Beiträge von Vriff

    Ehrlicherweise finde ich das Gendersternchen erfüllt eine ganz andere Funktion. Es macht aufmerksam. Persönlich finde ich es auch doof, aber bevor sich nix ändert lieber ein * oder ein : oder vielleicht doch lieber _. Vielleicht etablieren sich zukünftig für alle möglichen Anwendungsfälle elegante Lösungen und bis dahin ***.

    Wie war das nochmal lieber bemüht statt perfekt. Wer es jetzt schon schafft immer mit ordentlicher Sprache zu formulieren ohne Menschen auszuschließen könnte ein großes Vorbild sein. Der Rest übt eben noch oder wird damit leben müssen regelmäßig damit anzuecken, weil jemand sein Recht wahrnimmt sich nicht angesprochen zu fühlen :ka:

    Irgendwas so Harmloses zu verbieten, weil man Angst vor Veränderung hat ist arm.

    warum man sich nur dann mit einbezogen fühlen kann, wenn man explizit mit seinen höchstpersönlichen Werten genannt wird.

    Weil ich mich nur angesprochen fühle, wenn man mich auch anspricht, so simpel ist das. Und dieses Recht gestehe ich auch jedem Anderen zu, egal wie lästig, albern oder sperrig ich das im konkreten Fall finde :ka:

    Man stelle sich vor, ich müsste mich zukünftig bei jedem Pfiff, bei jeder Beleidigung und bei jeder Anrede angesprochen fühlen. Bei "ey Alter" findet das niemand befremdlich, wenn man sich das wahlweise verbittet oder ignoriert.

    Ich denke aber auch, dass kein geradeaus denkender Mensch mehr als ein paar Tausender auf normalen Konten hat, weils sich einfach 0 rentiert.

    Ich, weil jedes Mal wenn es so weit ist und ich mir mal überlegen könnte, was man damit sinnvollerweise tut, aus Prinzip alles gleichzeitig hier schreit. Ganz irrational habe ich schon Mal überlegt das sparen sein zu lassen, weil das so zermürbend ist :mute:

    Aber ich verspreche ab dem nächsten Mal fange ich an Lotto zu spielen, wer so viel unwahrscheinliches Pech hat, muss auch mal Glück haben und dann habe ich genug Geld, dass ich mir um liegt halt auf dem Konto rum auch keine Gedanken mehr machen muss.

    Welche Meinung? Ich würde mich tatsächlich als jemand bezeichnen der nicht alles bis zum bitteren Ende diagnostiziert, bei OPs zweimal überlegt, ob sie meiner Meinung nach im Hundesinne ist und trotzdem möchte ich das nach Überzeugung und nicht nach Geldbeutel entscheiden.

    Allein die Vorstellung eine Behandlung abzulehnen, die ich aber gerne hätte, weil ich sie mir nicht leisten kann ist furchtbar. Und was ganz Anderes als nicht leisten wollen oder mich dagegen zu entscheiden, weil mich diese Behandlung nicht überzeugt.

    Ob und wie Andere sich entscheiden würden ist maximal interessant. Aber für mich ehrlicherweise irrelevant. Da möchte ich gerne nach meinen Überzeugungen entscheiden.

    Ein Hundeleben ist lang und wie man da vorsorgt immer schwieriger. Nur Tierarztkosten wären überhaupt nicht mein Problem, aber zumindest bei mir sind die Kosten in allen Lebensbereichen explodiert und wo früher noch Sparpotential war stehen heute Fixkosten.

    Da muss man einfach ganz neu kalkulieren, ganz ohne Goldstandard in der Behandlung oder sonst was. Meine Lösung ist Reduzierung der Tieranzahl, finde ich sehr schade, in meinem konkreten Fall bleibt aber Stand jetzt glücklicherweise immer noch ein Hund im Budget. Aber ich mache mir auch Gedanken, was wenn. Und ganz ehrlich ich weiß nicht, ob ich komplett auf Tierhaltung verzichten würde oder ob ich nicht doch das Risiko eingehe würde, wenn ich mir wirklich nur die worst case Szenarios nicht leisten könnte, den Durchschnittshund aber schon.

    sie sieht niemals dick aus

    Perspektive ist alles. Es ist einfach ein dicker Hund mit sehr kleinem Kopf.

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    Damit es nicht zu sehr OffTopic wird. Gab so lange keine Bilder mehr von der Ruhr.

    Ist lang, da kann man häufiger paddeln und es ist unglaublich wie unterschiedlich ein Fluss auf doch so wenigen Kilometern sein kann. Diesmal von Essen bis Mülheim.

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    Auch wenn sich das hier oft so anhört wie, ich finde Pferdehaltung doof. Nicht im Geringsten. Ich finde die Begleitumstände oft doof. Gerade die Abhängigkeiten zermürben mich teilweise.

    Dafür gehöre ich zu den Menschen die nie an ihrem Pferd gezweifelt haben. Und es sind die Momente der Verbundenheit die sich tief in meinem Herzen verankert haben. Das Begrüßungshöhöhö, das Kantenkinn auf meinem Schlüsselbein, das Flattern der Nüstern im morgendlichen Jagdgalopp, das Trippeltrappel um als Erste bei mir zu sein, jedes meiner Pferde hatte diese eine Geste über die ich mich jedes Mal gefreut habe und die nur zu uns gehörte und auf ihre Art einzigartig war. Möchte ich nicht missen.

    Ich würde es schön finden, wenn sich mehr Leute in den realen (nicht virtuellen) Austausch mit Leuten außerhalb der eigenen Blase begeben würden.

    Mir würde es reichen, wenn man es irgendwie tut und virtuell ist da schon mal ein Anfang.

    Real muss ich zugeben komme ich da an meine Grenzen und empfinde es oft nicht als bereichernd, sondern einfach nur als anstrengend. Aber mein sozialer Akku ist auch sehr schnell aufgebraucht und ich verbringe meine Zeit lieber mit Menschen mit denen mich mehr verbindet als Menschsein.

    Bei meinen Hunden gab es auch da noch Unterschiede zwischen beißt und ist hirnlos und nicht mehr erreichbar.

    Letzteres hatte ich bisher nur bei einem Hund und fand ich brandgefährlich. Und ja, da managt man irgendwie und daran arbeiten war hier letzen Endes auch nur ein nach Möglichkeit vermeiden. Ja, weniger hochkochen und mehr leisten können war ein Baustein davon. Aber gelöst wurde das nie. Das ging auch nur, weil sehr berechenbar und er in seinem Wahn einfach in alles gebissen hat statt zielgerichtet. Bin froh, dass der Rest da kein Problem mit hat. Die erreicht man aber eben auch in solchen Momenten noch und natürlich lernen die dann auch :ka: