Beiträge von Vriff

    Der Vorteil vom Zwiebellook ist ja, dass man während des Draußenaufenthaltes spontan was an- oder ausziehen kann. Nur beim Hund mache ich das nicht, der wird im Flur angezogen und nach dem Spaziergang wieder ausgezogen. Und dann nervt mich jede weitere Schicht die man anziehen muss einfach nur noch, ohne das ich darin einen Vorteil sehe.

    ich habe lieber immer den passenden Mantel und gut ist. Geht mir aber bei mir auch so.

    Bei uns war es phasenweise. Habe es irgendwann auf extreme Spookyphasen geschoben. Training hat alles schlimmer gemacht, also Bett und Garten bis die Murmeln sich wieder sortiert haben.

    Hier gibt es immer wieder "Rückfälle" solange die Tendenz insgesamt positiv ist, kann ich damit inzwischen leben. Irgendwann kennt man ja auch die Unterschiede zwischen Panik, Angst, Unsicherheit und Unwohlsein. Mit den letzten Beiden habe ich gelernt umzugehen, die Angst zu akzeptieren und Panik ist inzwischen glücklicherweise die Ausnahme.

    Aber ich muss zugeben fällt mir schwer. Und ich muss mich ganz oft selbst in den Hintern treten, weil sonst ihre heile Welt immer kleiner und kleiner wird. Was genau das Gegenteil von dem ist, was ich möchte. Weil eigentlich ist das ein ganz schön cooler Hund der eben manchmal viele Sorgen hat.

    Bei mir ist es eine Frage des Hundes den ich selbst an der Leine habe, ob ich nervige Begegnungen habe oder nicht :ka:

    Lebe im Ghetto hier gibt es jede Menge Listenhunde, oft auch nicht so gesichert wie sie sollten. Machen keine Probleme. Im bayerischen Dorf ebenso und da sind sie kategorisch verboten. Geben tut es sie trotzdem.

    Und zumindest bei mir in der Großstadt gibt es relativ viele Kontrollen. Die interessiert aber ausschließlich die Anmeldung bei der Steuer und selten mal Leinenpflicht. Eben alles was Geld bringt und keine Arbeit macht :pfeif:

    Also ich hätte ja so überhaupt kein Problem mit einem Hundekurs so rein prinzipiell. Wenn es denn sein muss. Aber ich kenne mich, ich übe genau, nur und ausschließlich im Kurs niemals außerhalb. Kann man machen, bringt halt dann Nichts.

    Und da wahrscheinlich auch nur halbherzig, weil meine Hunde so was nicht kennen und mit sich das alles anschauen, eigentlich schon ausgelastet sind.

    Ich frage mich ja bis heute was man in den allermeisten Hundeschuldkursen lernen soll :ops: schlampiger Unterordnungsaufbau damit es wirklich keinen Spaß macht, dafür ist mobben wirklich lustig. Gebrauchen kann man im Alltag weder das Eine noch das Andere.

    Ich kenne wirklich mehrere wirklich gute Trainer, sowohl im Alltags- als auch im Sportbereich. Aber die klassischen Gruppenstunden waren bisher immer echte Reinfälle und jetzt einmal alle bitte. Motiviert, unmotiviert, einfacher Hund, Knalltüte, viel Vorwissen, lernresistent, desinteressiert und wen nicht noch alles in eine Gruppe :ugly: ich verneige mich ehrfürchtig vor demjenigen der es schafft da überhaupt irgendwas an jeden Teilnehmer zu vermitteln.

    Weniger Neuanschaffungen junger/sehr junger Tiere wäre ja eigentlich in dem Zusammenhang keine schlechte Lösung der Situation.

    Ich bin nicht der Nabel der Welt, aber das ist bei mir zum Beispiel genau andersrum.

    Hier war immer ein Plätzchen für einen alten Grummelkater.

    Einmal Zähne sanieren, CNI, SDÜ, Diabetes oder ein Herproblem hat eigentlich jede Katze über 15. Schmerzmedikamention für Arthrose und sonstige Zipperlein kommen auch noch dazu.

    Da kommen inzwischen Kosten zusammen, bei denen ich sage, nicht für fremde Tiere. Meine da hängt das Herz dran, gern. Mal unabhängig davon, dass die nicht so einen 'Wartungsstau' haben.

    Wenn hier nochmal ein Kater einzieht, dann nur jung und gesund. Krank werden sie von allein. Dann mag ich auch die günstigen Zeiten mitnehmen.

    Was eben nachdenklich macht ist der Sprung, neue GOT schön und gut, war nötig.

    Nur vorher hat bei mir nur eine einzige Praxis dauerhaft mit einem erhöhten Satz abgerechnet. Die waren schwer verrufen, wegen teuer. Jetzt rechnen sie übrigens den Einfachen oder den 1,sehr niedrige Zahl Satz ab und an den Preisen hat sich nahezu Nichts geändert. Die haben wohl vorher und nachher gerechnet was sie brauchen und möchten. Ich bin die Letzte die Menschen keinen Gewinn gönnt. Ob ich bereit bin ihn in jedem Fall zu zahlen ist ein anderes Thema und aber mein Tier soll nur das Beste haben ist emotionale Erpressung. Es gibt ganz sicher einen Mindestpreis unter dem man keine Qualität liefern kann, aber ansonsten habe ich das Gefühl das es wenig Zusammenhang zwischen Preis und Leistung gibt. Schade übrigens wäre viel einfacher danach zu selektieren.

    ich habe mich ganz lange über das Drama über die neue GOT gewundert, weil preislich hat sich doch kaum was geändert :ops: und ich bin leider sehr regelmäßig beim Tierarzt, weil ich viele alte und chronisch kranke Tiere habe.

    Auch Klinik und mal ein anderer Tierarzt, weil meiner zu hatte waren dabei. Rechnungen alle bodenständig :ka: Großstadt, Innenstadt, Land mit sehr geringer Tierarztdichte war alles dabei.

    Wenn man aber vorher in einem niedrigeren Satz als nachher abrechnet ist das eben nicht mehr mit wirtschaftlichen Gründen erklärbar. Dann möge man bitte ehrlich sein und sagen, ich kann es.

    Darf man, darf man alles nur wenn es wirklich wirtschaftliche Gründe sind wird es dringend Zeit für eine bessere Planung oder Schließung. die neue GOT wird wahrscheinlich die nächsten Jahre, wenn nicht wieder Jahrzehnte gelten und wenn man jetzt schon aus dem vollen Schöpfen muss, um irgendwie über die Runden zu kommen, bleibt ja null Puffer, um auch nur die Inflation auszugleichen.