Beiträge von Vriff

    Es gibt Händler mit Ruf :hust: ich gebe offen und ehrlich zu, Händlertechnisch habe ich mich nur im eher niedrigpreisigen Segment bewegt. Wobei bis 15.000€ damals sicher nicht billig war.

    Und ja, also morgens abkochen, damit sie schön getrocknet und aufgebürstet sind bis die Kundschaft kommt war üblich. "Beritt" war auf Bedienbarkeit und nicht auf ehrliche Ausbildung getrimmt. Bei den harten Fällen gab es auch mal kein Wasser, ich weiß nicht, ob man das heutzutage im Blut nachweisen könnte.

    Ja das waren Ausnahmefälle und die meisten Pferde wurden einfach so wie sie waren verkauft. Aber ich glaube als Einpferdebesitzer, der die auch behält, wenn es keinen gravierenden Grund gibt, der dagegen spricht, empfände ich das Risiko höher als von privat. Umtauschen oder zurückgeben war aber nie ein Thema und kam erstaunlich selten vor. So fair muss man sein.

    Und das war schon Einer von den Guten und ich würde da auch ein Pferd kaufen, nur empfehlen bedingt :mute:

    Also mit katzenverträglich meine ich natürlich

    Du meinst das. Aber die Allgemeinheit? Ganz viel Katzenverträglichkeit, auch mit den Eigenen ist auch Management bzw. Erziehung. Jeder steckt seine Nase nur in seinen Napf zum Beispiel.

    Also was in die Anzeige schreiben außer bei Extremfällen? Das ist für mich echt ein klassisches muss man drüber reden Thema. Wie das konkrete Tierheim das in der Realität umsetzt keine Ahnung. Ist aber für mich eine Anforderung nach der man nicht mal eben filtern kann, wie Geschlecht, Größe, Gewicht, usw.

    Ich finde 30 Minuten zum Gassi fahren normal, zum lösen gibt es den Garten. Schließlich fahre ich sowieso zum Pferd, dass mehr Platz braucht als in der Stadt verfügbar. Natürlich ist entspannt Auto fahren können ab Tag 1 hier Bedingung und wäre auch Grund einen Hund wieder abzugeben. Alles eine Frage der Perspektive.

    Eben weil das so furchtbar individuell ist, muss man miteinander reden.

    Persönlich finde ich die Hundezahl für ein Tierheim in einer Millionenstadt unbemerkenswert. Selbst wenn das nur die Langzeitkandidaten sein sollen.

    Habe mal mit Düsseldorf verglichen ~1/5 der Einwohner, aber Berlin hat nur 4x so viele Hunde. Also im Verhältnis pro Einwohner sogar deutlich weniger. Und beim Durchschauen kannte ich einige der Hunde die dort leben, mein Besuch ist über 2 Jahre her.

    Moah, gibt es denn keine ehrlichen Pferdeleute mehr?

    Kauf niemals ein Pferd von mir :flucht: jetzt mal ernsthaft, ich bin wahrlich kein Lügner, aber wenn ich ein Pferd verkaufe, will ich Geld. Was ich nicht sagen muss, sage ich nicht und was der Interessent nicht sieht, ist nicht mein Problem.

    Mal ganz unabhängig davon, wenn ich mir allein die Hufe oder die Sättel oder noch schlimmer die Lunge vieler Pferde anschaue, ein Teil will nicht sehen, der große Rest weiß es wirklich nicht besser.

    Ihr findet noch euer Pferd, ich glaube da ganz fest daran. Auch wenn Suche sicherlich zermürbend sein kann. Ich glaube Pferd kaufen hört sich lustiger an, als es in Wirklichkeit ist.

    Ich glaube tatsächlich, kleine Hunde sind akzeptierter und wenn man sie streicheln will, dann auch richtig. Beiläufig anfassen geht ja auch ohne bücken überhaupt nicht.

    Bei meinen Großen ist das eher ein die Hand danach ausstrecken und kurz berühren. Übrigens auch beim Pferd, so richtig echt streicheln wollen wenige. Aber im Verhältnis unglaublich Viele, wenn wir schon fast vorbei sind doch nochmal Fell fühlen. Ich glaube von vorne haben Viele etwas Angst, aber so nebenbei außerhalb des Sichtfelds, traut man sich dann doch. Das genau das ggf. wesentlich heftigere Reaktionen auslöst als normal streicheln ist nicht bekannt oder ach keine Ahnung. Beim Pferd leider auch sehr beliebt, auf den Po hauen und sich selbst witzig finden.

