Beiträge von Vriff

    Kommt drauf an.

    Plane ich Wanderung X oder möchte ich mich mit Person Y treffen, dass sind für mich zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    Urlaub finde ich da schon schwieriger, da habe ich nicht so viel von und gebe offen und ehrlich zu, bin ich oft zu egoistisch für sozial. Da mag ich keine Rücksicht nehmen oder eben viel häufiger der Bremsklotz sein :pfeif: und wahrscheinlich bin ich kompliziert, aber die Bedürfnisse nach Tagesrythmus, Planung, Aktivitätslevel gehen schon oft sehr stark auseinander.

    Gruppen stelle ich mir unmöglich vor. Aber ich gebe zu, ich habe auch noch nie ein Gruppenevent mitgemacht, egal welches, dass ich als wirklich harmonisch empfand.

    Kommt ja auf die Definition von Abenteuer an, was du beschreibst sind viel mehr Spaß Wege und die gehören unbedingt dazu.

    Sag das mal meinen Mitwanderern. :lachtot:

    Den Satz drucke ich aus und drücke es jedem in die Hand, der flucht. :D

    Ich glaube du bist da was ganz Heißem auf der Spur. Vielleicht findest du den Grund, warum viele meiner Mitwanderer in die Kategorie einmal und nie wieder gehören.

    (Was ich schade finde, weil ich eigentlich wirklich sehr angepasste Touren planen kann. Aber wenn man nicht klar kommuniziert was man erwartet...

    Bin ja selbst Spießer, nix Verbotenes, nur in Ausnahmefällen im Dunkeln. Eher unsportlich und gesundheitlich angeschlagen. Also ist jetzt nicht so, dass ich kein Verständnis für kann ich nicht und mag ich nicht habe.)

    Mir fehlt ja manchmal so ein bischen der Abenteuerfaktor. Komme ja aus einer Gegend in der es viel Wald, noch viel mehr Wege und wenig Zivilisation gibt. Das zugehörige Kartenmaterial ist eine Mischung aus Realität und Phantasie. Verlaufen eine echte Gefahr, aber gelernt ist gelernt.

    Später dann in der großen, weiten Welt Umzüge mit dem Pferd. Erst die Straßen und Dörfer in der Umgebung kennenlernen und dann das Spinnennetz immer feiner ziehen bis zur echten Ortskenntnis. Einzelne Blattschnitte topographischer Karten und immer die Frage, welche sich wirklich lohnen, die waren teuer.

    Später dann Smartphone und OSM. Ohne Internet natürlich, lustige Screenshots und bloß nicht aus der Karte laufen oder vergessen in welcher Reihenfolge man alles abgespeichert hat. Dann GPS ohne Karte und dann kam auch schon heute.

    Je nach Definition habe ich mich auch schon mal verlaufen. Als ich dann wieder wusste wo ich bin war der Rückweg aber ganz schön lang. Gut das vor der einsamen Hütte im Nirgendwo ein Auto stand. Schnell mal geklopft, vehement mehrfach und dem überrumpelten Menschen erklärt, dass er uns, zwei Doggen und einen Border jetzt bitte zurück fährt. Erzählt er bestimmt heute noch davon :hust:

    Du lachst, aber ich erinnere an einen Spaziergang wo eine gewisse Person plötzlich anfing Tomatensamenpflanzpads zu basteln :hust:

    Damit es nicht gemein wird, welche Wandermacke habt ihr?

    Bei mir ist es der Kartenzwang. Zwei Handys plus min. zwei Powerbanks und fünf Kabel sind ja sowieso Pflicht. Aber zur Sicherheit habe ich auch oft noch eine Papierkarte oder besser zwei dabei, unterschiedliche Maßstäbe können sinnvoll sein.

    Übrigens habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie ernsthaft verlaufen, nicht zu wissen wo genau ich bin scheint trotzdem eine Urangst zu sein. Besonders lustig wird es in der Kombination, ich mag es nicht Wege doppelt zu gehen. GPS die Offenbarung meines Lebens, ich kann mal Natur schauen und muss nicht ununterbrochen die Karte im Blick haben. Alle paar Sekunden reicht :ops: :headbash:

    Hier war dieses Jahr so viel wie die letzten drei Jahre zusammen. Ist aber immer noch wenig im Vergleich zum Städtischen.

    Mal als Nachbarin auf Zeit rüber winke. Hier war die Hölle und definitiv mehr als sonst in meinem beschaulichen Wohngebiet in der Stadt.

    Hätte ich nie gedacht. Bin froh, dass wir einfach nur so hier sind und keine Silvesterflucht betreibe.

    Ich glaub ich würde aber dann auch trotzdem Schlafsack mitnehmen. :ops: So schwer ist er ja nicht. :ops:

    Ich weiß, warum dein Boot so überladen ist (und damit sind nicht die Hunde gemeint). :rolling_on_the_floor_laughing:

    Am Schlafsack liegt es nicht, der ist ja schon fast Ultralight. Eher am Monatsvorrat Essen, man weiß ja nie xD Vielleicht ein paar Gemüsesamen, falls man sich auf einer einsamen Insel selbst versorgen muss. Wenn man das schon mitnimmt, natürlich auch das passende Werkzeug. Und schon geht die Reise los :herzen1: