Liebster Dalmi plötzlich aggressiv

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    Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat ist es mehr als sehr schwer ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Das betrifft vor allem andere Hunde.

    Ein Dalmatiner ist sicherlich stur, aber auch sehr lernbegierig. Als Hundehalter habt Ihr Euch diesen Hund ausgesucht und müsst nun zeigen, dass Ihr noch sturer und intelligenter sein könnt. Denn irgendwas wird es geben, was Euren Hund ablenkt und ihn auf Euch fesselt (und sei es Wiener Würstchen ;)), Ihr habt es nur noch nicht in der Hundeschule und außerhalb gefunden.

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    Am Halsband nehme ich ihn, wenn ich weiß, dass er seinen "Hasshund" gleich massiv anbellen wird. Diese Vorgehensweise ist bei ihm wirklich sinnvoll, ...

    Ich würde eher sagen, bisher habt Ihr Euch auf dieser "Krücke" als Erziehung erst einmal geeinigt. Aber wirklich funktionieren tut sie ja nicht, denn dann hättest Du hier nicht nach weiterer Hilfe gesucht. ;)

    Das Optimum wäre, wenn er gelassen an der Leine an anderen Hunden vorbeigeht, und das solltest Du anstreben.

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    Aber der andere Hund wird von ihm in einem solchen Problemfall doch schon in den ersten Minuten massiv bedrängt. Ich glaube nicht, dass es danach noch zu einem schönen Spiel kommen kann. Besonders könnte es gefährlich werden, wenn der andere Hund einmal kontra gibt.
    Ich bin eigentlich kein ängstlicher Hundehalter.

    Daher muss man die anderen Hundehalter auch erst fragen, ob sie einer Begegnung zustimmen. Und wenn diese zustimmen und Deiner dann den anderen unterbuttert ohne Schnappen und Beißen, dann sollte man als verantwortungvoller Hundehalter natürlich alle im Auge behalten, aber auch nicht gleich eingreifen, auch wenn einer rumzickt. Sondern die Situation ganz entspannt wieder auflösen.

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    Das mache ich ja schon. Hunde, bei denen ich nicht recht weiß wird schon brav ausgewichen/vorbei gegangen. Das Problem ist mein Gefühl bringt im Moment rein gar nichts, weil er das Stänkern nach Lust und Laune auch bei einigen guten Freunden anfängt. Und die meisten dann Angst haben ihren kleinen Hund nochmal zu Glenn zu lassen.

    Wenn er gute Freunde anstänkert, dann würde ich ihn gleich zurückrufen und anleinen und der gemeinsame Spaziergang ginge für ihn einige Minuten nur angeleint weiter, bis er sich beruhigt hat.

    Damit würdest Du auch den anderen Hundehaltern Sicherheit geben, so dass sie keine Sorge um ihren Hund haben müssen.


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    Denkst du/denkt ihr, dass sein Verhalten auch ein Stück weit altersbedingt ist? Das heißt, dass sich sein Verhalten auch durch das Alter ein wenig mäßigt??

    Das Verhalten ist durchaus vom Alter beeinflusst, wird aber eher schlimmer mit dem Alter, wenn Du nicht tatkräftig dagegensteuerst. :roll:

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    Aber wirklich funktionieren tut sie ja nicht, denn dann hättest Du hier nicht nach weiterer Hilfe gesucht.

    Doch, natürlich funktioniert diese Methode. Ich glaube da hast du etwas falsch verstanden, ich habe dieses Thema begonnen, weil ich Ratschläge im Zusammenhang mit anderen Hundebegegnungen haben wollte. Das heißt nicht, dass ich Tipps brauche, wie ich an anderen Hunden vorbei laufen soll.
    Dann würde ich gerne von dir wissen, wie ich besser an anderen Hunden vorbei laufen soll, als ihn am Halsband zu nehmen und in Ruhe weiter zu laufen. Wenn ich nach Hause möchte werde ich bestimmt nicht die Richtung wechseln, oder ihn absitzen lassen, weil es dafür meist einfach nicht genug Platz gibt und ich mir und Glenn sicher keinen unnötigen Stress bereite, wenn es anders wunderbar funktioniert. :p

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    Daher muss man die anderen Hundehalter auch erst fragen, ob sie einer Begegnung zustimmen. Und wenn diese zustimmen und Deiner dann den anderen unterbuttert ohne Schnappen und Beißen, dann sollte man als verantwortungvoller Hundehalter natürlich alle im Auge behalten, aber auch nicht gleich eingreifen, auch wenn einer rumzickt. Sondern die Situation ganz entspannt wieder auflösen.

    Das ist ja selbsverständlich, dass ich meinen Hund erst dann von der Leine abmache, wenn es für alle ok ist.
    Ich kann einem hysterischen Hundehalter aber ganz bestimmt in einer solchen Situation nicht erklären, dass sie sich keine Sorgen machen muss und wir das jetzt erst mal beobachten. Das funktioniert in der Theorie vielleicht, aber nicht im wirklichen Leben.

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    Wenn er gute Freunde anstänkert, dann würde ich ihn gleich zurückrufen und anleinen und der gemeinsame Spaziergang ginge für ihn einige Minuten nur angeleint weiter, bis er sich beruhigt hat.

    Damit würdest Du auch den anderen Hundehaltern Sicherheit geben, so dass sie keine Sorge um ihren Hund haben müssen.

    Das geschieht ja auch so. Deshalb gibt es trotzdem Hundehalter, die danach schreckliche :schockiert: Angst um ihren Hund haben, weil ihr voriger Hund schon so schlimm gebissen wurde.

  • Also, an diesem Fred würde ich mich auch gern beteiligen. Ich bin ja selbst Besitzer eines auch jetzt drei Jahre alten, auch unkastrierten Dalmi-Rüden mit Macho-Allüren. Allerdings wiegt er noch gute zehn Kilo mehr als deiner.

    Einen Dickschädel hat meiner auch, dass man dran verzweifeln mag manches Mal. Allerdings hab ich einen Dalmi, die sind nunmal so. Und da mein Dickschädel immer der größere sein wird, hab ich das gut im Griff. Du brauchst Geduld und darfst nie, aber auch kein einziges Mal inkonsequent sein, sonst macht zumindest meiner, was er will.
    Weißt du, was ich bei meinem Leinenpöbler versucht habe, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen? Fleischwurst eingepackt, in dem Moment, in dem er ein Feindbild sah (aber noch kein Theater gemacht hat, wichtig, sonst belohnst du das Pöbeln), Stück Fleischwurst vor die Nase gehalten und ihm in die Schnauze gestopft. Was meinst du, wie der mich angeschaut hat. :schockiert:
    Das hab ich zwei drei Mal wiederholt bei anderen Hundebegegnungen. Seitdem ist es so, sieht er einen Hund, guckt er mich unverzüglich an, so nach dem Motto: "Hab ihn zuerst gesehen, her mit der Fleischwurst!". So hab ich auch meinen Dickschädel dazu bekommen, seine Aufmerksamkeit in solchen Momenten auf mich zu lenken. Wenn Glenn verfressen ist, versuch es mal so!

    So, nun zu deinen Problemen:

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    Auch heute noch quitscht er den Hunden, die er anscheinend nicht mag oftmals nach. Nach dem Motto "spielen wäre aber auch irgendwie nicht schlecht".

    Meiner macht das auch... wenn er seinen Erzfeind wittert resp. in der Entfernung sieht. Ich glaube allerdings nicht, dass das quietschen in diesem Moment auch nur ansatzweise mit dem Wunsch zu spielen zusammen hängt. Würde mich bei meinem jedenfalls sehr wundern. Der hat mit seinem Erzfeind einige Dinge zu klären, da er aber nicht hin darf, fängt er an zu quietschen. Quietschen ist bei meinem eine Unmutsäußerung, die verschiedene Ursachen haben kann. Ist Glenn denn sehr gesprächig, auch in anderen Situationen?


    Wie Souma schon schrieb, ist die Durchführung mit dem "am Halsband nehmen" nicht wirklich optimal. Der Hund empfindet es als Warnung durch dich, dass jetzt eine brenzlige Situation folgt. Außerdem sehe ich ein Problem dahingehend, dass Glenns Individualdistanz (der Freiraum, in dem er noch entspannt bleiben kann und sich nicht bedroht fühlt) bei so nahen Hundebegegnungen ziemlich unterschritten werden dürfte. Helfen kann er sich in den Momenten nicht mehr, da du ihn ja am Halsband hast. Für ihn äußerst blöde und jedes Mal eine erneute Bestätigung, dass er sich den anderen am Besten frühzeitig vom Hals hält bzw. in den Situationen, wo er es noch selber regeln kann.

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    Dann würde ich gerne von dir wissen, wie ich besser an anderen Hunden vorbei laufen soll, als ihn am Halsband zu nehmen und in Ruhe weiter zu laufen. Wenn ich nach Hause möchte werde ich bestimmt nicht die Richtung wechseln, oder ihn absitzen lassen, weil es dafür meist einfach nicht genug Platz gibt und ich mir und Glenn sicher keinen unnötigen Stress bereite, wenn es anders wunderbar funktioniert.

