Rumo hatte vorhin einen epileptischen Anfall😢 das erste Mal.
Ich kam die Treppe runter und er lag krampfend auf seinem Plätzchen im Erdgeschoss.
Ich hab ihn gehalten und mit der anderen Hand seine Zunge am Unterkiefer gehalten dass er sich nicht daran verschluckt, mein Mann hat der TÄ Bescheid gegeben dass wir in 10 min. kommen. Das krampfen hat dann nachgelassen, beim raustragen und im Auto hat er die Blase entleert und viel geweint.
TÄ hat Blut genommen (alles OK) und und Diazepam mitgegeben falls er wieder krampft.
Er war lange noch komplett durch den Wind, hat geweint, gefiept, teilweise geschrien. Rastlos umhergewandert, er hatte dann auch unglaublichen Hunger, hat mehrere kleine Portionen Nassfutter weggehauen als hätte er 2 Wochen gehungert.
Zur Ruhe kam er gar nicht, wir haben dann nochmal beim TA angerufen und sie empfahl uns, nochmal bisschen raus zu gehen, also beide Hunde warm eingepackt, ins Auto und ab in den Wald. weil hier wird auch schon fleißig geböllert und ich bin sehr froh, dass keiner meiner Hunde ein Problem mit Silvester hat - soll bitte so bleiben.
Nach 45 min. Spaziergang, wo er fast normal war, ging es nach Hause, dort hat er direkt noch etwas getrocknetes Pferdefleisch bekommen und dann hab ich ihn zu mir aufs Sofa gepackt. Musste ihn mit der Hausleine paar Mal dran hindern aufzuspringen und wieder die Küchentüre zu hypnotisieren, aber dann kam er endlich zur Ruhe. Und als wir Menschen dann begonnen haben zu essen, ist er in Tiefschlaf gefallen und schnarcht seitdem.
Das war echt heftig schlimm. In der Praxis war er total verwirrt, durch den Anfall war auch sein Sehen kurzzeitig beeinträchtigt, sodass er panisch im Kreis gegangen ist und einmal gegen die Wand gelaufen ist. Aber das hat sich wieder gelegt, er schaut uns jetzt wieder aktiv an, kann Bewegungen folgen und orientiert sich visuell.
Jetzt mal sehen wie es weitergeht. Wenn sich die Anfälle häufen sollten, müssten wir über Medikamente und ggf. weiterführende Diagnostik sprechen.
Wir Menschen planen, wie wir ihn nicht mehr allein lassen können (zum Glück beide Home-Office).
Jetzt bin ich erstmal froh, dass er noch lebt und wieder relativ normal ist.
Morgen telefonieren wir nochmal mit der Ärztin, zum Glück ist sie morgen und auch Neujahr erreichbar.