Meine Hunde sollen und dürfen kommunizieren und dabei auch gerne Konflikte lösen. Aber dazu braucht es eine irgendwie geartete soziale Gruppe.
Und für mich muss dieser Konflikt ein Ergebnis haben.
Aber mit jedem Gredi und Bledi löst man keine Konflikte, mit denen interagiert man auch nicht und die grüßt man aus Höflichkeit. Aber letzteres ist so ein menschliches Moralding, von meinen Hunden erwarte ich das nicht.
Wenn wir schon bei menschlichen Vergleichen sind, dass ist Einkaufszentrumfeeling. Da pflegt man keine Sozialkontakte mit Fremden, da begrüßt man nicht jeden und wenn mich jemand anrempelt habe ich da weder was von, noch lerne ich was draus. Wenn das ständig passiert, meide ich wahlweise EKZ oder werde irgendwann echt pampig. Weil es eben ständig jemand Fremdes ist, da findet weder Kommunikation noch Lernprozess statt. Es passiert einfach nur immer wieder was Doofes.
Wenn sich aber alle bemühen, passiert es halt mal, kein Drama. Und wenn jemand absichtlich durch pöbelt, wird er entfernt und bekommt Hausverbot.
Für Menschen gibt es ungeschriebene Regeln und Gesetze um für entspanntes Miteinander im anonymen Raum zu sorgen, bei Hunden sehe ich ihre Halter in der Pflicht.
Wenn es mein Partner ist, der mir ständig auf dem Fuß steht, kann man das klären und wird wahrscheinlich dann nicht mehr so oft vorkommen. Darf auch der Babyhund beim Senior machen, wenn der sich mal wieder auf ihren Kopf setzt. Kam nur seit Wochen nicht mehr vor. Man kennt sich, man hat das geklärt. Ganz großer Unterschied.
Meine Hunde müssen auch Nichts aushalten. Im Leben passieren immer doofe Dinge, kann ich nicht verhindern, ist so. Aber extra und zusätzlich braucht es die nicht, wofür soll es gut sein, außer das es doof ist.