    Ich bin zwar jetzt nicht Souma, aber ich schreib meine Meinung dazu trotzdem mal. In welchen Gegenden gehst du denn mit Glenn spazieren? Bei uns gibt es reichliche Möglichkeiten, Abstand zwischen meinen und den anderen Hund zu bekommen. Und wenn man eben aufs Feld ausweichen muss oder abzweigt in einen anderen Weg.
    Abgesehen davon, ich möchte dich nicht angreifen, aber ich schreib mal, was ich denke: für mich ist es egal, ob ich gerade nach Hause möchte oder nicht. Mein Hund pöbelt und ich möchte das in den Griff bekommen. Also tue ich das, was notwendig ist, um auf lange Sicht gesehen auch wieder ruhig andere Hunde passieren zu können. Dazu gehört, meinen Hund nicht ans Halsband zu nehmen, sondern normal an die Leine, wenn ein Hund entgegen kommt. Reicht der Platz nicht aus, um die Individualdistanz meines Hundes zu wahren (die sich mit Geduld und Ruhe auch vekleinern lässt), dann weiche ich aus oder gehe einen Umweg. Denn nur so bekommt mein Hund die Sicherheit, die er benötigt. Wenn man das konsequent macht und ihn ausgiebig lobt für ruhiges Verhalten, wird man mit der Zeit an die "Gefahr" immer näher gehen können. Aber es braucht Zeit, das geht nicht von heut auf morgen. Und es wird auch mal Rückschritte geben.

    Nochmal ein paar Fragen zum Abschluss... wie lastest du Glenn aus? Wieviel Bewegung bekommt er, was gibt es an Beschäftigung für den Kopf? Dalmis sind unheimlich bewegungsfreudig, sind sie ja auch mal für gezüchtet worden. Und sie haben einiges im Köpfchen, lernen schnell und freudig, wenn man den Dickschädel richtig überzeugen kann.

    So... ist jetzt reichlich lang geworden, ich hoffe, du liest es dir trotzdem durch.

  • Hallo LadyMartouf!! Vielen Dank für deinen langen, aber aufschlussreichen Text. :D Klasse, dass wir "gleiche" Dalmis haben. ;)

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    Fleischwurst eingepackt, in dem Moment, in dem er ein Feindbild sah (aber noch kein Theater gemacht hat, wichtig, sonst belohnst du das Pöbeln), Stück Fleischwurst vor die Nase gehalten und ihm in die Schnauze gestopft.

    Das werde ich die nächsten Male versuchen, aber Glenn ist nicht sonderlich verfressen und in einer solchen Situation womöglich schwer mit Essen zu bestechen... Wenn, dann klappt das nur in seeehr weiter Entfernung. Aber die kann man mit konsequentem Training ja sicherlich verringern.

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    Meiner macht das auch... wenn er seinen Erzfeind wittert resp. in der Entfernung sieht. Ich glaube allerdings nicht, dass das quietschen in diesem Moment auch nur ansatzweise mit dem Wunsch zu spielen zusammen hängt.

    Das Quietschen macht er nie bei seinem Erzfeind. Wittert er seinen Feind wird oftmals gebrummelt aber nicht gequietscht. Quietschen tut er nur bei Hunden, die er an der Leine angepöbelt hat, oder die er aus der Ferne sieht. Lässt man ihn dann zu dem Hund kann es sein, dass er gleich mal zusammen geschissen wird.

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    Quietschen ist bei meinem eine Unmutsäußerung, die verschiedene Ursachen haben kann. Ist Glenn denn sehr gesprächig, auch in anderen Situationen?

    Ja, so ist es bei Glenn auch. Die Frage ist nur, was er in der bestimmten Situation damit aussagen möchte. :hilfe:
    Er ist ansonsten eigentlich schon ziemlich gesprächig und gibt mir durch sein Quietschen zu verstehen, dass er eine tolle Spur hat, die er gerne verfolgen würde, Igel werden durch gaanz aufgeregtes Quietschen angezeigt, wenn er raus möchte, oder ihm etwas nicht passt quietscht er und eben auch Hunde, die für ihn wichtig sind, aber eigentlich im positiven Sinne werden mir durch quietschen angezeigt.


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    Wie Souma schon schrieb, ist die Durchführung mit dem "am Halsband nehmen" nicht wirklich optimal.

    Natürlich schränke ich ihn durch das am Halsband halten in seinem Freiraum ein, aber in der Situation in der wir an seinem allergrößten Erzfeind vorbei müssen bringt es doch nichts, wenn ich ihn total ausflippen lasse, sodass er nachher für den Rest des Spaziergangs total aufgedreht und aus dem Häuschen ist.
    Das Problem beim Ausweichen ist, dass man entweder genügend Abstand zwischen sich und den anderen Hund brigen muss, was bei uns in 80% der Fälle nicht machbar ist, oder man in die gleiche Richtung wie der andere Hund laufen muss. Das macht Glenn bei einem ungeliebten Hund sehr nervös, was ich auch total verstehen kann, wenn man den Hund im Rücken hat, wo man ihn nicht mehr sehen kann.

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    Dazu gehört, meinen Hund nicht ans Halsband zu nehmen, sondern normal an die Leine, wenn ein Hund entgegen kommt.

    Aber warum muss ich meinem Hund die Freiheit geben sich aufzuführen wie ein wildgewordener Tiger?? :roll: Durch das Halten merkt er, dass Frauchen ihn ganz ohne Stunk am anderen Hund vorbei führt und er sich nicht aufspielen muss.

    Dennoch wird bei uns trainiert aufmerksam zu sein, wenn andere Hunde sich nähern, aber das geht nunmal nicht immer und überall.

    Ich hoffe mal schwer, dass er genug ausgelastet ist. :lol: Mit meinem Papi, oder auch mit mir geht er Joggen, wir gehen, so wie es zeitlich passt in die Hundeschule einmal die Woche, ich trainiere mit ihm Kunststücke sowie Unterordnung, um den Dickschädel zu knacken und zudem haben wir noch eine kleine Rehpinscher Maus, die ihn auf Trab hält und mit der durch die Wiesen gesprungen wird.


    Aber irgendwie haben wir uns die ganze Zeit auf das an anderen Hunden vorbei gehen konzentriert.
    Mich würde viel eher interessieren, wie ihr Hundekontakte regeln würdet und wie ihr sein Verhalten einschätzt. Würdet ihr ihn wieder zu einem Hund, den er angepöbelt hat lassen, oder dem Hund erst einmal aus dem Weg gehen? Ich habe nunmal angst, dass er andere Hund ihm einmal Kontra gibt und ich glaube in der Situation wird er nicht derjenige sein, der klein bei gibt.

    Wie ist das bei dir Lady Martouf? Hat bei deinem Dalmi die Stänkerei über die Zeit begonnen, oder hatte er schon von klein auf bestimmte Hunde, die er nicht leiden konnte?

    Jetzt ist mein Text glaube ich noch ein wenig länger geworden, ich hoffe es ist nicht zu viel.

    Jetzt sehe ich auch noch, dass Smileys hier begrenzt sind. Das ist ja der Horror für eine Smiley Frau wie mich. Hihi *smileys entfern*

  • Jaja, die Smiley-Sucht... die hab ich auch, ich glaub, es sind hier maximal vier oder fünf pro Beitrag erlaubt. Bin auch öfters am Smiley-löschen.

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    Das werde ich die nächsten Male versuchen, aber Glenn ist nicht sonderlich verfressen und in einer solchen Situation womöglich schwer mit Essen zu bestechen... Wenn, dann klappt das nur in seeehr weiter Entfernung. Aber die kann man mit konsequentem Training ja sicherlich verringern.

    Gut, mein Apollo ist sehr verfressen, da half das gut. Ich würde es halt versuchen, wenn er nicht drauf anspringt, war es ein Versuch. Gibt es denn etwas, Spielzeug vielleicht, wofür er sich total begeistert? Wenn noch ausreichend Abstand zum anderen Hund ist, hilft das vielleicht, wenn Fleischwurst nicht zieht. Ich hab meinem alternativ z. B. auch mal nen Futterbeutel gegeben in der Zeit, wo ich ihm darüber das apportieren beigebracht hab. Hat super geklappt, er ist stolz wie Oskar und vor allem super relaxt an dem anderen Hund vorbei.

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    Das Quietschen macht er nie bei seinem Erzfeind. Wittert er seinen Feind wird oftmals gebrummelt aber nicht gequietscht. Quietschen tut er nur bei Hunden, die er an der Leine angepöbelt hat, oder die er aus der Ferne sieht. Lässt man ihn dann zu dem Hund kann es sein, dass er gleich mal zusammen geschissen wird.

