Ich gebe zu, manchmal frage ich mich, warum ich zum Pferd fahre. Wenn man Rentner hat und in Vollpension steht, fehlen mir ganz viele der kleinen Freuden. Das Brummeln, weil es Frühstück gibt, das Dösen in der Mittagssonne, die Kasperei mit dem besten Freund, ... mit Glück schickt mir unsere Pferdepflegerin ein Video, ansonsten Pech gehabt. Jungpferde genauso, ich bin ein großer Freund von Aufhören, wenn es am Besten ist und jeden Tag ein kleiner Schritt. Es ist wunderbar, wenn Hufe geben nach 3 Minuten klappt, aber echt blöd, wenn ich dann schon mit Stall fertig bin.
Natürlich ist es großartig wenn man ein junges, gesundes Pferd hat und die Zeit für stundenlange Ausritte. Nur mache ich die auch nicht täglich, habe ich trotzdem noch andere Verpflichtungen und trotz Allem habe ich das auch in Eigenregie geschafft.
Nichts geht über Pferde vorm Küchenfenster. Wenn Kaffee trinken glücklich macht 