    Halt, zwischen mir passiert so was und ich lasse es zu gibt es einen Unterschied. Wie oft das passiert fällt aber erst auf, wenn man einen Hund hat, der damit potentiell ein Problem hätte.

    Und doch das passt ins Thema. Wenn die Frage, ist ein Beißvorfall, weil ein Mensch sich um den Hundehals wirft ein realistisches Szenario, ist. Und ja ist es. Zeigt aber auch wie unheimlich nett, die meisten Hunde trotz Übergriffigkeiten sind.

    Aus Hundeperspektive, auf jeden Fall. Nur vormittags alleine bedeutet, einmal ausschlafen und der Mensch ist wieder da.

    Aus Menschenperspektive, ganztags im Büro könnte ich nicht. Stundenweise durchaus. Und dann kommt mein persönliches Problem, lange Anfahrt ist Zeitverschwendung will ich nicht. In Fußnähe wäre mir zu nah an zu Hause, ich habe da gerne mehr Abstand zwischen Privat und Arbeit. Unlösbares Problem muss weiter HomeOffice machen.

    Ob es dir auch so geht weißt nur du selbst.

    Ich muss aktuell zweimal die Woche ins Büro. Sprechstunde anbieten in die niemand kommt. Muss zugeben, bezahltes Kaffee trinken ist nach dem Stress der letzten Monate auch mal ganz nett. Zu Hause würde ich das nie so tun, viel zu schlechtes Gewissen, weil ich nicht arbeite. Also vor Ort sein hat auch seine Vorteile.

    Nicht ganz vergleichbar, ich habe jetzt zweimal innerhalb eines Jahres einen Pferdetransporter gemietet. Neu durchaus ähnliche Preisklasse wie ein Camper.

    Beim ersten Mal hatte der keine 500km und roch noch nach Neuwagen, beim zweiten Mal bin ich erschrocken ob des Anblicks und der hatte unter 30.000km. Die Kupplung war durch, usw. Meine über 20 Jahre alte Rumpelkarre steht besser da und die wird nicht pfleglich behandelt.

    Das Pferdeabteil war übrigens in einem normalen Gebrauchszustand, die hatten damit wenig zu tun.

    Die werden auch regelmäßig aussortiert und aufbereitet und man zahlt für jede Beule und jeden Kratzer während des Verleihs. Da sollte man meinen, es ist im persönlichen Interesse, pfleglich damit umzugehen. Nach der Erfahrung, von privat ja, Verleihfahrzeug, nein.

    Katzenverträglich ist das Problem.

    Ich kannte genau einen Hund, der mit Katzen 100% verträglich ist, drinnen, draußen, bekannt, fremd, vor der Nase wegrennend, ihn ärgernd.

    Ich empfinde meine Hündin schon als besonders katzentauglich, weil sie alle Katzen in Innenräumen ignoriert und Katzen grundsätzlich neutral bis freundlich gegenübersteht. Draußen jagt sie Katzen. Alleine lasse ich sie mit meinen Katzen nicht, obwohl einer davon ihr Freund ist, weil sie Konflikte mit den Zähnen löst und ich einen Kater habe, der ebenfalls sehr selbstbewusst und offensiv ist.

    Alle meine anderen Hunde waren nur und ausschließlich mit meinen Katzen verträglich. Fremde Katzen nope. Dabei haben die zum Teil wesentlich harmonischer mit meinen Katzen zusammen gelebt, als die zwei oben beschriebenen Hunde. Einen Hund konnte ich auch nicht mit neuen Katzen vergesellschaften und musste auf kätzische Neuzugänge verzichten bis er gestorben ist.

    Hätte ich bei diesen Hunden katzenverträglich in den Vermittlungstext geschrieben, nein. Obwohl sie ja friedlich und stressfrei mit Katzen zusammenlebten. Hätte ich sie zu Katzen vermittelt, eventuell, vielleicht, unter Umständen. Käme sehr auf den Menschen und die Katzen an.

    Ich finde Katzen die Angst im eigenen zu Hause haben indiskutabel und man muss es mal ganz hart sagen, so schaut zusammenleben viel zu oft aus. Die Alternative ist verletzte oder tote Katze und Hund muss zurück ins Tierheim. Der Hund hat eine weitere Erfahrung gemacht, die eine erneute Vermittlung schwieriger macht.

    Dagegen finde ich Stadthund ein viel weicheres Kriterium. Von Rücksicht auf den Hund, der Uhrzeit zu der man das Haus verlässt, rausfahren, usw. kann man da eine ganze Menge managen, wenn man es denn möchte/muss.