    Hmm... das macht meiner eher weniger. Bei allgemeinen Hundebegegnungen pöbelt er gleich los! :ops:
    Nur bei seinem Erzfeind halt, da geht das Gequietsche los.
    Das zusammen sch... ich könnte mir das in dem Moment vielleicht als Übersprungshandlung vorstellen. Das Quietschen ist vielleicht die Ungeduld... und wenn der andere endlich da ist, dann platzt das aus Glenn raus, weil er so aufgeregt ist.

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    Ja, so ist es bei Glenn auch. Die Frage ist nur, was er in der bestimmten Situation damit aussagen möchte.

    Das frag ich mich bei meinem auch öfters mal. Aber meist ist es, dass ihm langweilig ist und er Aufmerksamkeit von mir möchte... oder draußen was ganz furchtbar aufregendes entdeckt hat und mir das mitteilt, so Marke "Die Olle steht eh immer aufm Schlauch, da muss man (Hund) ja schon deutlicher werden!"

    Und in der bestimmten Situation, bei anderen Hunden, schätze ich mal einfach Ungeduld oder "Cool, guck mal, da vorn kommt einer!"

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    Natürlich schränke ich ihn durch das am Halsband halten in seinem Freiraum ein, aber in der Situation in der wir an seinem allergrößten Erzfeind vorbei müssen bringt es doch nichts, wenn ich ihn total ausflippen lasse, sodass er nachher für den Rest des Spaziergangs total aufgedreht und aus dem Häuschen ist.

    Das Problem kenn ich zu gut. Meiner flippt bei Sichtung seines Hassfeindes Nr. 1 auch richtig aus. Beim allergrößten Erzfeind würde ich ihn auch so nehmen, wie er am ruhigsten dadurch zu bekommen ist. Ich hab nur gedacht bzw. rausgelesen, dass du ihn jedes Mal bei Hundebegegnungen so am Halsband nimmst.

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    Das Problem beim Ausweichen ist, dass man entweder genügend Abstand zwischen sich und den anderen Hund brigen muss, was bei uns in 80% der Fälle nicht machbar ist, oder man in die gleiche Richtung wie der andere Hund laufen muss. Das macht Glenn bei einem ungeliebten Hund sehr nervös, was ich auch total verstehen kann, wenn man den Hund im Rücken hat, wo man ihn nicht mehr sehen kann.

    Die Sache mit den Ausweichmöglichkeiten ist für mich auch nicht so leicht gewesen. Ich sollte dazu erwähnen, ich sitze im Rollstuhl. Wenn du dann so nen 200kg-Koloss (Elektrorollstuhl) unterm Poppes hast und dir jemand vorschlägt, weich doch mal in den Acker aus! Ja, supi, der Vorschlag... ruf schonmal die Feuerwehr, irgendwer muss mich da wieder rausschleppen. :lachtot:
    Mir bleiben demnach auch nur abzweigende Wege o. Ä. übrig. Apollo hat das auch regelmäßig kirre gemacht, aber was blieb mir anderes. Soweit es ging, bin ich ausgewichen. Mit dem Rest musste mein Hund leben. Und mit der Zeit ist er wirklich ruhiger geworden. Ich habe gezielt daran gearbeitet, die Distanzen in jeder Beziehung (also vor mir ein anderer Hund oder hinter mir usw.) nach und nach zu verringern. Dauert ellenlang und es gab auch oft Situationen, wo ich eben nicht ausweichen konnte. Schwamm drüber, nächstes Mal klappt es besser.

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    Aber warum muss ich meinem Hund die Freiheit geben sich aufzuführen wie ein wildgewordener Tiger?? :roll: Durch das Halten merkt er, dass Frauchen ihn ganz ohne Stunk am anderen Hund vorbei führt und er sich nicht aufspielen muss.

    Ich habe eben das Problem dahingehend gesehen, dass er durch dieses "ich kann mich so nicht wehrern" unter Umständen Unsicherheiten entwickelt hat, die er in leinenfreien Hundebegegnungen dann zeigt in Form von anbellen etc. Zumindest war es für mich das naheliegendste.

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    Mich würde viel eher interessieren, wie ihr Hundekontakte regeln würdet und wie ihr sein Verhalten einschätzt. Würdet ihr ihn wieder zu einem Hund, den er angepöbelt hat lassen, oder dem Hund erst einmal aus dem Weg gehen? Ich habe nunmal angst, dass er andere Hund ihm einmal Kontra gibt und ich glaube in der Situation wird er nicht derjenige sein, der klein bei gibt.

    Ich würde sagen, das hängt auch ein großes Stück weit von dem anderen Hund ab. Ein Hund, der wesentlich kleiner ist als Glenn z. B., da würde ich kein Risiko eingehen wollen, gerade wenn ich nicht weiß, wie weit mein eigener wirklich gehen würde.
    Ich würde versuchen, mal mit dem jeweiligen Besitzer des anderen Hundes zu sprechen. Ihm die Sachlage zu erklären. Ist es für den Besitzer okay und der Hund ist Glenn gewachsen, würde ich den Kontakt nicht unterbinden. Allerdings musst du in der Lage sein, Glenn, wenn er seine Grenzen überschreitet und wieder mit Pöbeln anfängt, sofort aus dem Geschehen zu nehmen. Du bestimmst, was er darf und was nicht. Und bei mir z. B. wird nicht gepöbelt. Sonst ist zack die Leine wieder dran.

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    Wie ist das bei dir Lady Martouf? Hat bei deinem Dalmi die Stänkerei über die Zeit begonnen, oder hatte er schon von klein auf bestimmte Hunde, die er nicht leiden konnte?

    Als er klein war, liebte er alle Hunde. Bis er ca. ein Jahr alt war, konnte ich ihn gut mit anderen Hunde zusammen lassen, war er immer friedlich. Wie gesagt, ungefähr mit einem Jahr fing er die Pöbelei nach und nach an. Und seither gibt es auch einige Hunde, die mag er einfach nicht. Ich mag auch nicht jeden, für mich ist das okay. Nur sein Gezeter ist halt für mich nicht okay, aber daran arbeiten wir.
    Dazu allerdings noch ein paar Infos: Apollos Leinenaggro kommt nicht von ungefähr, er ist innerhalb eines Monats (da war er ungefähr ein Jahr alt) von fünf unterschiedlichen Hunden an der Leine angegriffen und auch gebissen worden. Seitdem war Essig mit ruhigen Hundebegegnungen an der Leine. Dazu kam seine Pubertät, das machte es nicht besser. Und sein Ex-Herrchen (mein Ex-Freund) hat ihn mit der Leine verprügelt... was ich leider erst rausfand, nachdem ich zu diesem Menschen keinen Kontakt mehr hatte. :stock1: War alles nicht leicht, aber so langsam wird es, es wird!

    Bei leinenlosen Begegnungen hat er sehr schnell gemerkt, dass er eben nicht machen darf, was er will. Ich stell die Regeln auf, in deren Rahmen er sich bewegen darf und auch handeln darf. Benimmt er sich nicht entsprechend, gibt es ein passendes Signal ("raus"). Raus ist meine Standard-Ansage für Situationen, die er sofort verlassen soll.

    Als er noch kleiner war, hat er oft beim Grenzen austesten die Erfahrung gemacht, der andere Hund knurrt zwar, aber mehr kommt nicht. Fand er lustig, hat ihn auch nicht weiter gestört, das knurren. Ging dann immer so weiter, bis wir Aaron kennen gelernt hatten. Aaron war ein zehn Jahre alter, sehr souveräner Dobi-Mix. Lieber Kerl, aber irgendwann hatte er auch mal die Nase voll. Wir ließen die beiden laufen, mein Poldi wurde zu dreist und Aaron hat ihn daraufhin erstmal handlich unter sich zurecht gelegt. Seitdem wusste mein Hund, nach dem knurren kommt doch noch was. Ihm war es eine Lehre, die er nie vergessen hat.

    Allerdings hab ich vorher auch gedacht, meiner kloppt sich richtig und gibt nicht klein bei. Hat er allerdings sehr schnell getan.

    Ich an deiner Stelle würde eine kontrollierte Hundebegegnung bevorzugen. Wenn du Glenn dahingehend entsprechend kontrollieren kannst, versteht sich. Und kläre es mit dem anderen Besitzer ab, nicht dass der nachher geschockt ist, weil es vielleicht doch mal zu einer Rangelei kommt. Hat Glenn in diesen Situationen jemals Kontra bekommen von einem anderen Hund? Wenn nicht, denke ich, dass er sich in seinem Verhalten dann auch bestätigt sieht, genau wie meiner damals.
    Angst hatte ich auch bei meinem. Aber so belassen wollte ich das auch nicht. So immer auf der Flucht bei den Spaziergängen ist echt nicht das Wahre. Behalt die Ruhe und greif im nötigen Moment auch ein. Aber wenn du dich von allen Hunden, die Glenn anpöbelt, fern hältst, hast du irgendwann ziemlich einsame Spaziergänge. Und ein Dalmi ist ein unheimlich sozialer Hund, der diese Kontakte auch braucht (meiner auf jeden Fall, sonst wird er richtig zickig). Es wäre schade drum.

