Beiträge von Fenjali

    Ich denke Baumann spricht hier von der anderen Sorte Hundehalter. Gerade das Buch, aus dem zitiert wurde, ist für mich jetzt mehr problembezogen und der restliche Kontext rund um dieses Zitat fehlt völlig...

    Völlig OT, aber trotzdem:

    Ich denke, dass es Baumann darum geht, dass gekaufte, technische Hilfsmittel nicht die Lösung für Verhaltensprobleme sind. Weiterhin spricht er sich ja für den "gut aufgebauten Werkzeugkasten" aus und dass man sich eben nicht ideologisch beschränken sollte. Aber auch hier im DF kann man ja immer wieder regelmäßig lesen, dass das "Große Ganze" nicht gesehen wird und stattdessen die einfache Lösung erhofft wird.

    Also mir ist natürlich nicht entgangen, dass er in den Büchern auch die Vorteile des Klickertrainings beschreibt und Klickern keineswegs verteufelt. Das heißt ja aber nicht, dass man unbedingt Klickern muss oder dass die von mir zitierten Nachteile, die er ebenfalls genannt hat, völlig von der Hand zu weisen sind.

    Thomas Baumann schreibt zum Klickertraining: "Der große und entscheidende Nachteil des Klicker-Trainings ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass ich die Konzentration und Aufmerksamkeit meines Vierbeiners auf ein knackendes, blechernes Etwas lenke. Dadurch schränke ich bewusst die eigene Fähigkeit und die Fähigkeit meines Vierbeiners zur wesentlich wertvolleren stimmlichen Kommunikation (Signalgebung Mensch, Signalumsetzung Hund) erheblich ein."

    (Thomas Baumann, ... damit wir uns verstehen. Die Erziehung des Familienhundes, Seite 175).

    Das spricht mir aus der Seele, denn Klickertraining würde ich persönlich mit einem Wellensittich machen, aber bei Hunden fühlt sich das für mich schon immer falsch an. Nicht, dass es nicht funktioniert, aber ja, wie reine "Dressur". Als wäre der Hund zu doof, um es auch anders zu können.

    In einem anderen Buch ("Ich lauf´ schonmal vor", ebenfalls Thomas Baumann) ist ein Hundehalter abgebildet, dessen Weste mit Hilfsmitteln vollgehängt ist wie ein Weihnachtsbaum. :D Dazu der Kommentar: "Nutzen, was der Markt hergibt. Das Beste ist gerade gut genug. Doch die Formel: Je mehr Hilfsmittel, umso weniger soziale Bindung trifft fast immer zu."

    Wenn eh etwas ist und Stress und Panik vorherrscht, weiß ich nicht, wie ich die Menge in den Hund bekommen soll.


    Ich habe jetzt schon gesucht, aber nichts gefunden, von daher hoffe ich auf Erfahrungen .

    Kennt jemand direkt Aktivkohlepulver oder Tabletten mit höherer Dosis um in Notfall nicht so viele Tabletten geben zu müssen?

    Ja, es gibt Pulver in Dosierflaschen. Und so eine Art "Magensonde" kann man auch kaufen, um die Kohle direkt in den Hund reinzubringen. Die passende Menge kannst du dir zurechtlegen, damit du im Ernstfall nicht nachrechnen und abwiegen musst.

    Aber bei Rattengift ist es vor allem wichtig, Vitamin K vorrätig zu haben. Und natürlich trotzdem so schnell wie möglich zum Tierarzt gehen.

    Gibt es in Österreich nicht etwas ähnliches wie nebenan.de? Oder "Cat in a flat"? Das sind m.W. alles geprüfte Katzensitter. Ich würde da mal anfragen, ob nicht jemand für eine Stunde täglich zu dir nachhause kommen und Gassi gehen kann.

    Zitat

    Die Schlecht, ich muss mir nen neuen Tierarzt suchen da meiner absolut Inkompetent ist und nur aufs Geld springt, da ich diesen angerufen habe und er mir nichtmal sagen wollte was für ein Verhalten der Hund bei einem Darmverschluss hat sollte dieser eintreten, da er mir das nur erzählen wollte wenn ich in seine Praxis komm wo er mir erstmal 10 Maßnahmen aufgezählt hat die er an dem Hund machen würde um auch wirklich sicher zu gehen von denen 3 waren ihm irgendwas zu Spritzen und was nicht alles.

    Wieso ist das inkompetent? Vielleicht will er keine Ferndiagnosen stellen, auf dass die Leute da selbst dran rumdoktorn.

    Zwischendurch mit einem Eimer Wasser (nicht eiskalt) und einer Flasche mit perforiertem Deckel bewaffnet in den Hinterhof oder auf die Straße gehen und den Hund duschen. Drinnen den Ventilator laufen lassen.