Alles anzeigenIch denke auch es kommt total natürlich aufs Wohnumfeld an. Hier im alternativen aber auch recht teuren Stadtteil mit vielen Familien sieht man doch viele „Modehunde“.
Also wie bereits gesagt, Vizsla, Doodle, Zwergdackel, Lagottos und co.
Aber ich finde das soziokulturell super spannend.
Wenn ich irgendwo im Ausland bin führe ich immer Hundelisten und schreibe mir mit Strichlisten die ganzen Rassen auf die ich dort so sehe
Spannend fande ich zb. in Lissabon gab es sehr viele untypische Rassen, die man sich so in der Großstadt nicht vorstellt. Also ich habe viele DK, Rottweiler, Weimaraner etc. gesehen.
Und das obwohl dort wo wir waren wenig grün und lediglich Stadtparks und Hundeflächen mit Kunstrasen zu finden waren.
Ich denke die Hunderassen variieren je nach sozialem Stand in der jeweiligen Wohngegend.
In einer modernen Stadt wird man wahrscheinlich mehr "exotische" Hunderassen, bzw. speziellere sehen, weil wahrscheinlich mehr Kapazitäten vorhanden sind einen Hund zu unterhalten. Sprich sich Hunde zu kaufen, die preislich über 2000€ "Wert" sind. Weil die dann aber schön sein müssen, sind es nunmal eben die Rassen, die eigentlich garnicht dafür vorgesehen waren in einer Stadt zu leben.
Daneben hat man Dörfer, dessen Bevölkerung im Durchschnitt eher älter ist. Hier finden sich eben noch die "alten" Rassen. Dobermann, Deutscher Schäferhund, Malteser, Dackel und viele Mischlinge.
Hier bei uns ist das gerade etwas im Wandel, weil einige Familien aus der nah gelegenen Stadt aufs "Land" ziehen. Hier stehen weit überwiegend mehr Einfamilienhäuser als Mehrfamilienhäuser. Auf der einen Seite die Alteingesessenen, mit ihren kurz oder rauhaar-Dackeln und auf der anderen Seite die "Städter", die ihre Viszlas führen.