Beiträge von Vriff

    Gibt es hier zum Beispiel gar nicht. Das Pony ignoriert ruhige Hunde und jagt rennende Hunde. Der Hund hält von sich aus den nötigen Abstand.

    Ist sehr entspannt mit den Beiden, aber außer das ich Fremdhunde vom Pony abfangen lasse haben sie da wenig voneinander. Muss auch nicht.

    Ich muss mir einen neuen Stall suchen. Ich will nicht, ich mag nicht und ich frage mich, was ich beim aussuchen falsch mache, dass sich immer nach Jahren etwas ändert was für mich gar nicht geht.

    Jetzt wurde Winterweide abgeschafft und durch Matschpaddocks ersetzt. Geht für mich überhaupt gar nicht. Plus die "Kleinigkeiten" die man ja scheinbar sowieso immer schlucken muss.

    Und Suche ist schwierig, weil ich scheinbar unmögliche Anforderungen habe. Der neueste Trend, Öffnungszeiten. Ich möchte nicht im Alltag um 3 Uhr nachts im Stall rumgeistern, aber 10-18 Uhr ist echt keine Option.

    Natürlich sollte man auf gleichmäßige Belastung achten. Das stellt doch niemand in Abrede. Und natürlich ist es vollkommen egal, in welcher Reihenfolge man die Hufe auskratzt.

    Und trotzdem halte ich ein gewisses ritualisiertes Verhalten für sehr sinnvoll. Weil man über die Jahre nachlässig wird und doch mal was übersieht. Weil es berechenbar ist.

    Und eben auch ganz praktisch. Wenn ich es in der historisch "richtigen" Reihenfolge mache, sind alle Riemen, alle Verschlüsse immer an der passenden Stelle. Was nerven mich Hundegeschirre, wo jeder macht wie er meint.

    Erfahrungen aus Jahren der Kinderreitschule und vielen Scheuerstellen bei Miteinstellern, weil eben nie "richtig" gelernt und irgendwie am Pferd rumgeschrubbt.

    Sie meinte, er brauche deutlich mehr und muskulär anstrengenderes Training.

    Theoretisch ja.

    Aber ich bekomm´s reiterlich nicht gebacken ihn muskulär mehr zu fordern und meine RB erst recht nicht.

    Praktisch das. Geht mir übrigens auch nicht anders.

    Aber letztendlich ist es nur im Stress für Mensch und Pferd geendet. Keiner hat mehr Lust auf schneller, mehr und länger

    Ja, ja und ja. Das Ganze soll Spaß machen, es gibt wenig Schlimmeres als zwanghaft Pony bewegen und es tut sich Nichts. Ich habe Jahre gebraucht, bis ich das Thema entspannt im Griff hatte.

    Deshalb nochmal die Motivation zu schauen an welchen Schrauben man drehen kann und was sie bewirken.

    Muskelaufbau bei Talentfreien: irgendwas Neues. Egal ob das Baumstammmikado, Möhrchengymnastik, rückwärts auf den Anhänger oder Dressurstunde ist. Neue Reize sind gute Reize, der Körper stellt sich auf die immer gleichen Bewegungsmuster ein. Kennt man von sich selbst, sobald man irgendwas Neues ausprobiert spürt man Muskeln von deren Existenz man Nichts wusste.

    Regelmäßig lange Ausflüge statt täglich kurze Runden. (Grundfitness vorausgesetzt, das soll kein Rat zu 2 Stunden Galopp mit Weidemurmel sein) Kommt tatsächlich aus dem Distanzsport, wo man irgendwann die Trainingszyklen an die Wettkämpfe anpasst und die Rennen als Aufbautraining nutzt. Funktioniert aber auch im Kleinen. Glühweintouren, Pommes Essen, Reiterfreunde besuchen, zum Kurs reiten statt fahren.

    Intervalltraining ist sinnvoll, regelmäßig auf die Uhr schauen wie lange man wirklich trabt und galoppiert reicht oft schon. Ist immer bedeutend weniger als man so glaubt.

    Der Fehler liegt oft in zu hart für Pause und zu lasch für Trainingsreiz. Wenn man das ein bisschen besser timt, hat man mehr Spaß, mehr Pause und trotzdem weniger Mops.

    Birtingur keine Ahnung was du bisher versucht hast, aber mal einen anständigen Trainingsplan aufgestellt? Ich so als oller Distanzreiter sehe ja immer eklatante Konditionsmängel bei vielen Pferden 2-3x die Woche sinnvoll eingebaut plus ein bisschen was halt so Spaß macht und ein Großteil wird nicht schlank sein, aber gesund moppelig.

    Gut strukturiertes Intervalltraining verbraucht eine Menge Energie und kostet keine Unmengen an Zeit, aber muss halt aufgebaut werden. Mit einfach mehr und ab jetzt, macht man sich das Pferd genauso kaputt wie mit dick lassen.