    Als eine Phase würde ich das jetzt jedenfalls nicht sehen. Mit drei Jahren ist Glenn erwachsen. Und wenn du jetzt nicht entsprechend gegen steuerst, verfestigt sich das Ganze. Und mit viel Pech ist der Zug dann irgendwann abgefahren und das hast wirklich einen unverträglichen Hund.

    Der nächste Beitrag wird kürzer, versprochen!!!

  • Hihihihi, ich versuche mich mit meiner Antwort auch kurz zu fassen. ;) Wird aber glaubei ich schwierig, bei der Vorlage. *gg*
    Vieeeeelen Dank für diese tolle Antwort!!!
    Und Apollo ist auch ein sehr schöner Name!! :gut:

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    Gibt es denn etwas, Spielzeug vielleicht, wofür er sich total begeistert?

    Das ist leider das Problem. Es gibt nichts, mit dem ich ihn richtig von anderen Hunden ablenken kann, wenn es darauf ankommt. Er liebt Tennisbälle, oder leckeres Futter hihi, aber wennn er einen Hund sieht zieht das einfach nicht mehr. Haben heute auch von Weitem einen Hund gesehen und schwuuuups war die superduper leckere Wurst nebensächlich. Bei Glenn ist das nämlich so, dass sich ein ausgetüftelter Gedanke breit macht: "Zuerst gehe ich mir den Hund mal anschauen und die Wurst kann ich mir später noch holen, die läuft nicht davon". Oder so ähnlich. Am besten ist dann, wenn er den Hund anschauen will und den Kopf an der Futterhand vorbeischiebt nach dem Motto: "Mensch, siehst du nicht, dass ich mit Futter gerade gar nichts anfangen kann Frauchen?!". Das ist wirklich schwer bei ihm... Ich beneide jeden Hundehalter, der seinen Hund mit irgendetwas fesseln kann, aber ich habe das Zaubermittel leider noch nicht gefunden. :???:

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    Nur bei seinem Erzfeind halt, da geht das Gequietsche los.
    Das zusammen sch... ich könnte mir das in dem Moment vielleicht als Übersprungshandlung vorstellen. Das Quietschen ist vielleicht die Ungeduld... und wenn der andere endlich da ist, dann platzt das aus Glenn raus, weil er so aufgeregt ist.

    Also quietscht er, wenn er seinen Erzfeind sieht und danach geht dann das Gepöbel los, oder bleibt es beim Quietschen??
    Das ist interessant wie unterschiedlich das Quietschen genutzt wird...
    Ja, das mit der Ungeduld kann gut sein.

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    oder draußen was ganz furchtbar aufregendes entdeckt hat und mir das mitteilt, so Marke "Die Olle steht eh immer aufm Schlauch, da muss man (Hund) ja schon deutlicher werden!"

    Hihi, ja das kenne ich auch. Und dann schaut er mich oftmals mit ganz großen Augen an und möchte, dass wir auf den wildesten Wanderwegen irgendeine superinteressante Spur verfolgen.


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    Ich hab nur gedacht bzw. rausgelesen, dass du ihn jedes Mal bei Hundebegegnungen so am Halsband nimmst.

    Nein, nein, ich glaube das habe ich nicht richtig deutlich beschrieben. Dann hättet ihr ja vollkommen recht, dass ich ihm damit deutlich mache: "Achtung Hund, sofort in Habacht-Stellung". Das am Halsband nehmen kommt nur dann zum Zug, wenn ich weiß ich muss jetzt an dem anderen Hund vorbei und es könnte gleich Ärger geben/gibt gleich Ärger.


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    Die Sache mit den Ausweichmöglichkeiten ist für mich auch nicht so leicht gewesen. Ich sollte dazu erwähnen, ich sitze im Rollstuhl.

    Finde ich wirklich richtig toll, dass du das trotzdem alles so gut hinbekommst. Da könnten sich viele von dir einige Scheibchen abschneiden. :gut:

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    Ich habe gezielt daran gearbeitet, die Distanzen in jeder Beziehung (also vor mir ein anderer Hund oder hinter mir usw.) nach und nach zu verringern. Dauert ellenlang und es gab auch oft Situationen, wo ich eben nicht ausweichen konnte. Schwamm drüber, nächstes Mal klappt es besser.

    Wir werden auch weiterhin ganz feste daran arbeiten mit unserem Dickschädel Dalmi. Hihi


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    Ich habe eben das Problem dahingehend gesehen, dass er durch dieses "ich kann mich so nicht wehrern" unter Umständen Unsicherheiten entwickelt hat, die er in leinenfreien Hundebegegnungen dann zeigt in Form von anbellen etc. Zumindest war es für mich das naheliegendste.

    Das habe ich mir auch schon gedacht. Teilweise wird das wahrscheinlich auch dazu beigetragen haben. Das Problem war in letzter Zeit nämlich, dass wir eigentlich nur zwei Wege haben, wo wir Glenn frei laufen lassen können. Früher waren es drei, aber auf dem dritten läuft sein Erzfeind, früher öfters auch mal unangeleint. Und komischerweise immer dann, wenn man Glenn dann mal springen lassen wollte sah man ihn sich aus der Entfernung nähern....
    Weg zwei ist im Wald, in dem wir im Sommer aber leider überhaupt nicht laufen können, weil wir dann einen Zeckenzoo mit nach Hause bringen...
    Und Weg Nummer drei, auf dem wir ihn jetzt wieder springen lassen können waren die letzten Monate über Hunde unterwegs, die man natürlich BEI JEDEM SPAZIERGANG treffen musste, die unangeleint auf Glenn losgegangen sind. Mit Herrchen, die total uneinsichtig sind, und ihre Hunde auch nicht an die Leine nehmen wollen. Zum Glück sind es kleine Hunde ein Jack Russel und ein kleiner Mischling, aber der Jackie macht oftmlals auch Eigenspaziergänge und dann muss man sich ganz schön ins Zeug legen den kleinen Stänkerer abzuwehren....
    Aber hilft ja alles nichts der LAUFHUND MUSS LAUFEN!!!!!!!!

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    Ist es für den Besitzer okay und der Hund ist Glenn gewachsen, würde ich den Kontakt nicht unterbinden. Allerdings musst du in der Lage sein, Glenn, wenn er seine Grenzen überschreitet und wieder mit Pöbeln anfängt, sofort aus dem Geschehen zu nehmen. Du bestimmst, was er darf und was nicht. Und bei mir z. B. wird nicht gepöbelt. Sonst ist zack die Leine wieder dran.

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    Bei leinenlosen Begegnungen hat er sehr schnell gemerkt, dass er eben nicht machen darf, was er will. Ich stell die Regeln auf, in deren Rahmen er sich bewegen darf und auch handeln darf. Benimmt er sich nicht entsprechend, gibt es ein passendes Signal ("raus"). Raus ist meine Standard-Ansage für Situationen, die er sofort verlassen soll.

    Also ich überlege mir jetzt einmal eine Situation: Glenn trifft ungefähr gleich großen Hund. Glenn fängt an ihn anzupöbeln. Würdest du dann erst einmal beobachten, wie sich die Situation entwickelt? Das gefähliche daran ist leider immer, dass es von einer auf die andere Sekunde in einen Kampf ausarten kann und davon ist das andere Herrchen bestimmt nicht besonders begeistert... Oder hast du schon die Erfahrung gemacht, dass sich die Situation meist friedlich löst?? Auch, wenn am Anfang gestänkert wird? Mein Problem ist, dass die meisten Hundehalter, auch wenn sie vorbereitet sind in so einem Fall Angst bekommen und eingreifen. Dann muss ich natürlich auch eingreifen.

    Kannst du Apollo mit dem Signal sofort aus der Situation abrufen?? Das ist toll!!! Das würde bei Glenn in einem solchen Fall wahrscheinlich zu höchstens 30% klappen. Wie hast du das mit Apollo trainiert?

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    Und seither gibt es auch einige Hunde, die mag er einfach nicht. Ich mag auch nicht jeden, für mich ist das okay. Nur sein Gezeter ist halt für mich nicht okay, aber daran arbeiten wir

    Genau so sehe ich das auch. (Mir fehlen meine Smileys.... *heul*)

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    Dazu allerdings noch ein paar Infos: Apollos Leinenaggro kommt nicht von ungefähr, er ist innerhalb eines Monats (da war er ungefähr ein Jahr alt) von fünf unterschiedlichen Hunden an der Leine angegriffen und auch gebissen worden. Seitdem war Essig mit ruhigen Hundebegegnungen an der Leine. Dazu kam seine Pubertät, das machte es nicht besser. Und sein Ex-Herrchen (mein Ex-Freund) hat ihn mit der Leine verprügelt... was ich leider erst rausfand, nachdem ich zu diesem Menschen keinen Kontakt mehr hatte. War alles nicht leicht, aber so langsam wird es, es wird!

