Beiträge von Fenjali

    Darf ich enttäuscht und traurig sein, wenn ich mir wirklich immer richtig mühe mit Geschenken mache und Dinge kaufe

    welche nicht Sinnlos sind sondern den Beschenkten tatsächlich nutzen und Freude bringen?

    Ich aber selbst eine Vase mit halb verwelkten Blumen bekomme, wobei alle wissen, dass ich Schnittblumen absolut nicht mag (lieber was, was ich in meinen Garten pflanzen kann) und deshalb keine Vase besitze (jetzt leider schon)?

    Es macht mich tatsächlich traurig :( :

    Und sie haben mich gestern undankbar genannt, weil ich nicht vor Freude in die Luft gehopst bin.

    Hätte ich es vorspielen sollen? Es ist so schade um die Blumen und das Geld für die Vase.

    Die Geste zählt ja auch. Ich kenne Leute, die schenken sich gegenseitig Socken und Klorollen zum Geburtstag (schön eingewickelt in Geschenkpapier, versteht sich). :lol:

    Trenne Katzen und Welpe räumlich durch Tür-Absperrgitter, Achtung, Katzen können sich in der Regel durch die Stäbe hindurch quetschen.

    Brauchen sie nicht, die können mit einem Satz über so ein Gitter springen. :lol:


    Das ist jetzt zwar zu spät, aber ich hätte von vornherein vermieden, dass die Katzen genervt von dem Welpen sein können. Bei Katzen ist der erste Eindruck schwer wieder auszubügeln. Auf jeden Fall solltest du zumindest jetzt dafür sorgen, dass der Welpe nicht aktiv an die Katzen herankommen kann. Welpenauslauf und Türgitter sind dazu geeignet, ja.

    Und ja, ich bin der Meinung, dass ein Hund, der in einer Familie lebt, durchaus auch lernen sollte, sowas auszuhalten.

    Zuallererst sollte ein erwachsener Mensch es ohne Geschrei und Gewaltanwendung aushalten können, wenn ein Kind aus seiner Sicht "bockig" ist. Dann kann er die Führungsrolle beanspruchen und dann nimmt ihm der Hund das vielleicht sogar ab. Nicht anders herum.

    Das mit dem aushalten lernen gilt für Kinder übrigens auch. Durch eine gute Streitkultur entwickelt man eine belastbare Resilienz. Durch Friede-Freude-Eierkuchen entstehen Kinder, die psychisch bei jedem Lüftchen in die Knie gehen.

    Und "gute Streitkultur" heißt für dich, der Lauteste hat am meisten Recht? Gute Streitkultur setzt ja eigentlich auch voraus, dass der Streit auf Augenhöhe stattfindet. Davon kann bei einem achtjährigen Kind oder einem anderen Schutzbefohlenen ja wohl keine Rede sein!

    Da muss ich mal eine Lanze brechen. Kinder muss man nicht anschreien, ganz klar. Im Idealfall gibt es pädagogisch wertvolle, ruhige, für alle zufriedenstellende Lösungsstrategien. Kleine Menschen können aber so derartig auf dem nervlichen Drahtseil tanzen und

    Gedulds-Ping-Pong spielen, dass man als Elternteil einfach nicht immer in der Lage ist, alles korrekt und perfekt zu machen. Und dann wird man halt lauter oder ungerecht oder ist genervt...auch Eltern sind Menschen und haben Fehler :ka: :sweet:

    Und soll das dann die Lösung sein, unter Berufung auf die eigene "Menschlichkeit" vom Hund eine Selbstbeherrschung zu erwarten, die man nicht einmal selber aufbringen kann/will? Frei nach dem Motto: "Wie kann ich meine Kinder ungestört in Grund und Boden schreien ohne dass der Hund darauf reagiert." Wenn der Hund meint, Frauchen hat die Lage nicht im Griff, ist das mMn weder ein Wunder noch ist es für sich genommen ein Zeichen übermäßiger Aggression.

