Beiträge von Vriff

    Vielleicht bin ich alleine damit, aber Junghundezeit ist für mich Zeit des Wartens. Warten bis der Hund fit genug für Sport ist, warten bis die Nerven mehr als eine Sache am Tag mitmachen, warten bis man sich aufeinander verlassen kann.

    So wirklich viel macht man da ja nicht. Es ist alles aufregend, alles dauert doppelt so lange und ich fühle mich wie ein Erklärbär, an manchen Tagen mit kaputter Schallplatte.

    Babyhund 10 Monate mit ähnlicher Vorgeschichte hätte jetzt noch einen Pausentag bekommen und das damals überhaupt noch nicht geschafft.

    Dabei würde ich sie als auffällig robust bezeichnen, was Stress und ungewohnte Situationen angeht. Da muss schon wirklich viel passieren, bis die mal drüber ist. Aber müde wird sie und warum dann nicht schlafen, sondern extra Programm.

    Zumindest beim Wandern hat sich 2 Personen pro Zelt bewährt, egal wie viele es insgesamt sind. Aber da hat ja jeder so seine Vorlieben.

    Mit Auto und Kind wäre mir da Sonnenschutz beim sitzen, damit es draußen gemütlich hat, wichtig. Überzeugt vielleicht auch eher den Mann, wenn man da nicht leiden muss.

    Da fehlen auch welche. Geschätzt 10cm an jeder Seite. Ich bin aber auch Mimimi was Zeltberührungen angeht und hätte da auch immer Angst vor Kondenswasser.

    Ich war neulich allein mit einem mittelgroßen Hund mit besagtem 210x210cm Zelt unterwegs. In der Konstellation habe ich das als angenehm bis großzügig empfunden. Zu zweit auch noch. Zu zweit mit Hund wird es schon kritisch und zu zweit mit zwei Hunden äh Hund und Kind wäre es mir zu eng.

    Man muss halt unterscheiden zwischen bequem und geht schon irgendwie. Wenn ihr sowieso mit Auto zeltet bin ich definitiv Team bequem.

    Und zumindest Wasserflasche mit ins Zelt und umdrehen ohne das sich alle mitdrehen müssen wäre mir wichtig. Guter Schlaf ist aber auch gute Laune Garant, ohne mutiere ich zum Monster.

    Ehrlicherweise bin ich da in alle Richtungen recht tolerant, solange es keine Extreme sind :ka:

    Weder habe ich einen Trainingsplan, noch wiege ich Futter ab. Augenmaß, Allgemeinbefinden und gut ist.

    Mit untrainierten Hunden mache ich keine Tageswanderungen im Zuggeschirr, aber ich fange auch nicht mit Ausgleichssport und Regeneration nach Uhr an, nur weil der kleine Hund gerne und ausgiebig klettert.

    Beim Füttern genauso, hier gibt es mal mehr, mal weniger und solange die Figur passt, mache ich mir da keinen Kopf.

    a) Kündige ich mich an, wenn ich von hinten an Pferd/Reiter ranlaufe und überholen will

    Nett, damit man auch reagieren kann, wenn man gerade schläft. Ansonsten zeigen Pferde das eigentlich an, aber man ist halt nicht immer 100% aufmerksam.

    b) darf ich auf Reitwegen joggen?

    In den Gegenden wo es explizit und ausschließlich echte Reitwege gibt, eigentlich nicht. In der Realität sind die ähnlich gut ausgeschildert wie Radwege und die meisten sind nur Reitwegeempfehlungen, da darf jeder.

    Mir ist alles völlig egal, solange man mich nicht anpöbelt. Ich bin auch sehr rücksichtsvoll und freundlicb. In Gegenden, in denen man sowieso nur auf 10% der Wege, wenn überhaupt reiten darf, kann es passieren, dass ich freilaufende Hunde und Picknicker ignoriere :pfeif:

    Mit 1,5 Metern Abstand vorbei ist doof, wenn man sich unwohl fühlt darf man das gerne ansprechen, für Reiter ist das Platz gemacht, man vergisst ganz gerne mal, dass Andere da eine höhere Wohlfühldistanz haben als man selbst.