    Ahhhh, das ist aber mehr als fies... Da kann man Apollo aber auch wirklich verstehen...
    Glenn wurde zum Glück nie an der Leine gebissen, obwohl der Jackie ihn glaube ich einmal ziemlich bedrängt hat, als er wieder auf Alleingang war und sich von hinten angeschlichen hat. *ärger* Aber einen Kampf mit einem Ridgeback musste er auch schon ertragen.

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    Hat Glenn in diesen Situationen jemals Kontra bekommen von einem anderen Hund? Wenn nicht, denke ich, dass er sich in seinem Verhalten dann auch bestätigt sieht, genau wie meiner damals.

    Ja, Kontra hat er schon öfters bekommen. Vor allem als er klein war und ziemlich frech. Das hat er für's spielen aber gerne auf sich genommen. Er ist dann, wenn es zu viel war wie ein kleiner Düsenjet aus der Reichweite des Hundes geflitzt. Hat aber auch nicht immer gereicht...

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    So immer auf der Flucht bei den Spaziergängen ist echt nicht das Wahre. Behalt die Ruhe und greif im nötigen Moment auch ein. Aber wenn du dich von allen Hunden, die Glenn anpöbelt, fern hältst, hast du irgendwann ziemlich einsame Spaziergänge. Und ein Dalmi ist ein unheimlich sozialer Hund, der diese Kontakte auch braucht (meiner auf jeden Fall, sonst wird er richtig zickig). Es wäre schade drum.

    Ja, das stimmt. Dann würde Glenni glaube ich eingehen. So ganz ohne sein geliebtes Spielen. Auch, wenn die Spielepartner jetzt auserlesen werden. Hihi
    Was mir heute noch eingefallen ist, ist, dass Glenn vielleicht genau weiß bei welchen Hunden er sich das Pöbeln erlauben kann. Denn bis jetzt hat ihm noch kein Hund Kontra gegeben. Außerdem waren alle Pöbeleien an die ich mich jetzt erinnern kann, als er "frisch" von der Leine ab war. Kann es sein, dass er dann noch nicht richtig realisiert, dass er wirklich Freiraum hat und deshalb lieber mal Bescheid sagt?? Ich werde jetzt mal genau beobachten wie eine Begegnung verläuft bei der er vorher schon kurze Zeit frei gesprungen ist.

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    Als eine Phase würde ich das jetzt jedenfalls nicht sehen. Mit drei Jahren ist Glenn erwachsen. Und wenn du jetzt nicht entsprechend gegen steuerst, verfestigt sich das Ganze. Und mit viel Pech ist der Zug dann irgendwann abgefahren und das hast wirklich einen unverträglichen Hund.

    So weit lassen wir es nicht kommen!!!! *anstreng* *anstreng* *ganz arg anstreng* Ein unverträglicher Dalmi ist doch mal gar nichts akzeptabel, oder???

    Code
    Der nächste Beitrag wird kürzer, versprochen!!!

    Tut mir leid, dass mein Beitrag so lang wurde. Aber es gibt einfach so viel zu schreiben. Ich hattte mir auch fest vorgenommen möglichst kurz zu antworten. Das ging wohl nach hinten los.

    Zum Abschluss noch mal VIELEN DANK für die viele Mühe und die tolle Hilfe!!!

  • Zitat

    Hihihihi, ich versuche mich mit meiner Antwort auch kurz zu fassen. ;) Wird aber glaubei ich schwierig, bei der Vorlage. *gg*
    Vieeeeelen Dank für diese tolle Antwort!!!
    Und Apollo ist auch ein sehr schöner Name!! :gut:

    Wenn ich was Sinnvolles dazu beitragen konnte, freu ich mich natürlich sehr.

    Zitat

    Das ist leider das Problem. Es gibt nichts, mit dem ich ihn richtig von anderen Hunden ablenken kann, wenn es darauf ankommt. Er liebt Tennisbälle, oder leckeres Futter hihi, aber wennn er einen Hund sieht zieht das einfach nicht mehr. Haben heute auch von Weitem einen Hund gesehen und schwuuuups war die superduper leckere Wurst nebensächlich. Bei Glenn ist das nämlich so, dass sich ein ausgetüftelter Gedanke breit macht: "Zuerst gehe ich mir den Hund mal anschauen und die Wurst kann ich mir später noch holen, die läuft nicht davon". Oder so ähnlich. Am besten ist dann, wenn er den Hund anschauen will und den Kopf an der Futterhand vorbeischiebt nach dem Motto: "Mensch, siehst du nicht, dass ich mit Futter gerade gar nichts anfangen kann Frauchen?!". Das ist wirklich schwer bei ihm... Ich beneide jeden Hundehalter, der seinen Hund mit irgendetwas fesseln kann, aber ich habe das Zaubermittel leider noch nicht gefunden. :???:

    Das mit dem "an der Hand vorbei gucken" kenn ich von meinem auch zur Genüge. *lach* Such weiter nach Möglichkeiten, die meisten Hunde sind mit irgendwas zu knacken. Ich hab bei Apollo auch lange suchen müssen und wär fast dran verzweifelt.

    Zitat

    Also quietscht er, wenn er seinen Erzfeind sieht und danach geht dann das Gepöbel los, oder bleibt es beim Quietschen??

    Leider bleibt es nicht nur beim quietschen, er pöbelt dann auch richtig. Allerdings muss ich bei seinem Erzfeind auch auf meine eigene Gesundheit aufpassen. Apollo ist dann so in Fahrt, dass er auch einmal nach mir geschnappt hatte, als ich versuchte, ihn unter Kontrolle zu bringen. Seither seh ich eben nur noch zu, dass ich ihn aus der Situation rauszerre, mehr bleibt mir nicht. Ansonsten würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass mein Hund mich nicht angeht... aber in dem Moment weiß er nicht mehr, was er tut. Es ist GsD aber nur ein einziger Hund, auf den er dermaßen krass reagiert.

    Zitat

    Das ist interessant wie unterschiedlich das Quietschen genutzt wird...
    Ja, das mit der Ungeduld kann gut sein.


    Stimmt... alternativ z. B. liegt Apollo auch auf der Couch und fiept den Wassernapf an, auf dass diesem vielleicht Beine wachsen mögen, damit sich Herr Hund nicht von der Couch bequemen muss. Faule Socke, echt!

    Zitat

    Nein, nein, ich glaube das habe ich nicht richtig deutlich beschrieben. Dann hättet ihr ja vollkommen recht, dass ich ihm damit deutlich mache: "Achtung Hund, sofort in Habacht-Stellung". Das am Halsband nehmen kommt nur dann zum Zug, wenn ich weiß ich muss jetzt an dem anderen Hund vorbei und es könnte gleich Ärger geben/gibt gleich Ärger.

    Eben drum, so dachte ich das ja auch zuerst. Aber prima, damit haben wir das ja geklärt.


    Zitat

    Finde ich wirklich richtig toll, dass du das trotzdem alles so gut hinbekommst. Da könnten sich viele von dir einige Scheibchen abschneiden.

    Danke! *rotwerd*

    Zitat

    Wir werden auch weiterhin ganz feste daran arbeiten mit unserem Dickschädel Dalmi. Hihi

    Jep, ich mit meinem auch. Das wär ja noch schöner, wenn wir uns von unseren Gepunkteten auf der Nase rumtanzen lassen würden. hehe

    Zitat

    Das habe ich mir auch schon gedacht. Teilweise wird das wahrscheinlich auch dazu beigetragen haben. Das Problem war in letzter Zeit nämlich, dass wir eigentlich nur zwei Wege haben, wo wir Glenn frei laufen lassen können. Früher waren es drei, aber auf dem dritten läuft sein Erzfeind, früher öfters auch mal unangeleint. Und komischerweise immer dann, wenn man Glenn dann mal springen lassen wollte sah man ihn sich aus der Entfernung nähern....
    Weg zwei ist im Wald, in dem wir im Sommer aber leider überhaupt nicht laufen können, weil wir dann einen Zeckenzoo mit nach Hause bringen...
    Und Weg Nummer drei, auf dem wir ihn jetzt wieder springen lassen können waren die letzten Monate über Hunde unterwegs, die man natürlich BEI JEDEM SPAZIERGANG treffen musste, die unangeleint auf Glenn losgegangen sind. Mit Herrchen, die total uneinsichtig sind, und ihre Hunde auch nicht an die Leine nehmen wollen. Zum Glück sind es kleine Hunde ein Jack Russel und ein kleiner Mischling, aber der Jackie macht oftmlals auch Eigenspaziergänge und dann muss man sich ganz schön ins Zeug legen den kleinen Stänkerer abzuwehren....
    Aber hilft ja alles nichts der LAUFHUND MUSS LAUFEN!!!!!!!!