    Und übrigens: Auch wer keine Kinder hat, lebt nicht auf dem Baum. Es kann wohl jeder nachvollziehen, dass jemand seine Kinder manchmal gerne zusammenschreien, schlagen oder aus dem Fenster werfen möchte. :D Dass man das als Erwachsener und Elternteil dann auch tun *muss*, weil man sich nicht beherrschen/sich nicht anders durchsetzen kann, sehe ich nicht so. Aber was weiß ich schon. :ka:

    Wie wäre es, wenn du versuchst, solche Auseinandersetzungen ruhiger zu gestalten oder sie in einem geschlossenen Raum zu führen, in dem der Hund sich gerade nicht aufhält?

    Wie realistisch ist es wohl, dass man bei einem Streit vorher sagt "oh jetzt muss ich den Hund erst in einen anderen Raum bringen, der ist ja noch hier, warte kurz"?

    Wie realistisch ist Impulskontrolle? :lol: Man wird sich doch so weit im Griff haben können, dass man einen Streit nicht sofort und in voller Lautstärke führen muss? Ich weiß ja nicht, ob man Kinder überhaupt anschreien muss. Was soll das denn bringen?

    Wer lebt denn gerne in einem Haushalt, wo man vom Hund gezwickt wird ohne Grund?

    Aus Hundesicht wird das schon einen Grund gehabt haben. Ich finde es auch nicht sehr ungewöhnlich, dass ein Hund bei Geschrei meint, zumindest mal nachschauen zu müssen, was da los ist.

    Sogar manche Katze würde eingreifen wollen, wenn du dein Kind anschreist. Schließlich macht das für das Tier den Eindruck: "Kind = böse. Denn sonst würde Frauchen ja nicht rumschreien." Oder auch, wenn das Tier mit dem Kind sehr verbunden ist: "Frauchen ist böse, denn sonst würde das Kind ja nicht schreien."

    Wie wäre es, wenn du versuchst, solche Auseinandersetzungen ruhiger zu gestalten oder sie in einem geschlossenen Raum zu führen, in dem der Hund sich gerade nicht aufhält?

    "Haben Sie einen Galgo gesehen? Er muss gerade durch den Wald gerannt sein. Nein? Ich warte dann mal hier, vielleicht ist er ja doch nicht auf die Straße gelaufen."

    Oder: "Vorsicht, er hat Angst vor anderen Hunden."

    Soviel zu meinen Erfahrungen mit Galgos.

    Auffällig viele Hunde mit Allergien gehen trotzdem in die Zucht und das nicht erst seit gestern.

    Eine ernstgemeinte Frage, seit wann gibt es denn überhaupt Fertigfutter für Hunde? Die Hunde meiner Schwiegereltern (in ihrer Kindheit) haben immer nur vom Menschenessen bekommen, da gab es wohl noch keine Hundefutterindustrie, zumindest war das noch nicht üblich extra Fertigfutter zu kaufen.

    Die Frage ist: Ab wann wurde das Fertigfutter aggressiv beworben und Halter entmutigt, selber zu kochen? 70er Jahre?

    Heute fehlt diese Selektion und (nicht wissenschaftlich belegt) für mich ist das mit ein Grund warum heute immer mehr Hunde Probleme mit der Ernährung haben.

    Auffällig viele Hunde vertragen Fertigfutter nicht oder nicht besonders gut, haben aber mit selbstgekochten Mahlzeiten keine Probleme. Vielleicht ist der Grund ja nicht, dass die heutigen Hunde "kaputt" oder "verweichlicht" sind, sondern das Futter ist eben doch nicht so gut wie es die Hersteller gerne suggerieren. Wer weiß denn schon so genau, was da abgesehen von Dingen, die der Magen nicht verträgt, noch so alles an Substanzen drin ist und was die im Körper bewirken. Ganz zu schweigen von Stoffen wie z.B. Bisphenol A und Chromat in den Verpackungen und Konservendosen.