Naja, man muss sagen, Fakt ist auch, es gibt wirklich nicht wenige Menschen, die (teils sogar begründet) Angst haben vor Hunden.
Die hundelos sind und sich eingeschränkt fühlen von der Freiheit, dass Kreti und Pleti sich nen Rottweiler, Schäferhund, Kangal oder Dobermann holen kann und darf und damit in der Öffentlichkeit herumläuft.
Wir leben in unserer Hundehalterblase, aber viele Menschen könnten auf Hunde komplett verzichten, ausgenommen vielleicht Schoßhunde.
Unser Recht der Hundehaltung wird von solchen Menschen mitgetragen und Hundehaufen, angepinkelte Laternen, Blumentöpfe und Vorfälle jeder Art bisher zu großen Teilen toleriert.
Ich finde, das ist nicht selbstverständlich und sollte sich im Verhalten von uns HH niederschlagen, was es leider ab und an nicht tut.
Und dass es ein Problem gibt, ist unbestritten. Schaut man in den "Gefährliche Hunde" Thread, versteht man, warum Eltern mit kleinen Kindern unterwegs Sorgen haben bei der Sichtung großer Hunde. Allein jetzt der Vorfall mit der schwer verletzten 6jährigen, die lediglich auf einem Scooter unterwegs war, die Mutter am Rad.
Da kann man Ängste bei hundelosen Menschen wirklich nachvollziehen und braucht sich nicht wundern, wenn der Gesetzgeber in der Folge versucht, dem Rechnung zu tragen, um ein Gefühl von Sicherheit wieder herzustellen.