    Das Problem kenn ich nur zu gut, als Apollo so seine ganz schlimmen Phasen hatte. Stundenlang erstmal fahren, um überhaupt ne Ecke zu finden, wo der Kerl mal flitzen konnte, und dann ständig auf der Flucht, falls da doch mal jemand anderes auftaucht. Ich bin doch echt froh, dass es in der Zwischenzeit wieder ruhiger ist. Allerdings wird Apollo auch im Januar ungefähr kastriert. Wenns soviele läufige Hündinnen hat, fängt er an, sich selbst wund zu lecken und teilweise sogar aufzubeißen. Mir wär es zwar lieber gewesen ohne Kastra, aber so bringts ja nun gar nix!

    Zitat

    Also ich überlege mir jetzt einmal eine Situation: Glenn trifft ungefähr gleich großen Hund. Glenn fängt an ihn anzupöbeln. Würdest du dann erst einmal beobachten, wie sich die Situation entwickelt? Das gefähliche daran ist leider immer, dass es von einer auf die andere Sekunde in einen Kampf ausarten kann und davon ist das andere Herrchen bestimmt nicht besonders begeistert... Oder hast du schon die Erfahrung gemacht, dass sich die Situation meist friedlich löst?? Auch, wenn am Anfang gestänkert wird? Mein Problem ist, dass die meisten Hundehalter, auch wenn sie vorbereitet sind in so einem Fall Angst bekommen und eingreifen. Dann muss ich natürlich auch eingreifen.

    Ich würde, wenn es Apollo wäre, mir das erstmal weiter anschauen. Apollo pöbelt zwar rum, aber bis es seinerseits ernst wird, muss schon mehr passieren. Ich sage ihm dann meine Meinung zu seiner Pöbelei (eben unerwünscht) und warte ab. In den meisten Fällen und wenn sein Gegenüber nicht leicht reizbar ist, löst sich die Situation friedlich. Die checken sich ab, brummeln ein bisserl rum und gehen ihrer Wege. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Allerdings bleib ich bei solchen Begegnungen auch nicht stehen, sondern setze, den Hund im Augenwinkel, meinen Weg ganz normal fort.
    Klar, wenn es rappelt, würde auch ich gucken, dass die zwei wieder auseinander gehen. Kommt halt auf die Situation an. Bei nem kurzen Geschnauze beiderseits, dass meist so schnell wieder erledigt ist wie es entstanden ist, mache ich nix, dass lass ich die schon selbst regeln.
    Wenn natürlich der andere Besitzer dazwischen geht, bleibt dir ja nix anderes. Ich hab selbst mal erlebt, dass Apollo sich mit nem anderen Rüden in die Haare bekommen hatte (wohlbemerkt mit berechtigtem Grund, denn der andere war mir halb auf den Schoss gehüpft und mich gegenüber Apollo verteidigen wollen). Der Besitzer von dem anderen hing die ganze Zeit an seinem Handy und war am telefonieren. Nicht schön, wenn man allein versuchen muss, zwei Streithähne auseinander zu bringen. Ich hätt den ja gern mal :aufsmaul:

    Zitat

    Kannst du Apollo mit dem Signal sofort aus der Situation abrufen?? Das ist toll!!! Das würde bei Glenn in einem solchen Fall wahrscheinlich zu höchstens 30% klappen. Wie hast du das mit Apollo trainiert?

    Kommt auf den Level der Aufgeregtheit an. Es kann schon sein, dass ich nachdrücklicher werden muss, aber normalerweise klappt es. Ich hab es als Notstop aufgebaut, über Schleppleine und immer 100 % konsequent auf dessen Ausführung geachtet. Da darf er nicht einmal mit seinem eigenen Kopf durchkommen, sonst ist der ganze Aufbau im Eimer. Hat er auf die Ansage nicht reagiert, ist er von mir mit einem sehr energischen zweiten "raus!!!" über Schleppe aus der Situation befördert worden, sprich ich hab ihn an der Schleppe rausgezerrt.
    Allerdings nicht in Begegnungssituationen mit anderen Hunden. Das kann nämlich bös ins Auge gehen, weil es den anderen Hund animieren könnte, anzugreifen. Die Ansage hab ich während Hundebegegnungen erst dann genutzt, wenn sie komplett saß.

    Zitat

    Ahhhh, das ist aber mehr als fies... Da kann man Apollo aber auch wirklich verstehen...
    Glenn wurde zum Glück nie an der Leine gebissen, obwohl der Jackie ihn glaube ich einmal ziemlich bedrängt hat, als er wieder auf Alleingang war und sich von hinten angeschlichen hat. *ärger* Aber einen Kampf mit einem Ridgeback musste er auch schon ertragen.

    Ich glaub, in die Situation kommt jeder Hundebesitzer irgendwann mal.

    Zitat

    Ja, Kontra hat er schon öfters bekommen. Vor allem als er klein war und ziemlich frech. Das hat er für's spielen aber gerne auf sich genommen. Er ist dann, wenn es zu viel war wie ein kleiner Düsenjet aus der Reichweite des Hundes geflitzt. Hat aber auch nicht immer gereicht...

    Na, Glenn ist ja echt ne Marke! *lach* Mir gehen schon wieder die Smileys aus!

    Zitat

    Ja, das stimmt. Dann würde Glenni glaube ich eingehen. So ganz ohne sein geliebtes Spielen. Auch, wenn die Spielepartner jetzt auserlesen werden. Hihi

    Sind sie bei uns auch. Aber so geht es einem nunmal, wenn man meint, ne große Klappe haben zu müssen. Unsereins hätte so mit Sicherheit auch einige Freunde weniger.


    Zitat

    Was mir heute noch eingefallen ist, ist, dass Glenn vielleicht genau weiß bei welchen Hunden er sich das Pöbeln erlauben kann. Denn bis jetzt hat ihm noch kein Hund Kontra gegeben. Außerdem waren alle Pöbeleien an die ich mich jetzt erinnern kann, als er "frisch" von der Leine ab war. Kann es sein, dass er dann noch nicht richtig realisiert, dass er wirklich Freiraum hat und deshalb lieber mal Bescheid sagt?? Ich werde jetzt mal genau beobachten wie eine Begegnung verläuft bei der er vorher schon kurze Zeit frei gesprungen ist.

    Probier es mal aus. Es kann durchaus sein, dass das pöbeln eben durch den Stress dann eine Übersprungshandlung ist, sobald er lose ist.

    Zitat

    So weit lassen wir es nicht kommen!!!! *anstreng* *anstreng* *ganz arg anstreng* Ein unverträglicher Dalmi ist doch mal gar nichts akzeptabel, oder???

    Überhaupt nicht!!! Sind doch Meutehunde!

    Zitat

    Tut mir leid, dass mein Beitrag so lang wurde. Aber es gibt einfach so viel zu schreiben. Ich hattte mir auch fest vorgenommen möglichst kurz zu antworten. Das ging wohl nach hinten los.

    Normalerweise halt ich meine Versprechen ja auch... aber dieses Mal hat es auch nicht wirklich gut hingehauen.

    Zitat

    Zum Abschluss noch mal VIELEN DANK für die viele Mühe und die tolle Hilfe!!!

    Immer wieder gerne! :smile:

  • So, jetzt melde ich mich endich mal wieder. :ops:


    Zitat

    Das mit dem "an der Hand vorbei gucken" kenn ich von meinem auch zur Genüge. *lach* Such weiter nach Möglichkeiten, die meisten Hunde sind mit irgendwas zu knacken. Ich hab bei Apollo auch lange suchen müssen und wär fast dran verzweifelt.

    Im Moment habe ich einen GROßEN Hoffnungsschimmer!!! Glenn hat sich sein "Ablenkungsobjekt" selbst beschafft. Hihihihihi Als wir letzte Woche Spazieren waren hat er ein kleines Stoffschäfchen gefunden und ist seitdem ganz wild damit. :gut: Ich bin total baff, dass ihn ein Kuscheltier so begeistern kann. Da kann er sogar ohne Leine Beifuß laufen. *freu* Seitdem ist das Schaaf unser Ständiger Begleiter und ich trainiere fleißig ihn damit abzulenken. Bei einem Hund hat das aus der Ferne schon ganz gut geklappt. Das werden wir noch ausbauen.

    Zitat

    Leider bleibt es nicht nur beim quietschen, er pöbelt dann auch richtig. Allerdings muss ich bei seinem Erzfeind auch auf meine eigene Gesundheit aufpassen. Apollo ist dann so in Fahrt, dass er auch einmal nach mir geschnappt hatte, als ich versuchte, ihn unter Kontrolle zu bringen. Seither seh ich eben nur noch zu, dass ich ihn aus der Situation rauszerre, mehr bleibt mir nicht. Ansonsten würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass mein Hund mich nicht angeht... aber in dem Moment weiß er nicht mehr, was er tut. Es ist GsD aber nur ein einziger Hund, auf den er dermaßen krass reagiert.

    Ja, Glenn gerät bei einem Hund auch dermaßen in Rage, dass man ihn nicht mehr wiedererkennt. Da hilft nur noch schnell die Situation irgendwie verlassen...

