Mein ertser Hund, brauch untersützung.

  • Hallo zusammen, seit 4 Wochen habe ich mir einen Jugendtraum erfüllen können, ich hab mir einen hund geholt.
    Ihr Name ist Luca 13 alt, ein amerikanischer Border Collie. Ich bzw. wir haben noch so einiges vor, da ich ausgebildeter Altenpfleger bin, soll sie Therapiehund lernen (so kann ich sie schon mit zur arbeit nehmen), evt. Frisbeedog, evt. Hühteausbildung (wobei ich den Instinkt nicht wecken möcht da ich ihr das nicht das ganze Jahr geben kann)

    Meine erste Frage richtet sich nach einem guten "futter-buch", seit dem ich meine Hundetrainerin in einer Einzelstunde erklärt hat wie schlecht
    Trockenfutter für Welpen ist und sie dadurch nur noch mehr Aktiv werden(was collies ja eh schon sind) hab ich Barf versucht (vom Metzger Abschnitte+ Karotten+Apfel+ Kartoffel mit rein püriert). Jetzt hab ich da aber so meine Bedenken, erstmal hab ich überhaupt kein Plan+ Übersicht über den Ernähnungshaushalt meines Hundes und zweitenhs hab ich nur Abschnitzte für 3 Tage bekommen, drittens ists Zeitaufwendig.
    (Hier ein Stiftungwarentest Trockenfutter bilanz... kann man das für voll nehmen ?http://www.test.de/filestore/t200…433D2702DF87282)

    Ich suche ein gutes Buch indem Trocken, Vertik, und Barf Futter miteinander verglichen werden undauf den Nährstoffgehalt des hundes eingegangen wird, mit dem der Leser einen Überblick über Angebote und deren Auswirkungen bekommt.

    Meine zweite Frage bezieht sich auf das Verhalten des Hundes.
    Für den Anfang habe ich mir ein Rassenbuch geholt "Barbara Sykes - Border Collie" es hat in Amaozon die besten Bewertungen bekommen, dafür aber auch unverschämt teuer.
    Das Buch ist gut, es wird direkt auf Instinkte, Verhalten, Sozialgefüge des Border Collies eingegangen, nur eben nichts für Anfänger.
    Was ich suche ist ein Buch mit etwas höerem Anspruch, aber nicht zu schwer, das z.B. auch richtiges reagieren auf verschiedene Gestiken beinhaltet (oder sowas :???: ) auf jeden Fall kein Kinderkram, den wie gesagt haben wir noch einiges vor. vorallem würde ich gern einen Weg kennen lernen von dem erziehen mit leckerlies weg zu kommen, z.B. das sie auch ohne Leckerlies Platz macht... was bislang nicht funktioniert.

    Sie hat im ganzen haus sowie im garten ihren Freiraum den sie nutzen kann, zur zeit kommt sie mir ein wenig Trantütig vor, sie schläft viel, erst wenn sie die nachbarskinder höert, oder sie die Leine zum Spaziergang sieht wird sie wieder aktiv, ein geregelter tagesablauf ist mir auf jedefall wichtig.
    Sie sollte auch unterscheiden können mit wem sie es zu tun hat, ob es nun die Nachbarskinder sind, die mit ihr Schreiend durch den Garten rennen und sie danach völlig aufgedreht ist(wird unterbunden) oder ihr Herchien den sie nicht wie kasperlesfigur von der seite anbellen darf.

    Ich höffe ihr könnt mir weiterhelfen. MfG Boufi

    Externer Inhalt www.bilder-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt www.bilder-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt www.bilder-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
  • Irgendwie verstehe ich den Beitrag nicht wirklich. :???:

    Zum Barfen kann ich dir nichts sagen, da musst du auf die Barfer hier hoffen.

    Ihr habt noch einiges vor...ähm...okay :???: .........Was denn? :smile:
    Platz machen mit 13 Wochen muss auch noch nicht klappen. Wieso darf sie dich nicht im Spiel anbellen? Also......Fragen über Fragen meinerseits. Was du jetzt wirklich wissen möchtest, ist mir aber nicht klar. (abgesehen vom Barfen, wo ich dir nichts sagen kann) ;)

    Du verlangst viel zu viel von einem Welpen. Mit 13 Wochen ist es auch normal, das er/sie viel schläft. (oder wie du es nennst "trantütig" ist)

  • Hi,

    Hmm, ein Buch wo die verschiedenen Futtersorten sinnvoll verglichen werden :???:
    Problem ist, die meisten Autoren von Büchern über Hundefutter sind von einer Richtung überzeugt und machen das andere dann größtenteils schlecht...

    Ich persönlich barfe auch, wenn du dazu ein Buch suchst, kann ich dir "Natural Dog Food" von Susanne Reinerth empfehlen und die Barf-Broschüren von Swanie Simon. Da gibts auch eine für Welpen.
    Wenn du den Welpen barfen möchtest, solltest du dich schon ganz gut damit auseinander setzen, was der Hund alles braucht und in welchen Mengen - gerade im Wachstum ist es sehr wichtig, dass der Hund keinen Mangel hat und auch nciht zu viel von etwas bekommt.
    Wenn du dich dann etwas eingelesen hast, kannst du in der Rubrik Barf mal nen Futterplan einstellen und da wird dir dann geholfen :)

    Wenn du dennoch Trockenfutter füttern möchtest, vergiss bitte die Stiftung Warentest. Die Kriterien, die dort getestet wurden, waren wohl u.a. ob in der Packung das enthalten ist, was auch drauf stand - sagt leider nicht viel über die Qualität des Futters aus.
    Schau doch mal in die Rubrik Fertigfutter, da wirst du schnell fündig, wie die Zusammensetzung eines guten Futters ausschaut.
    Ich persönlich kann dir u.a. Lupovet und Platinum Natural empfehlen.

