Beiträge von Vriff

    Ursprünglich mal Jagdhund.

    Ja bis zum 19. Jahrhundert einige... Und zwar die, die nicht mit direkt Bichons gekreuzt wurden. Und Jagd auch nur als Apport.

    Heute nicht mal möglich die Jagdausbildung zu machen. Auch wenn einige Leute die machemln, indem sie ihren Pudel zuwuchern lassen und als Barbet ohne Stammbaum ausgeben und über Dissidenzvereine die Einsteigerprüfung machen, die vom JGHV nicht mal anerkannt wird.

    Ja stimmt.

    Trotzdem liegt da für mich das Jagdhunderbe an ganz anderer Stelle und das hat der Pudel, zumindest die, die ich kenne sich erhalten.

    Ich empfinde sie als außergewöhnlich belastbar. Jeden Tag was machen, immer gern. Drei Wochen auf dem Sofa pausieren, auch gern. Heute wandern, morgen tricksen, übermorgen frisieren, kein Problem. Und das fehlt vielen reinen Begleithunden leider, wo es Jagdhunde haben. Auch wenn sie sicher nicht auf Stadtleben selektiert wurden.

    Hunde schauen sich schon viel voneinander an, aber das ändert Nichts an ihrem Charakter.

    Mal ganz konkret. Der Ersthund ist ein kleiner Charmebolzen und Jedermannfreund. Der Zweithund hatte Angst vor Menschen und findet Fremde doof.

    Positiv Nr 2 hat keine Angst mehr vor Menschen.

    Der Weg dahin. Nr. 2 verbieten Nr. 1 zu maßregeln, weil der zu Fremden geht und das auch noch in freundlicher Absicht. Bis heute steht sie da mit einem, was stimmt mit dem nicht, Blick daneben.

    Nr. 1 würde einem Einbrecher immer noch beim Tragen helfen, Nr. 2 würde den Einbrecher nicht mal in die Wohnung lassen und im Zweifelsfall auch Nr. 1 verprügeln, damit der niemanden reinlässt.

    Übrigens verstehen die Beiden sich sonst hervorragend und sind nahezu ekelhaft harmonisch.

    Heißt wenn man das Menschenproblem nicht im Griff hat, schafft man mit Pech auch noch Probleme unter den Hunden. Oder sie verbünden sich gegen den gemeinsamen Feind. Beides Nichts was man möchte.

    Ich bin zB jemand der das als Mittel zum Zweck sieht.

    Will in abgelegener Gebirgsregion wandern, ja dann wird halt gecampt. Aber draußen sein = draußen sitzen und sich von Insekten fressen lassen finde ich doof.

    Ich erkunde gerne neue Orte und bin viel unterwegs, campen bietet sich an.

    Aber dieses Outdoorsurvival Ding neee. Ich kann mich weder für auf dem Lagerfeuer kochen, noch für baden im Bach begeistern, obwohl ich Beides viel zu oft getan habe, weil es dazugehört.

    Hier ist nur einmal ein richtig echt geplanter und vorbereiteter Hund der mit Bedacht ausgesucht wurde eingezogen.

    Kurzfassung ist doof, ich hoffe darauf das zukünftig einfach immer wieder ein Vierbeiner seinen Weg zu mir findet ohne dieses ganze Drama.

    Die Geschenkten, Geerbten und Gefundenen sind einfach besser.