    Code
    Stimmt... alternativ z. B. liegt Apollo auch auf der Couch und fiept den Wassernapf an, auf dass diesem vielleicht Beine wachsen mögen, damit sich Herr Hund nicht von der Couch bequemen muss. Faule Socke, echt!

    Das ist ja SUPERGOLDIG!!!! <3 Das konnte ich bei Glenn bis jetzt noch nicht beobachten. Aber er ist auch ein ausgesprochen fauler Trinker. Obwohl ich ihm immer sage, dass er gerade als Dalmi wegen den Harnsteinen viiiiiieeeel trinken muss. Er bekommt dann eben immer überflutetes Futter. *ggg*

    Code
    Jep, ich mit meinem auch. Das wär ja noch schöner, wenn wir uns von unseren Gepunkteten auf der Nase rumtanzen lassen würden. hehe

    GENAU!!! :)

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    Das Problem kenn ich nur zu gut, als Apollo so seine ganz schlimmen Phasen hatte. Stundenlang erstmal fahren, um überhaupt ne Ecke zu finden, wo der Kerl mal flitzen konnte, und dann ständig auf der Flucht, falls da doch mal jemand anderes auftaucht. Ich bin doch echt froh, dass es in der Zwischenzeit wieder ruhiger ist. Allerdings wird Apollo auch im Januar ungefähr kastriert. Wenns soviele läufige Hündinnen hat, fängt er an, sich selbst wund zu lecken und teilweise sogar aufzubeißen. Mir wär es zwar lieber gewesen ohne Kastra, aber so bringts ja nun gar nix!

    Ja, manchmal kann spazieren gehen echt anstrengend sein. Aber jetzt sind wir wieder jeden Tag unten in den Feldern und er kann springen. Gestern haben wir einen kleinen Hund getroffen, als er frei war, und das hat ohne Probleme geklappt. Da war er wieder der normale Glenn. Bin mal gespannt, wie das mit etwa gleichgroßen Hunden klappt. Ob sich meine Freilauf-Theorie bestätigt. *hoff*

    Autschie... Nein, da würde ich ihn auch kastrieren lassen. Ich bin froh, dass Glenn das mit läufigen Hündinnen eigentlich wirklich super hinbekommt. Phasenweise will er dann zwar am liebsten jede Stunde raus und bringt da auch sein geliebtes Quietschen zum Einsatz: " Frauchen es ist doch soooo wichtig!! Riechst du das nicht auch?!" Aber nach einer, manchmal auch zwei extra Schnüffelrunden gibt er sich dann geschlagen.
    Hoffentlich verläuft alles gut bei Apollo und vielleicht wird er dadurch auch etwas gelassener. Ich drücke euch die Daumen!!

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    Ich würde, wenn es Apollo wäre, mir das erstmal weiter anschauen. Apollo pöbelt zwar rum, aber bis es seinerseits ernst wird, muss schon mehr passieren. Ich sage ihm dann meine Meinung zu seiner Pöbelei (eben unerwünscht) und warte ab. In den meisten Fällen und wenn sein Gegenüber nicht leicht reizbar ist, löst sich die Situation friedlich. Die checken sich ab, brummeln ein bisserl rum und gehen ihrer Wege. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Allerdings bleib ich bei solchen Begegnungen auch nicht stehen, sondern setze, den Hund im Augenwinkel, meinen Weg ganz normal fort. 
    Klar, wenn es rappelt, würde auch ich gucken, dass die zwei wieder auseinander gehen. Kommt halt auf die Situation an. Bei nem kurzen Geschnauze beiderseits, dass meist so schnell wieder erledigt ist wie es entstanden ist, mache ich nix, dass lass ich die schon selbst regeln.

    So werde ich das auch machen. Ich habe nur leider so oft die Erfahrung gemacht, dass die meisten Hundehalter sofort panik bekommen, wenn die Hunde sich gegenseitig auch mal anbrummeln. Oder sofort von vornherein ihre Hunde vor allem abschirmen, weil sie übermäßig ängstlich sind.

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    Ich hab selbst mal erlebt, dass Apollo sich mit nem anderen Rüden in die Haare bekommen hatte (wohlbemerkt mit berechtigtem Grund, denn der andere war mir halb auf den Schoss gehüpft und mich gegenüber Apollo verteidigen wollen). Der Besitzer von dem anderen hing die ganze Zeit an seinem Handy und war am telefonieren. Nicht schön, wenn man allein versuchen muss, zwei Streithähne auseinander zu bringen. Ich hätt den ja gern mal

    Manche Hundehalter sind wirklich schlimm... Wir haben da auch so ein paar Exemplare ... So machen Spaziergänge wirklich Spaß...

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    Ich hab es als Notstop aufgebaut, über Schleppleine und immer 100 % konsequent auf dessen Ausführung geachtet. Da darf er nicht einmal mit seinem eigenen Kopf durchkommen, sonst ist der ganze Aufbau im Eimer. Hat er auf die Ansage nicht reagiert, ist er von mir mit einem sehr energischen zweiten "raus!!!" über Schleppe aus der Situation befördert worden, sprich ich hab ihn an der Schleppe rausgezerrt. 
    Allerdings nicht in Begegnungssituationen mit anderen Hunden. Das kann nämlich bös ins Auge gehen, weil es den anderen Hund animieren könnte, anzugreifen. Die Ansage hab ich während Hundebegegnungen erst dann genutzt, wenn sie komplett saß.

    Das hört sich gut an!!

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    Na, Glenn ist ja echt ne Marke! *lach* Mir gehen schon wieder die Smileys aus!

    Das kannst du laut sagen. *kicher* Meine Smileys sind leider glaube ich auch schon alle aufgebraucht...
    Er ist z.B. auch so frei unsere Nachbarin bei jeder sich bietenden Möglichkeit überschwänglich zu begrüßen. Das kann man ihm einfach nicht abgewöhnen. Unsere Nachbarin freut sich nämlich immer so, wenn sie ihn sieht und er freut sich, wenn sie sich freut und ist gestern also mit Düsengeschwindigkeit unsere Treppen hochgeflitzt (ich hatte ihn ab, weil ich noch kurz mit ihm im Garten spielen wollte, da kam natürlich unser Nachbarin ins Blickfeld) zu ihr in den Garten und hat gleich noch die Haustür inspiziert, ob man nicht auch drinnen dem Ehemann hallo sagen kann.... *kicher*
    Kennst du das von Apollo auch, dass er fremde Leute soooo überschwänglich begrüßt??? Da fällt mir ein, kann Apollo eigentlich lachen?? Glenn leider nicht... Aber ich glaube damit würde er einige Leute erschrecken, wenn er extremwedelnd und dann noch lachend auf sie zustürmen würde. Hihihihihi

    So, ich glaube so viel kürzer war das jetzt auch wieder nicht... Obwohl ich mich schon richtig angestrengt habe. Hihi

  • Erstmal ein frohes neues Jahr an alle, die es lesen.

    Jaaa... die Sache mit den kürzeren Beiträgen... irgendwann kriegen wir das vielleicht auch noch hin. Gibt halt über die Gepunkteten so viele lustige Sachen zu erzählen! :D

    Zitat

    Im Moment habe ich einen GROßEN Hoffnungsschimmer!!! Glenn hat sich sein "Ablenkungsobjekt" selbst beschafft. Hihihihihi Als wir letzte Woche Spazieren waren hat er ein kleines Stoffschäfchen gefunden und ist seitdem ganz wild damit. daumen rauf Ich bin total baff, dass ihn ein Kuscheltier so begeistern kann. Da kann er sogar ohne Leine Beifuß laufen. *freu* Seitdem ist das Schaaf unser Ständiger Begleiter und ich trainiere fleißig ihn damit abzulenken. Bei einem Hund hat das aus der Ferne schon ganz gut geklappt. Das werden wir noch ausbauen.

    Hihi... ein Schaf, wie goldig. Apollo zerfleddert alles, was wie Kuscheltier aussieht. Aber ist doch supi, wenn Glenn so drauf abfährt. Ich drück die Daumen, dass das auch so bleibt.

    Zitat

    Das ist ja SUPERGOLDIG!!!! <3 Das konnte ich bei Glenn bis jetzt noch nicht beobachten. Aber er ist auch ein ausgesprochen fauler Trinker. Obwohl ich ihm immer sage, dass er gerade als Dalmi wegen den Harnsteinen viiiiiieeeel trinken muss. Er bekommt dann eben immer überflutetes Futter. *ggg*

    Hehe... ja, goldig ist das! Hab nur beim ersten Mal ein bisserl deppert geschaut, weil ich so überhaupt nicht verstanden hab, was der Kerl grad für Probleme hat.
    Ein fauler Trinker iss er nicht, ich muss ihn manchmal etwas ausbremsen, damit er nicht zuviel auf einmal säuft. :kotz2:
    Aber er trinkt unaufgefordert locker daheim seine 2 bis 2 1/2 Literchen weg. Wenn es warm ist draußen, dann halt auch mehr.

