Beiträge von Fenjali

    Welpen haben ja öfter mal weicheren Kot, schon weil sie schnell gestresst sind und alles neu für sie ist. Oft vertragen sie auch das Wurmmittel nicht.

    Meine Erfahrung ist: Je besser der Kleine seine neue Welt versteht und je klarer verständlich die darin geltenden Regeln für ihn sind, umso besser wird auch der Kot.

    Was ich sonst noch gemacht habe: Morosche Möhrensuppe, Hühnerfleisch, Flohsamenpulver, Heilerde und Eichenrinde-Tee, den ich noch da hatte. Aber das Wichtigste war mMn eine gewisse Routine, die der Hund versteht.

    Meistens läuft es so, dass er sich wie festgetackert auf den Boden legt und entgegenkommende Hundehalter die Straßenseite wechseln. Oder ich drehe um (bei einer gewissen Entfernung ist er noch ansprechbar) und lobe ihn überschwenglich, wenn er sich "losreißen" kann. Dann gehe ich mit ihm die andere Richtung, sodass der andere Hund hinter uns läuft und lobe ihn dafür, wenn er zu mir schaut und sich nicht nach dem anderen Hund umdreht. Nach und nach will ich die Distanz verkleinern, bis er dann hoffentlich immer öfter normal an Hunden vorbeilaufen kann.

    Gestern blieb er sogar halbwegs ruhig, als ein kleiner Hund in die U-Bahn stieg und nur etwa 2 m entfernt von ihm saß. :hurra:

    ICH würde meinen Hund NICHT täglich in eine HuTa geben, einen so jungen schon gar nicht. Ich muss zugeben, kennen tu ich nur eine, war aber entsetzt, wie der Ablauf mit den Hunden dort ist. Wenn es aus wirklich doofen Gründen keine andere Möglichkeit gibt, ok, mag ja auch gute HuTa`s geben, aber nachdem was ich von der einen HuTa kenne, nein Danke.

    Dein Hund steht da aber viele Stunden unter einem Einfluss, den du nicht bestimmen oder beeinflussen kannst. Er kann sich da doofe Dinge angewöhnen, die du vielleicht gar nicht möchtest.

    ...und sich möglicherweise verletzen, da ohne Aufsicht. Es ist nämlich keineswegs garantiert, dass eine Huta die ganze Zeit auf deinen Hund aufpasst, obwohl du sie ja genau dafür (fürstlich) entlohnst. Beißerei, Putzlappen gefressen, Rute geklemmt, Hund im Pool ertrunken, etc. - alles schon vorgekommen und keiner will nachher was gesehen haben.

    Dass die nur kastrierte Rüden nehmen, wäre für mich schon ein Indiz dafür, dass da keiner zugange ist, der die Hunde beaufsichtigt und ggf. reguliert.

    Vielleicht gibt es auch andere HuTas, wo vorbildlich aufgepasst wird, aber das weißt du halt vorher nicht. Das Risiko würde ich für meinen Hund nicht eingehen, schon gar nicht unter der genannten Bedingung.

    Ich würde den Hund lieber mit ins Büro nehmen oder eine Privatperson suchen, die sich gerne mit dem Hund beschäftigt.

    Wenn du da noch Zeit und Nerven hast ein Foto zu machen, ist doch alles ganz entspannt.

    Meine Hündin durfte im Auslaufgebiet (zum Beispiel) natürlich mit anderen Hunden Kontakt aufnehmen. Es waren nicht nur nette Kontakte, aber sie hat die schlechten Erfahrungen nicht generalisiert. Die war bis ins hohe Alter kontaktfreudig und verspielt. Ich habe immer gesagt, für manche ist das ein Senior, für andere der älteste Welpe der Welt. :D   :herzen1:

    Mein Rüde scheint da genauso zu sein bzw. noch "schlimmer", weil jünger. :lol: