Beiträge von Vriff

    Warum macht ihr das?

    Arbeit ist Arbeit = Hund läuft ohne mein Zutun problemfrei durch die Welt und ich bin halt faul 🤷🏽‍♀️

    Entweder ohne Leine oder vorgespannt. Leinentheater gebe ich mir nur bei Junghunden. Ich will Spaß mit meinem Hund haben, weder Dauertraining noch Leine fest halten gehören da für mich dazu.

    Jetzt einmal Perspektivwechsel und zurück zum Hundeschutz:

    Was kann man dafür tun, dass Hunde auch weiter in der Gesellschaft akzeptiert sind?

    Wenn es immer mehr Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben, die genervt von Hunden sind, Arbeitshunde für überflüssig halten, die Unterbringung gefährlicher Hunde für zu teuer halten, ja dann wird es irgendwann eng für alle Hunde.

    Ist ja nicht so, dass Hundehaltung ein Menschenrecht ist und wenn eine Gesellschaft das nicht mehr möchte, war es das :ka:

    Ist auch ein Aspekt dem man bei Allem ich will aber, beachten sollte.

    Solange man nicht akzeptiert, dass der gemeine Fiffi ein Raubjäger ist und gefährlich im Auge des Betrachters liegt. Auch ein kleiner Fiffi kann ein Baby verletzen. Natürlich kann man davor gerne die Augen verschließen.


    Genauso kann man sagen, die Gefahr die von Hunden ausgeht ist geringer, als die eines Autounfalls. Dann nimmt man eben weitere Vorfälle in Kauf. So ist das Leben...

    Wenn man akzeptiert, dass Hunde Raubjäger sind, akzeptiert man eben genau das. Es kann und wird immer zu Vorfällen kommen. Manche kann man verhindern, Viele nicht.

    Ich verstehe nicht, was du mir damit sagen willst.

    Diese Tatsache hat doch Nichts mit einem Hundeschutzproblem zu tun. Oder mit Hunden die derart auffällig sind, dass niemand die Verantwortung für sie übernehmen möchte. Oder Oder oder.

    2. Weil ich nicht erleben möchte, dass eben DEIN Hund bei einem TA in die Luft schnappt und dafür eine Spritze kassiert. Wo anfangen wo aufhören. Das war ja schon mehr als genug Thema. Und die Spritze erst zu setzen, wenn ein Mensch stirbt ist aber eben auch zu spät.

    Jetzt wird es aber polemisch.

    Ja es mag diesen einen Fall gegeben haben, in denen ein Hund, weil wegen dramatische Geschichte einsetzen.

    Genauso kenne ich einen Haufen Tierärzte die ein Arsenal an Maulkörben und Maulschlaufen besitzen und zu nutzen wissen.

    Das ist das Problem bei persönlichen Anekdoten statt Zahlen. Bis auf deine Geschichte kenne ich keinen Fall in denen ein netter Hund gegen Besitzerwunsch eingeschläfert wurde.

    Das höchste der Gefühle sind Auflagen für Aussies die Kinder mit Zähnen hüten. Für mich keine gefährlichen Hunde, für mich meistens ein leicht zu lösendes Problem. Aber ganz ehrlich, für die Besitzer dieser Hunde offensichtlich nicht, genauso wenig wie selbstauferlegte Maßnahmen, da finde ich Auflagen gut :ka: System funktioniert leidlich, mehr erwarte ich nicht.

    Die Extremfälle sind es, die neu geregelt gehören. Die Alltagszipperlein sind für mich ausreichend geregelt und viel zu individuell um da mit anderen Pauschallösung bessere Ergebnisse zu erzielen, lohnt den Aufwand nicht.

    Jetzt mal ganz konkret, wie soll es möglich sein zu überprüfen, ob ein Mensch zukünftig in der Lage ist mit einem noch ungeborenen oder sehr jungem Lebewesen umzugehen?

    Auch mit Wunsch denken fällt mir da kein Test oder Verfahren ein, dass das leisten kann.

    Und ist das überhaupt nötig? Ja es gibt Vorfälle mit Hunden, es gibt auch tödliche. Jeder ist Einer zu viel, alles klar. Aber die Wahrscheinlichkeit ist ja schon fast im homöopathischen Bereich. Eigentlich müsste man da sagen, dafür das wir so viele Menschen und Hunde auf so engem Raum haben, läuft es wirklich gut.

    Darum war ja ein Gedanke - staatlicher Eingriff - um die Nicht-bemühten zu dezimieren, auch eine Kontrolle für Trainer und Schulen, damit da eben die schwarzen Schafe weg kommen

    Öhm wie war das nochmal mit dem 11er für Trainer, dem Hundeführerschein in Niedersachsen, dem Sachkundenachweis in NRW, ...

    Also wird ja genau das gemacht, was du forderst. Ist nur leider alles falsch?

    Was überzeugt dich davon, dass zukünftiges staatliches Eingreifen besser sein wird, als bisheriges staatliches Eingreifen?


    und dann aber auch die Pflicht, die Hunde die dennoch gefährliche Tendenzen an den Tag legen entsprechend unterzubringen.

    Warum setzt du das eigentlich als gewünscht voraus?

    Ich will es nicht. Ich sehe aber auch keinen Zusammenhang zwischen, ich bin Hundehalter und ich bin verantwortlich für andere Hundehalter oder andere Hunde, die nicht meine sind.

    Das ist jetzt aber sehr einseitig. Wo profitiert denn die Gesellschaft von all den Mixen, den Nutzloshunden, usw.

    Nö, genau das war der Vorschlag von Runa-S und ich bin gegen einkommensabhängige Steuern für alles, weil warum genau sollte sich dann noch irgendjemand die Mühe, wenn am Ende alle die gleiche Kaufkraft haben.

    Ich wäre die Erste die sich einen netten, flauschigen Job ohne Stress sucht, weil mehr Geld der einzige Motivator ist für mich. Oder gleich weniger arbeiten. Macht auch geringeres Einkommen, weniger Steuern, gleiche Kaufkraft und viel mehr Zeit, tolles Konzept.

    Das die Bezahlung aktuell nicht fair verteilt ist nach Bildungsgrad und Belastung ist da nochmal ein eigenes Problem.