    Zitat

    Ja, manchmal kann spazieren gehen echt anstrengend sein. Aber jetzt sind wir wieder jeden Tag unten in den Feldern und er kann springen. Gestern haben wir einen kleinen Hund getroffen, als er frei war, und das hat ohne Probleme geklappt. Da war er wieder der normale Glenn. Bin mal gespannt, wie das mit etwa gleichgroßen Hunden klappt. Ob sich meine Freilauf-Theorie bestätigt. *hoff*

    Ich drück die Daumen... meiner ist im Moment nicht so oft unterwegs, wie es ihm lieb wäre... Schnee und Rollstuhl ergeben meist ne unfreiwillige Schlittenfahrt oder wie vorhin passiert, einmal feststecken im Feldweg. Gut, dass da grad ne Freundin kam, die mir wieder rausgeholfen hat. Sonst säße ich es jetzt immer noch im Feld rum.
    Dafür meinte der Gute, so zum neuen Jahr könnte man mal die Umgebung aufmischen... zerriss mein letzten Monat für mühsam erspartes Geld gekauftes Geschirr, weil da ein Rüde kam... der bislang immer die Dreistigkeit besaß, vor ihm abzuhauen. Das musste geklärt werden und ich stand mit der Leine nebst dran hängendem Haken allein im Feld! :fluch:

    Zitat

    Autschie... Nein, da würde ich ihn auch kastrieren lassen. Ich bin froh, dass Glenn das mit läufigen Hündinnen eigentlich wirklich super hinbekommt. Phasenweise will er dann zwar am liebsten jede Stunde raus und bringt da auch sein geliebtes Quietschen zum Einsatz: " Frauchen es ist doch soooo wichtig!! Riechst du das nicht auch?!" Aber nach einer, manchmal auch zwei extra Schnüffelrunden gibt er sich dann geschlagen.
    Hoffentlich verläuft alles gut bei Apollo und vielleicht wird er dadurch auch etwas gelassener. Ich drücke euch die Daumen!!

    Danke! Werde es ob der derzeitigen Außentemperaturen wohl noch etwas in Richtung März oder April verschieben. Zwangsweise, der friert sich sonst das frisch operierte Hinterteil draußen ab. Da es aber auch grad wieder etwas ruhiger geworden ist, kann ich mir das erlauben, ohne dass er zu sehr drunter leidet.

    Zitat

    So werde ich das auch machen. Ich habe nur leider so oft die Erfahrung gemacht, dass die meisten Hundehalter sofort panik bekommen, wenn die Hunde sich gegenseitig auch mal anbrummeln. Oder sofort von vornherein ihre Hunde vor allem abschirmen, weil sie übermäßig ängstlich sind.

    Ja, leider... aber in der Zwischenzeit seh ich da gelassen drüber weg und denk mir meinen Teil. :hust: Gibt ja GsD noch Leute, die solche Sachen gelassener sehen.

    Zitat

    Kennst du das von Apollo auch, dass er fremde Leute soooo überschwänglich begrüßt??? Da fällt mir ein, kann Apollo eigentlich lachen?? Glenn leider nicht... Aber ich glaube damit würde er einige Leute erschrecken, wenn er extremwedelnd und dann noch lachend auf sie zustürmen würde. Hihihihihi

    Ja, Leute, die sich ähnlich "hysterisch" verhalten, wenn sie ihn sehen. Da freut er sich auch blöde. Ich lass ihn allerdings dann auch, denn diese Menschen lernen es eh nicht mehr und wollen es auch meist gar nicht anders. Die finden es klasse, wenn der gesamte Poppes mitwackelt vor Freude, der Hund anfängt zu quietschen, wenn er sie sieht usw. Lass ich ihnen mal den Spaß!
    Apollo kann lachen. Er hat erst relativ spät damit angefangen und der erste Mensch, bei dem er es gezeigt hat, war meine Mutter. Allerdings ist er da auch zum schießen... ihn stört das scheinbar mit dem grinsen, er versucht dann immer, sich das Grinsen mit den Pfoten aus dem Gesicht zu streichen. So in der Art, wie wenn er was auf der Nase sitzen hat. Meine Mutter amüsiert sich da immer königlich drüber. :lachtot:

    So... ich hab mich jetzt auch bemüht mit der Länge des Beitrags. Ich glaub, es wird langsam...

  • Vielen Dank!!! Ich wünsche dir auch ein FROHES NEUES JAHR, mit viel Spaß, Freude und Gesundheit und allen anderen, die hier vorbei schauen. Hihi

    Zitat

    Gibt halt über die Gepunkteten so viele lustige Sachen zu erzählen!

    Das stimmt. :D

    Zitat

    Hihi... ein Schaf, wie goldig. Apollo zerfleddert alles, was wie Kuscheltier aussieht. Aber ist doch supi, wenn Glenn so drauf abfährt. Ich drück die Daumen, dass das auch so bleibt.

    Ja, das macht Glenni auch. Deshalb muss ich gut auf das Schäfchen aufpassen, sonst ist es ganz schnell einen Kopf kürzer...

    Zitat

    Ein fauler Trinker iss er nicht, ich muss ihn manchmal etwas ausbremsen, damit er nicht zuviel auf einmal säuft.
    Aber er trinkt unaufgefordert locker daheim seine 2 bis 2 1/2 Literchen weg. Wenn es warm ist draußen, dann halt auch mehr.

    Ich glaube was Apollo zu viel hat, hat Glenn zu wenig. :lol:

    Zitat

    Ich drück die Daumen... meiner ist im Moment nicht so oft unterwegs, wie es ihm lieb wäre... Schnee und Rollstuhl ergeben meist ne unfreiwillige Schlittenfahrt oder wie vorhin passiert, einmal feststecken im Feldweg. Gut, dass da grad ne Freundin kam, die mir wieder rausgeholfen hat. Sonst säße ich es jetzt immer noch im Feld rum.

    Ich drücke auch ganz fest!!! Uihh das hört sich wirklich spaßig an... Zum Glück kam schnell Rettung.

    Zitat

    Dafür meinte der Gute, so zum neuen Jahr könnte man mal die Umgebung aufmischen... zerriss mein letzten Monat für mühsam erspartes Geld gekauftes Geschirr, weil da ein Rüde kam... der bislang immer die Dreistigkeit besaß, vor ihm abzuhauen. Das musste geklärt werden und ich stand mit der Leine nebst dran hängendem Haken allein im Feld!

    Manchmal kann man sich über seinen Hund schon ziemlich aufregen... Hat er den Frechling dann mal schön zusammengestutzt?! Ich hoffe die Sache ging gut aus, wenn das neue Geschirr schon zerstört wurde! :(


    Code
    Da es aber auch grad wieder etwas ruhiger geworden ist, kann ich mir das erlauben, ohne dass er zu sehr drunter leidet.

    Das ist gut. :gut: Dafür fängt es seit gestern bei uns wieder an mit den tollen Gerüchen...

    Zitat

    Ja, leider... aber in der Zwischenzeit seh ich da gelassen drüber weg und denk mir meinen Teil. Gibt ja GsD noch Leute, die solche Sachen gelassener sehen.

    Hihi, ja genau!!

    Zitat

    Ja, Leute, die sich ähnlich "hysterisch" verhalten, wenn sie ihn sehen. Da freut er sich auch blöde. Ich lass ihn allerdings dann auch, denn diese Menschen lernen es eh nicht mehr und wollen es auch meist gar nicht anders. Die finden es klasse, wenn der gesamte Poppes mitwackelt vor Freude, der Hund anfängt zu quietschen, wenn er sie sieht usw. Lass ich ihnen mal den Spaß!

    So machen wir das auch. Der Klügere gibt in dem Fall dann eben nach. Hihi
    Vorgestern hat Glenn mit seiner Freundlichkeit dafür zwei junge Frauen erschreckt, die von der Seite auf uns zu kamen und die Glenn mit Dalmischwanzwedeln begrüßen wollte. Er hat die zwei damit aber leider total erschreckt. Na einen Versuch war's wert.

    Zitat

    Apollo kann lachen. Er hat erst relativ spät damit angefangen und der erste Mensch, bei dem er es gezeigt hat, war meine Mutter. Allerdings ist er da auch zum schießen... ihn stört das scheinbar mit dem grinsen, er versucht dann immer, sich das Grinsen mit den Pfoten aus dem Gesicht zu streichen. So in der Art, wie wenn er was auf der Nase sitzen hat. Meine Mutter amüsiert sich da immer königlich drüber.

    OHHH IST DAS SÜß!!! Das hatte ich bis jetzt auch noch nicht gehört. Das ist wirklich herzallerliebst. Irgendwie ist Glenn ein sehr Lachresistenter Hund. So ziemlich jeder Dalmi lacht nur er nicht. Na vielleicht ist er ein später Spätzünder. Hihihihihihihi

    Ich glaube wir werden immer besser!!!

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