Beiträge von Fenjali

    Heute hat der Zwockel zum ersten Mal eine Katze aus der Nähe gesehen. Und er hat sich sehr gut benommen. :herzen1:

    Bei Hunden flippt er völlig aus, weil "spiieeeleeeen". :roll:

    Aber der Katze wollte er ganz unaufdringlich und freundlich Hallo sagen. Leider wollte die Katze das nicht, sondern hat sich hingestellt und einen Buckel gemacht. Dann blieb er immernoch ruhig, aber mit Bürste.

    Ich habe ihn "sitz" machen lassen und ihn dann mit einem Leckerli weggelotst, damit diese erste Begegnung nicht doch noch ins Negative kippt.

    Phonhaus er rennt und springt über uns, als wären wir nicht da. Beginnt Raufspiele oder tretet uns weg.

    Da schickten wir ihn natürlich auch in der Vergangenheit sofort weg, aber nachhaltig hat das nie was gebracht. Also jetzt komplettes Sofa-Verbot.

    Haha, kenne ich. Ich habe eine Sprühflasche genommen (für Blumen) um dem Ganzen etwas mehr Nachhaltigkeit zu verleihen. Inzwischen kann er sich aber soweit benehmen, dass er da wieder hin darf.

    Ein schnödes Leckerli liegenzulassen löst ja auch nicht unbedingt den gleichen Frust aus wie irgendwelche beweglichen Objekte nicht jagen zu dürfen. Wie übste denn das?


    Wie kommst du denn jetzt auf Jagdverhalten? Darum ging's in diesem Thread doch gar nicht?

    Hier wurde Frustrationstoleranz ins Spiel gebracht. Und ich bezweifelte, dass man die Leckerchen-Übung auf andere Situationen im Alltag übertragen kann. Der Hund kann die Übung perfekt absolvieren und trotzdem wegen einer anderen Sache aus dem Anzug springen bzw. in den Anzug springen. Sei es, dass man irgendetwas von ihm verlangt, was er gerade nicht möchte oder dass er irgendwas unterlassen soll, was er gerade möchte. All das kann als Stress empfunden werden.

    Schwer vorstellbar, dass jemand dann den Hund einfach gewähren lassen würde, wenn er ihm im Ärmel hängt.

    Und Frustrationstoleranz üben. Das berühmte Leckerchen auf der Hand, an das sie nur ran kommt, wenn sie ruhig abwartet z.B.. Sonst bleibt die Faust mit dem Leckerchen zu. Damit sie auch mal lernt, zu warten und nicht immer nach vorne zu stürmen.


    So würde ich das nicht aufbauen. Sondern Leckerli in die eine Hand, wenn der Hund ranwill, ein ruhiges Nein und notfalls Hand zu. Wenn die Aufmerksamkeit des Hundes nach dem Nein nicht mehr zu 150% auf das Leckerli fixiert ist (er also Anzeichen macht, das "nein" als ein "das darf ich nicht haben" zu begreifen), direkt freuen und mit der anderen Hand ein anderes Leckerli geben. Das erste gibt's nicht, egal, wie lange es angestarrt und fixiert wird.

    Ein schnödes Leckerli liegenzulassen löst ja auch nicht unbedingt den gleichen Frust aus wie irgendwelche beweglichen Objekte nicht jagen zu dürfen. Wie übste denn das?

    Hat man die angeschrien oder ist laut oder körperlich geworden, haben die umso mehr nachgelegt.

    Kann passieren, gerade wenn der Hund sehr selbstbewusst ist.

    Zitat

    Die hat man nur gekriegt, wenn man sie ruhig und bestimmt festgehalten hat, bis sie wieder "da" waren.

    Ja, zum Beispiel.

    Es liest sich so, als ob das schon probiert wurde und der Hund hinterher aber trotzdem sofort weitermacht. Dann war das vielleicht nicht konsequent genug und dem Hund wurde zuviel Spielraum zum Weitermachen gegeben.

    Deshalb sage ich ja: enge Grenzen setzen und auch konsequent einfordern.

    Kann da bisher nichts Negatives sagen. Alle Doodles, die ich bisher getroffen habe, waren super-verträglich mit meinem Hund.

    Das Beste war mal Einer, der aussah wie ein Schnauzer und ich vom Verhalten her hätte schwören können, einen Boxer vor mir zu haben. Es stellte sich raus, dass das eine Mischung aus schwarzem Großpudel und Boxer war. :smile: