Beiträge von Solumna

    Mein Freund möchte eine Tasche fürs Mantrailing. Meinen Trainingsrock/-gürtel von dogs24 findet er - warum auch immer - doof.

    Gesucht wird jetzt also was qualitativ hochwertiges, dementsprechend darf's auch gerne mehr kosten, was groß genug ist, damit 3 Tupperdosen, Leckerlibeutel, 250ml Wasserflasche, Faltnapf, Geruchsträger der VP, Taschentücher und Kotbeutel reinpassen.

    Kein Rucksack, nichts zum über die Schulter hängen.

    Hat jemand Ideen? :dead:

    Puh, in der Größe kann schwierig werden. Aber vielleicht gibt es Brust-/Hüft- oder Beintaschen, die groß genug sind? Vielleicht im Militär- oder Outdoor-Bedarf?

    Ich finde es auch nicht irrelevant, ob jetzt wie beim Dalmatiner eingekreuzt wird, um ein Qualzuchtsmerkmal los zu werden, oder ob eingekreuzt wird, um ein potentielles Qualzuchtsmerkmal der Farbe wegen in die Rasse zu bringen

    Würde denn ein DNA Test bei einem silbernen Labrador Aufschluss über die vorhergehenden Ahnen bringen oder reicht der nicht soweit zurück über mehrere Generationen?

    Hab von den Test's nur wenig Ahnung, aber interessant wären e es schon.

    Die meisten Test gehen nur über 4 oder 5 Generationen. Wenn die Einkreuzung länger zurück liegt, wird die gar nicht mehr erkannt.

    mittlerweile gibt es da wieder genug Hunde

    Und was sagt das aus? Dilute wird, wenn ich mich da richtig erinnere, doch rezessiv vererbt, oder? Also muss, damit die Hunde diese Farbe zeigen, die Veranlagung von beiden Seiten kommen. Man kann also nicht mit einem Stammvater anfangen, dazu einfach verschiedene Hündinnen nehmen, und immer wieder ordentlich fremd auskreuzen. Sprich: Entweder sie machen es wie die ganzen Modemixzüchter, und kreuzen immer wieder die Rasse ein die das Gen überhaupt erst eingebracht hat - oder alle Silberlabbis sind eine große, glückliche Familie... |) (Und um zu wissen, wie das endet, muss man auch keine Genetik studiert haben. Die berühmten Bergdörfer sind da ähnlich bekannt wie die Auswirkungen auf verschiedene Adelsgeschlechter beim Menschen.)

    Wahrscheinlich passiert beides, Neueinkreuzung der Dilute-Träger(Weimaraner, in den USA vermutlich auf Pitties) und line-breeding (das wird sowieso oft bei "neuen" Farben gemacht)

    Montagsmodell Die "offizielle" Variante ist, zumindest habe ich das mal so gelesen, dass in den USA zufälligerweise ein Rüde aufgetaucht ist, der phänotypisch aussah wie ein Labbi nur in Silber. Und da im AKC alles in die Zucht darf, was nur marginal aussieht wie die gewünschte Rasse... Deshalb stammen die meisten deutschen Silberlabbis auch von importierten USA Hunden ab

    Wer hat denn "auf wildfarben gepocht" oder die gefordert? Das muss ich übersehen haben.

    Ich hab Wildfarben geschrieben bin zu beschreiben, wie die Farben entstehen, und dabei mit behauptet, dass Farbmutationen in der entsprechenden Population weniger oft überleben. Ich habe nicht gesagt, dass alle Hunde wildfarben sein sollen.

    Ich werfe mal einen Vorschlag in den Raum: wir unterteilen "die Qualzucht" und Qualzuchtsmerkmale und potenzielle Qualzuchtsmerkmale. Double Merle ist ein Qualzuchtsmerkmal, weil man davon ausgehen kann, dass fast alle Individuen mit dem Merkmal beeinträchtigt sind. Heterozygotes Merle ist ein potenzielles Qualzuchtsmerkmal, weil fast alle Individuen unbeeinträchtigt sind, aber bei der Zucht damit besondere Vorsicht walten muss. Oder bei Brachyzephalie: Brachyzephalie ist ein potentielles Qualzuchtsmerkmal und das daraus entstehende BOAS das wirkliche Merkmal.

    Aoleon Ja, Merle ist ein Gendefekt - genauso wie Brindle oder Weißscheckung. Oder jede andere Farbe, die nicht Wildfarben ist. Denn so entstehen "unnatürliche" Farben. Ein Individuum mutiert. In der Wildnis würden die meisten Farben ein Nachteil sein, weil sie die Sichtbarkeit erhöhen. In der Domestizierung wird eine solche Mutation explizit vermehrt, weil hübsch. Und das sind die ganzen Farbschläge ja in erster Linie, hübsch anzusehen und besonderer als Wildfarben.

    In anderen Tierzuchten sieht man das noch besser. Bei Schlangen zum Beispiel. Da will fast niemand die Wildfarbenen, sondern immer die hübschen "Morphs". Und im Falle des Spider Morph bei der Ball Python werden extreme neurologische Schäden hingenommen, weil die Farbe ist ja schön und so individuell und der "Spider-Wobble" gehört ja quasi dazu. (Diese Schlangen haben extreme Probleme mit dem Gleichgewichtssinn und der räumlichen Lokalisation und wackeln dann immer mit dem Kopf hin und her und drehen sich um sich selbst wie ein Korkenzieher; kann sein, dass diese Zucht in Deutschland verboten ist, international aber auf jeden Fall nicht).

    Und letzten Endes kaufen sich bestimmt mehr als 75% aller Hundehalter oder Tierhalter ihr Tier nach der Optik. Sonst gäbe es weniger Husky-Welpen auf Festivals und French bullies würden aussterben. Die ganzen Farbmischlinge würden nicht existieren und niemand würde Akita-Ridgback-Schäferhund Mixe kaufen. Ist nur leider nicht die Realität.

    Als wir die ersten Fotos von den Welpen hatten und die natürlich Rum gezeigt haben, haben alle(!) gesagt, sie würden einen von den hübschen Grauen nehmen. Wirklich alle (waren jetzt auch keine Dogforum Hundehalter zwischen, sondern Freunde und Verwandte halt).