    Möchtest du auch Dosenfutter füttern, würde ich mal bei Terra Canis, Auenland oder Herrmanns Hundefutter schauen.

    Wenn du dich tiefer einlesen möchtest in die richtige Fütterung, dann ist das Standartwerk in der Veterinärmedizin "Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterungspraxis, Diätetik" von Meyer/Zentek. Ist halt dann etwas anspruchsvoller.

    So, wenn du ein Buch suchst das eingeht auf das richtige Eingehen auf Gesten usw. dann ist es wahrscheinlich sinnvoller, sich mit Hundeverhalten im Allgemeinen zu beschäftigen, nicht unbedingt mit Literatur über den BC.
    Ganz interessant zu dem Thema finde ich "Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell. Es gibt allerdings auch noch anspruchsvollere, tiefer greifende Literatur die die Dinge mehr aus der Sicht der Ethologie (Verhaltenskunde) beleuchtet.

    Methoden ohne Leckerlis findest du u.a. bei Anne Krüger "Besser kommunizieren mit dem Hund" (allerdings ist das Buch zwar ganz interessant, aber nciht sehr konkret und persönlich habe ich sie nicht kennengelernt, ihr Methode ist etwas umstritten, sie hat aber selbst jede Menge Border Collies, also vielleicht interessant für dich) oder Anita Balser.
    Anita Balser finde ich persönlich absolut toll, war neulich auf nem Seminar bei ihr und kann sie wirklich empfehlen. Ihre DVDs (bzw. von der Hundeteamschule, ihrer Hundeschule) finde ich wirklich super!

    Ich finde aber, um dem Hund zu erklären, was er tun soll (z.B. Platz) ist es total okay mit Leckerlis zu arbeiten. Anita Balser machts auch so, dass sie die dann weglässt, wenn der Hund begriffen hat, was verlangt ist, wenn er also mit Hör- und Sichtzeichen "Platz" was anfangen kann.

    Dass sie viel schläft ist absolut normal - sie ist ja noch ein Baby. Wenn sie dir allerdings ernsthaft "trantütig" vorkommt, ist das eigentlich nicht typisch für einen BC-Welpen.

    Dass du auf einen geregelten Tagesablauf wert legst ist schonmal super! :gut: Ich persönlich würde mit nem BC im ersten Jahr einen ordentlichen Grundgehorsam erarbeiten und dem Hund v.a. Ruhe vermitteln. So ein Hund dreht von sich aus schnell genug auf und er hat das ganze Leben lang, um zu lernen und zu arbeiten. Überfordere ihn nicht, sondern trainiere in kleinen Schritten und mit viel Ruhe, mach nicht zu viel mit ihm, dann hast du später einen tollen Hund!

    BC können sehr anstrengend sein, wenn sie über- oder unterfordert werden, versuche einfach, ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln, was der Hund braucht, dann wird das alles!

    Dass du evtl. Hütetraining machen willst, finde ich sehr gut! Ideal wäre es, wenn du - falls der Hund das braucht - etwas findest, wo der Hund wirklich sinnvoll trainieren kann. Das alles aber erst später!

    Auf einem deiner wirklich total süßen Bilder sieht man einen Tennisball. Ist das wirklich ein Tennisball oder aus dem Zoohandel? Normale Tennisbälle können aufgrund der enthaltenen Glasfaser auf Dauer die Zähne schädigen. Besser sind Bälle aus dem Zoofachhandel.

    Abgesehen davon noch eine Anmerkung zum Thema "BC und Spielzeug" oder "Balljunkee". Über dieses Phänomen solltest du dich unbedingt schlau machen. Viele Borders und andere Hütehunde neigen dazu, regelrecht "süchtig" nach dem Ball zu werden. Diese bedauernswerten Tiere stehen unter permanentem Stress, entweder weil sie den Ball haben und wollen dass er geschmissen wird, oder weil sie den Ball nicht haben, aber sehen und wollen dass er geschmissen wird oder weil sie den Ball nciht sehen - also quasi immer!
    Aus diesem Grund gibt es viele Halter, die ihrem BC gar kein Spielzeug geben. Entscheiden muss sich jeder selbst, aber lies dich da mal ein und mach dir ein Bild!
    Auch Frisbee ist deshalb nicht für jeden BC geeignet - obwohl eigentlich fast jeder BC fürs Frisbee geeignet wäre. Sprich, der Hund machts super, aber der Sport ist eigentlich überhaupt nicht gesund für ihn - viel zu hektisch, viel zu viel Adrenalin. Kommt aber auch auf den einzelnen Hund an.

    Jetzt noch ne Frage von mir aus Interesse:
    Hast du einen Link, wo man sich über den amerikanischen BC noch weiter informieren kann oder sowas? Mir sagt das jetzt spontan überhaupt nichts, deshalb bin ich einfach mal davon ausgegangen, dass er dem "normalen" BC ähnlich ist...

    So, hoffe ich konnte dir schon etwas weiter helfen und wünsch dir viel Spaß und Freude mit deinem Mädchen!

    lg,
    SuB

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!