Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Workaholic oder super Stress???
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Hi Appifreund,
ich verstehe was Du meinst, das Problem hatte ich mit Blacky in diesem Alter auch. Egel ob beim Dummytraining, beim Treibball, sowie er bemerkte daß es gleich los geht, ging das ungeduldige Geheule und Gezappel los...
In dieser Siruation war er kaum wieder runter zu bekommen, es war super anstrengend und ein echtes arbeiten unmöglich.Jetzt ist er 3,5 Jahre alt und dreht immer noch recht schnell hoch, aber ich bemerke nun die Vorzeichen und reagiere dementsprechend früh, indem ich ein Stückchen mehr Distanz in die Situation bringe und er, übrigens sehr mühsam, gelernt hat, in hochgefahrenem Zusatand findet gar nichts statt. Für ihn ist mitlerweile ein deutliches "Nein" mit auf dem Mund gelegtem Finger das Zeichen Ruhe zu bewahren. Das benutze ich auch in anderen Situationen und es klappt nun super. Dafür habe ich aber oft genug auch mir selbst wichtige Situationen verlassen müssen und dann bei wieder Annäherung massig Leckerlies verballert. Aber das wars wert. Entferne Dich doch wenn er zu hoch fährt ein Stück vom Geschehen, bis er wieder auf Dich reagiert, das wird natürlich belohnt. Dann nähere Dich so weit an wie er ruhig bleibt und belohne ihn, dreht er auf, wieder ein Stück weg. Das klappt, kostet nur Geduld. Und auf keinen Fall ist er hochgefahren mit irgendetwas dran...
Also - nur Mut,
Dein ungeduldiger Halbwüchsiger wird es auch lernen. Mußt nur sehr konsequent dran arbeiten. -
13. September 2009 um 17:45
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Workaholic oder super Stress??? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Wir ( meine Freunde und ich) arbeiten mit AUssies und Border Collies. Früher haben wir wie ihr trainiert. Beim Agility immer schön den Ball zur Belohnung usw.
Die Hunde schrien nur noch, rannten ungefragt in den Parcours usw.
Jetzt arbeiten wir mit dem Clicker. Erste Übung:
Agi HIndernisse aufbauen, Ruhe clickern, bei Ruhe in Freifolge entspannt und ruhig durch den Parcours gehen, ohne HIndernisse zu bewältigen, auch das Cllickern, Training zuende, Hindernisse wieder abbauen, fertig.
Das machten wir so ein Viertel Jahr, die Hunde die gut entspannen konnten durften zwischendurch auch mal im ruhigen Fuss einen Sprung machen usw.
Unsere Hunde sind jetzt sehr konzentriert auf uns, bellen, schreien und zappeln nicht mehr und können sogar am Rand ohne Leine abliegen und zugucken.
Bei einem Verein wo ich vorher mal vorrübergehend war, wurde gearbeitet wie ihr es teilweise beschreibt, die Hunde wurden ins AUto gesperrt usw. Das brachte garnichts, die schrien dann irgendwann schon vor STress, wenn jemand in die Nähe des Autos kam um sie zu holen.
Ich würde mit so einem gestressten Hund zum Training gehen und nicht anfangen zu arbeiten bevor er mental wirklich ruhig ist, auch wenn das heißt, dass ich lange nicht wirklich trainieren kann.
Klar, lebhafte HUnde arbeiten schnell, aber Hunde die so hochgefahren sind, dass sie Nichts mehr mitbekommen arbeiten auch nicht gut.
Ich kannte auch Leute die dann eine "DRaufhau Mentalität" entwickelten. Das brachte nichts außer noch mehr STress für die Hunde und damit mehr Bellerei und unpräzieseres ARbeiten.Egal wobei der Hund so aufdreht, ich hole ihn mit Futter und Clicker runter und fange erst dann an mit dem Hund irgendetwas anderes zu machen.
Es ist übrigens noch nie passiert, dass ein Hund durch das Clickern das Hibbeligsein verstärkte.
Es kostet halt viel Futter und Nerven, aber es geht.
Auf Seminaren, werden die Hunde mit denen wir arbeiten immer als Ausnahme betrachtet, weil es irgendwie nicht üblich zu sein scheint, das auch Border und Co entspannt am Rand anderen Hunden bei der ARbeit zusehen können und trotzdem schnell und präziese arbeiten. -
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