerechnet wird, was auch getan wurde. Wünsche mir da manchmal wie beim Hund, dass man da auch mal hinterher wäre. Dann hat man aber wahrscheinlich keinen Arzt mehr, gibt ja nicht genug, Planstellen der Krankenkasse...

    Also wenn das die Zukunft unserer Haustiere sein soll, bleibe ich lieber bei Zahnsanierungen bei Bedarf, zeitnahen Terminen bei orthopädischen Problemen und Tierärzten für die es sich scheinbar lohnt sich Zeit für ihre Patienten zu nehmen. Dafür verzichte ich gerne auf alle 3 Monate MRT, Chemotherapie egal wie die Prognose ist oder mal so ein kleines CT auf Verdacht.

    Zumindest meine Erfahrung sagt, Tierärzte sind wesentlich bemühter um ihre Patienten oder anders ausgedrückt die Nietenquote ist viel kleiner. Ansonsten suche motivierten Orthopäden für meinen Fuß, biete x und drölfzig unscharfe, schiefe Röntgenbilder meines Sprunggelenks, die ich beim Hund reklamiert hätte :ugly: :lepra:

    Hm ja, hm nein. Bisher hätte ich behauptet, ich habe fast unverschämtes Glück mit meinen Hunden gehabt. Und trotzdem hat jeder mal eine Zahnsanierung gebraucht und im Alter hatte auch jeder irgendwas. Wobei ich echt "Nette" Hunde hatte und die sich immer nur eine Sache ausgesucht haben. Herz, Schilddrüse, Tumorop, Schmerztherapie und irgendwas halte ich im Alter schlicht und ergreifend für normal und plane das ein. Ich wüsste da tatsächlich nicht, was man noch gesünder züchten möchte. (Ich rede nur von meinen Hunden, um das nochmal zu betonen.)

    Ansonsten gab es noch mal einen Infekt oder eine Wunde flicken. Waren aber schon besondere Momente und gehören nicht zu meiner Alltagsplanung. Kategorie kann passieren, sollte man mit rechnen, passiert aber doch eher selten.

    Und jetzt stehe ich da und frage mich, wie viel Geld brauche ich denn nun für einen ganz normalen Hund? Ab wann ist es großes Pech und keine pure Fehlplanung und Unvernunft mehr?

    Ich kann es aktuell nicht mehr beantworten, gerade wenn ich mir die Preissteigerungen für alles anschaue.

    Sacco alles gut. Als Jugendliche war ich mit Fremden im Mehrbettzimmer und Bad im Flur. Gruppenstunden waren die Regel und Essen gab es nach Plan.

    Heute bevorzuge ich doch Einzelzimmer, individuelles Training und Essen a la carte statt dem typischen Früchtetee doch auch gerne einen frisch gepressten Saft.

    Anders als früher. Hat Beides seine Berechtigung und war Beides gut. Ach ja heute muss der Hund auch noch mit :nicken:

    So wie ich freulein verstanden habe wird Ferienwohnung mit Aussicht und Pferd gesucht. Seele baumeln lassen und Fell spüren. Mir fallen da statt klassischer Reiterferien noch Gestüte ein. Da gibt es inzwischen auch Einige die Urlaub am Hof anbieten.

    Spontan Gestüt Eichenhof in Wutzetz. Sehr rustikal, aber auch sehr herzlich und familiär.

    Wenn man nett nachfragt, darf man da bestimmt auch ganz normalen Urlaub mit Pferdekontakt machen. Würde zumindest voll ins Konzept passen.

    Ist auch für normale Reiter auf der weniger Sportorintierten Seite, ohne dabei esoterisch zu sein.

    Jetzt nur mal so eine Frage die mir in den Sinn kam, allgemein.

    Es müsste doch jeder Reiterhof darüber froh sein Gäste zu haben die nur streicheln, putzen und spazieren gehen wollen. Die bekommen das gleiche Geld ohne das sie mehr Arbeit für das Pferd/den Reitleherer sind. Oder nicht?

    Lg
    Sacco

    Ich würde nicht das gleiche Geld zahlen. Habe erwachsen, aber auch nur echten ich nenne es mal Bildungsurlaub gemacht. Da war man locker flockig einen vierstelligen Betrag pro Woche los.

    Keine Ahnung was typische Ponyhöfe kosten. Da hätte ich aber auch keine Lust zu. Mehr Ruhe, mehr Idylle und wahrscheinlich auch besser gepflegte Pferde, sind meine Ansprüche an Urlaub.