Beiträge von Traventure Dog

    Ach verdammte Axt, das tut mir total leid für dich und natürlich auch den Hund.

    Ich habe leider gerade nicht mehr auf dem Schirm, wie alt der Hund ist.
    Bei meiner Hündin stand ja auch mal kurz im Raum, dass eventuell amputiert werden muss, respektive sind wir auch aktuell noch nicht so weit, dass nicht noch etwas passieren könnte, dass es wieder zum Thema wird.
    Meine ist ja 2,5 Jahre alt und ich hätte null Bedenken, dass die auf drei Beinen nicht ein genauso geiles Leben hat wie mit allen vier Beinen!
    Allerdings ist es bei uns ein Hinterbein, da ist es glaube ich auch nochmal nen Tick einfacher.

    Was für mich in deiner Situation wichtig wäre: Geht der Einsatz des Beines nicht aus anatomischen Gründen? Oder vermeidet es der Hund wegen Schmerzgedächtnis oder einfach schon Gewöhnung?

    Wenn es anatomisch bedingt wäre: Ja gut, dann geht es wirklich nicht
    Gewöhnung/Angst vor Schmerzen: Ich würde den Einsatz forcieren (Übungen etc.) und jeden noch so kleinen Einsatz clickern und belohnen. Ich würde den Hund aber auch "zwingen" das Bein zu belasten, habe da heute auch mal mit der Physiofrau darüber gesprochen

    Nö, zumindest noch nicht

    Habe es ein zweites Mal probiert, dann über YouTube - heute ist irgendwie der Wurm drinnen.
    Keine Ahnung ob das klappt oder hier überhaupt erlaubt ist, aber dann probieren wir es mal auf diesem Weg:

    Externer Inhalt www.facebook.com
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    https://www.facebook.com/100043241734917/videos/5479027878854011
    ">

    Abschliessend: Es geht nicht darum, ob ich etwas gut oder schlecht finde. Es geht auch nicht darum, ob ein*e Therapeut*in zu meinen Ansichten passt oder nicht.

    Ich will weder Zeit noch Geld vergeuden, weder, wenn es um meine Gesundheit geht, noch bei meiner Hündin.

    Und weil ich diese Diskussionen um Medizin und Paramedizin schon auf anderen Plattformen zur Genüge führe bin ich hier nun raus und wünsche der operierten Hündin eine gute Genesung

    Lara004 ich bezeichne es deshalb als Schwurbelkram, weil es kürzer, einfacher und bezeichnender ist als "nicht evidenzbasiert", "Esoterik" oder "Paramedizin".

    Und ich finde, daß man auch klar sagen muss, wenn etwas Blödsinn ist und es nicht mit "Alternativmedizin" etc zu verharmlosen. (bezieht sich jetzt nicht auf den Fall hier sondern allgemein)

    Und dass ich nachgefragt habe, ob auch progressive Belastung geplant ist kommt daher, weil es im Heilungsprozess wichtig ist (wie auch beim Mensch) aber in der Physio schändlichst vernachlässigt wird (wie auch beim Mensch)

    Zodiac01 Da kann ich dich absolut verstehen!!!
    Ich hatte es so verstanden, dass man das, was die erste Klinik fabriziert hat nochmal versucht rückgängig zu machen mit einer zweiten, korrigierenden Operation, so dass der Hund wieder zu einem normalen Gehmuster fähig ist.
    Was hat denn Wiesloch gesagt, wann ihr zum Kontrolltermin aufkreuzen sollt und was bis dahin gemacht werden darf oder soll?

    Ich habe mir damals von der operierenden Ärztin Empfehlungen geben lassen was die Physio anging und habe mir dann selber durchgeschaut, wer am wenigsten "Schwurbelkram" im Leistungsspektrum aufweist :-)
    Wir hatten übrigens gerade unseren zweiten Termin, dieses Mal per Zoom und ich habe ihr Filmchen von uns bei den Übungen geschickt und sie hat mir mit ihren Hunden neue Übungen gezeigt

    Massagen, passives bewegen, alles wunderbar, aber was es immer auch braucht ist Belastung.

    Meine Hündin wurde vor noch nicht einmal 2 Wochen operiert und seit Tag 1 nach der Operation achte ich darauf, dass sie das Bein belastet (natürlich im Rahmen, erst auf den Zehen, dann kompletter Ballen, derzeit 3-5mal max. 10 Minuten und jede Woche dürfen es 5 Minuten mehr werden). Kurze Laufeinheiten und seit Tag 8 nach der Op nun auch gezielte Übungen. Alles erst mit der Tierklinik und nun der Physiotherapeutin abgesprochen.
    Dazu passive Bewegung mindestens zweimal am Tag und noch so ein paar andere DInge.

    Hintergrund ist, dass im Heilungsprozess ja neue Strukturen (Knochen zum Beispiel) gebildet wird und diese Strukturen gezeigt bekommen müssen, wo sie sich wie anordnen müssen um die Funktion wieder herzustellen und dafür braucht es Belastung. Ist bei Menschen nichts anderes und auch hier wird das von vielen Physios etc. leider vergessen und zu oft und zu lange auf Massagen etc. gesetzt.