Beiträge von Vriff

    Ne, nicht einfach machen lassen. Aber ein Umfeld schaffen, in dem sie möglichst wenig Fehler machen kann, also aufräumen.

    Bei so Zwergen ist das ja nur eine kurze Zeitspanne. Man darf halt nicht vergessen, am Anfang ist alles ein Event.

    Pipi machen im Garten, jedes Zimmer erkunden, beim Kochen zuschauen, all die Dinge die später nicht mal mehr ein Augen zucken wert sind, sind gerade Abenteuerausflüge.

    Mehr leben, weniger Stundenplan und Training.

    Lasse sie doch einfach an eurem Alltag Teil haben. Damit ist so ein Hund die ersten Wochen genug ausgelastet.

    Wo darf sie herumtoben, wo soll sie ruhig sein? Darf sie die Tapete anknabbern? Ja, nein, manchmal. Was passiert eigentlich bei diesem Auto fahren? Wo bekommt man beim betteln die besten Kekse?

    Auch wenn man es selbst oft nicht merkt, so ein Hund muss in der ersten Zeit ganz schön viel lernen und verarbeiten, was für uns Menschen so selbstverständlich ist.

    Damit man nicht in die nein, nein, nein Falle tappt und die ganze Zeit, das Hundetier observiert finde ich einen sicheren Raum hilfreich. Wo sie machen können was sie wollen. Dabei ist es mir egal, ob sie Pappkarton schreddern oder schlafen. Nur ich spiele nicht den Entertainer.

    Sehe ich zumindest für mich anders. Alle Hunde die mir optisch gefallen passen leider so überhaupt nicht zu mir und meinem Leben, also mache ich da schon den ersten Kompromiss.

    Und ich fremdel und mag keine Veränderungen. Die ersten Wochen mit neuem Hund sind immer komisch. Man kennt sich nicht, man hat keine Kommunikationsbasis und die riechen immer falsch.

    Ich kann sehr schnell einschätzen, ob mir ein Hund prinzipiell sympathisch ist. Aber bis die Neuen wirklich dazugehören und mein Herz erobern, dauert es.

    Sehe das aber ehrlicherweise als Vorteil. Wenn eh alles doof ist, können sie anstellen was sie wollen, ohne das ich enttäuscht, desillusioniert oder was auch immer bin. Ich finde fiktive Idealvorstellungen und Charaktereigenschaften die man in ein Bild interpretiert durchaus gefährlich, da geht so schnell das Individuum verloren.

    Aber das war in den 70er- und 80er-Jahren, vielleicht sind die heutigen Dalmatiner nicht (mehr) so? :frowning_face:

    Nachdem sie bei mir auch auf der Liste standen und ich drei Züchter besucht habe. Nein, leider nicht mehr.

    Vielleicht hatte ich besonders viel Pech bei der Züchterauswahl, aber ich empfand sie als zu groß und massig, für ihre Rasse, ich kannte die von früher in kleiner, drahtiger und sportlicher und dadurch auch einfach als plump und träge. Ansonsten waren sie entweder huschig oder aggressiv, so ne richtig coole Socke, wie ich mir einen Reitbegleithund vorstelle, war nicht dabei.

    Jagdtrieb kann ich nicht bei Besuchen beurteilen, aber erstaunlich wenig an ihren Menschen orientiert.

    Vieles mag auch Erziehung sein, aber ich gebe zu, wenn ich einen Hund vom Züchter kaufe erwarte ich, dass gewisse Dinge da sind. Gutes Körpergefühl, Nervenstärke, usw.

    Reichen euch 6 Stunden Schlaf? :shocked:

    Ich würde eingehen :sleep:

    Nein und ich bin auf dem Zahnfleisch gekrochen. Mit an- und ausziehen , rausgehen, warten bis Hund fertig, wieder reingehen und einschlafen bleiben da deutlich weniger als 6 Stunden.

    Die Freuden mit alten Hunden. Ich bin meinem Partner sehr dankbar, dass er, obwohl er keinen Hund möchte und unter schwerer Frischluftallergie leidet, die Nachtrunde übernimmt. Ist trotzdem noch anstrengend.

    (Momente in denen man ernsthaft überlegt, ob ein Hundeklo drinnen keine Alternative ist. Beim Welpen sind es ein paar Tage oder Wochen, aber wenn das der Dauerzustand ist, ist es zumindest für mich nicht leistbar.)

    Hier schwankt es in alle Richtungen. Wenn es sein soll, muss ein Hund hier überhaupt nicht alleine bleiben. Erfahrungsgemäß tut es ihnen aber gut.

    Mal mache ich die Tür zu beim Schlafen, mal nicht. Rad fahren kann eine halbe Stunde oder 6 Stunden dauern. Beim Pferd ist man mal im Auto oder dabei. Einkaufen dauert immer länger als man glaubt.

    Prinzipiell nehme ich den Hund überall mit, aber ich bin kein Fan von mich auf Schritt und Tritt begleiten. Es kann durchaus vorkommen, dass wir gemeinsam Freunde besuchen und der Hund nach kurzer Zeit im Nebenraum verschwindet und da bleibt er dann auch.

    Oh man. Ich verstehe dich Schwabbelbacke . Habe mir gerade mal die Regeln durchgelesen und würde es bei freier Wahl, nie zu einem Womo schaffen.

    Ein Tisch, warum unbedingt ein Tisch :denker: ich oute mich, nutze ich nicht mal zu Hause. Bekennender im Bett oder auf dem Sofa Esser. Und kochen das Gleiche, ich habe auf sämtlichen Trekkingtouren immer einen Haufen Gewicht gespart, weil ich das ganze Kochgeraffel gestrichen habe. Im Fahrzeug würde mir da eine Kühlmöglichkeit schon als echter Luxus reichen.

    Aber immerhin weiß ich jetzt, warum ich noch nie eine Wohnmobilinneneinrichtung gesehen habe, die mir gefällt, dann wäre es scheinbar kein Womo mehr.