Beiträge von Vriff

    Ist wohl eine Mädels-Sache, ihr Bruder war auch mehr so Richtung "Vibrierschnurrer" unterwegs.

    Ist wohl eine Mädels-Sache, ihr Bruder war auch mehr so Richtung "Vibrierschnurrer" unterwegs.

    Bei mir genau getauscht und es sind wie gesagt Geschwister, Ralph (sie) ist aber generell nahezu lautlos und sehr selbstständig während ihr Bruder keine 3 Sekunden was alleine machen kann und den ganzen Tag pallavert.

    Huch? Sambo71 das ist aber auch ungewöhnlich, oder?

    Meine Coco schnurrt ständig: weil sie gestreichelt werden will, weil sie NICHT mehr gestreichelt werden will (sehr selten!) weil sie Hunger hat, weil ihr langweilig ist, immer halt. Außer wenn sie schläft, dann schläft sie (und träumt sehr goldig!).

    Aber Landlue warum Henry schnurrt, wenn er dich sieht? Vermutlich vor Wohlbehagen??? (Wobei meine Coco, als ich sie ganz ganz neu hatte, auch geschnurrt hat, wenn sie Angst hatte, aber das war nach einer Woche oder so auch Geschichte).

    Ja schon…..keine Ahnung, woran das liegt…sie sind aus einer Sicherstellung….Inzuchtwurf….waren als Kitten, lange Zeit sehr krank…..Lilly ist ein Zwitter…..vielleicht hat es irgendwas damit zu tun….ihr Wohlbefinden drücken sie halt anders anders aus

    Ich habe hier auch einen Nichtschnurrer während der Bruder hart an Dauerbetrieb ist und einen Vibrierschnurrer, hört man nicht fühlt man nur.

    Jetzt mal unabhängig von der Frage, was gefüttert wird und selbst da gibt es auch für Tierschutztiere einen Mindeststandard der erfüllt gehört, sonst ist es kein Tierschutz mehr.

    Jeder frisst sein Futter und das bitte in Ruhe sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wie will man denn bei so einer Art von Fütterung sicher gehen, dass jeder Hund ausreichend bekommt oder auch nicht zu viel? Wie will man den Allgemeinzustand bewerten, Fressverhalten ist da einfach ein guter Indikator? Wie will man Beißereien verhindern? Wie will man nicht lebensmittelechte Gefäße reinigen? Gerade bei Gruppenhaltung sollte Hygiene, um Krankheiten zu vermeiden groß geschrieben werden. Wie rechtfertigt man den Stress für die Hunde der durch so eine Art von Fütterung entsteht?

    Achtung Unterstellung, in einem veröffentlichtem Video gehe ich davon aus, dass man von dem, was man zeigt überzeugt ist und es ohne Kamera nicht besser ausschaut. Und das was ich da sehe ist für mich nicht tolerierbar, auch nicht vorübergehend oder ausnahmsweise.

    Ich bin für Herdenschutz, ich sehe nur in meiner Tierhalterbubble das man ohne vergrämen an eine Grenze stößt. Und da sind sehr bemühte Menschen dabei. Ich nehme eine deutliche Lebensqualitätsverschlechterung von Weidetieren in meinem Umfeld wahr zu Gunsten des Herdenschutzes.

    Und wenn das schon bei Haustieren, die per se der Geldverbrennung dienen und für die auch kein Aufwand zu groß ist, so ist, dann hege ich keinerlei Hoffnung für Nutztiere.

    Keine Außenweiden mehr, nur noch arrondierte Flächen, die zumindest hier selten und wenn sehr klein sind. Zum Teil reine Paddockhaltung, die dann aber winzig, weil sichere Zäune kaum erlaubt sind. Gern zusätzlich noch Nachts aufstallen und zumindest hier empfinde ich das als großes Problem, tagsüber ist der Insektendruck so hoch, da will niemand raus.

    Opferschafe in direkter Nachbarschaft um Pferde zu schützen. Usw.

    Und auch was ich im gewerblichen Bereich an Herdenschutzhunden sehe macht mich unglücklich. Die, die mit Herzblut dabei sind krauchen auf dem Zahnfleisch, weil es trotzdem Verluste gibt, weil sie zusätzlich mit x tausend Problemen belästigt werden. Geben also auf, obwohl das doch genau die Betriebe sind, die man sich wünscht. Und was wirtschaftlich pragmatisch rechnet, da werden die Hunde nur entwurmt, weil Schafe so empfindlich sind, Fellpflege braucht es nicht, wenn Wanderer sich beschweren kommen die Hunde halt tagsüber in den Zwinger oder außerhalb auch mal in den Viehwagen, die erste Generation kannte nicht mal Leine, aber die hat bei alt wenigstens der Tierarzt eingeschläfert, auch wenn 200€ ja echter Wucher sind, die zweite Generation ist besser händelbar, aber was damit machen bei Unbrauchbarkeit. Herzlichen Glückwunsch die nächsten Nutztiere die schlecht behandelt werden sind da. Aber man muss zugeben, das Konzept scheint zu funktionieren.

    Du hast den Unterschied markieren und urinieren erklärt, ob man sich da im Detail einig ist, egal.

    Ich habe konkret gefragt, ob sich jetzt gerade am Training etwas ändern würde, wenn es das Eine oder das Andere wäre. Für mich nämlich nicht. Deshalb ist das für mich eine Spitzfindigkeit auf die ich keine Energie verschwenden würde.

    Es gibt gesundheitliche Gründe, da kann ein Hund Nichts für und die gehören abgeklärt und behandelt und es gibt kein Urin in der Wohnung, egal warum.

    Auch bei einem Markierschwein würde ich sehr regelmäßig Lösemöglichkeiten bieten, weil ich meinem Hund nicht Unrecht tun möchte, wenn er doch mal muss, auch wenn er 99x vorher markiert hat.

    Wo ist denn der Unterschied aus Trainingssicht zwischen markieren und pinkeln?

    Also jetzt mal so ganz ernsthaft, in der akuten Jetztphase gilt es zu verhindern das ES passiert, damit sich das Verhalten nicht festigt.

    Das ist mir bewusst. Ich glaube nur nicht daran, dass die Alternative vielerorts Wolfsschutzzäune mit bewiesen geringer Schutzwirkung sind, sondern schlicht und ergreifend die Fenster wieder zu sein werden :ka:

    Beobachtet man doch jetzt schon in der privaten Pferdehaltung, wo es um geliebte Haustiere geht. Aufstallen ist sicher und bezahlbar. Wer braucht schon Platz und Luft.

    Mich stimmt das übrigens sehr traurig, aber da gewinnt pragmatischer Realismus vor Idealismus.

    Denk mal an die Schweinehalter - für die ist ein Zaun um die Stallungen was völlig Normales, halt zur Seuchenprophylaxe.

    Sind sie zu gezwungen, sonst bin ich mir sicher würde das nicht gemacht werden. Lebensmittelhygiene steht in DE immer über Tierwohl. Und wenn ich mir die durchschnittliche Haltung von Schweinen anschaue, nein davon wollen wir doch weg.

    Ich befürchte wir sind an dem Punkt angekommen wo man Wolfswohl vs. Tierwohl diskutiert. Und in der derzeitigen Lage können nur ganz viele Verlieren und ganz Wenige gewinnen.

    Naja, aber da gibt es schon noch einen Unterschied zwischen Erbkrankheit, die man versucht rauszuzüchten und gewollter Deformation die zwangsläufig zu Problemen führt. Das sollte man meiner Meinung nach auch nicht vermischen.