Roentgenbilder HD, Balu Teil II

  • Hallo Ihr Lieben,

    vor ca. 2 Wochen hab ich schon einen Thread eroeffnet, bei dem ich Roentgenbilder, bzw. die Bilder bei der Lage des Hundes beim roentgen der Huefte gesucht habe (s. https://www.dogforum.de/ftopic85090.html ).

    Nur war es letztes Wochenende soweit, Balu wurde geroentgt. Und, Ergebnis eigentlich ganz zufriedenstellend! Hier in Kolumbien unterscheidet man in 4 Stufen: 1. sehr gut 2. gut 3. akzeptabel 4. schwer. Balu liegt zwischen Stufe 2 -3! Also: ganz akzeptabel, oder :roll: ?!?

    Unser Doc meint, ich solle mich trotzdem mal ueber diese OP informieren. Vielleicht wisst Ihr was dazu: uns zwar wird der Musekl namens MIECTOMIA PECTINEA von der Huefte abgetrennt. Ich kenne leider bisher keine Hunde, bei denen es schon gemacht wurde oder Erfahrungsberichte. Kennt Ihr also jmd. mit Erfahrung darin? Oder WO ich im Inet was informatives finden kann??? Obwohl ich nach diesem Ergebnis erst mal von einer OP eh absehen werde!

    Dann hab ich noch geschrieben, dass Balu ja immer wieder anfaengt zu humpeln, allerdings vorne. Diagnose: Uebergewicht! Habe auch hierzu schon einen Thread eroeffnet: https://www.dogforum.de/ftopic86443.html ... wer mir also gute Diaettipps geben kann, HER DAMIT :gut: Es ist einfach so, dass Balu doch sehr viel Uebergewicht hat, dass unbedingt runter muss (!), denn er hat schon eine leichte Fehlstellung der Vorderbeine, daher das Humpeln (es schmerzt besonders, wenn Balu vielleicht viel draussen getobt ist und dabei eine "komische" Bewegung gemacht hat). Ausserdem seien seine Kniegelenke schon daher ein bissl entzuendet. Naja. Ich mein, es ist zum Glueck nichts richtig gravierendes. Auch wenn es schwierig wird, mit seiner Diaet.

    Oki... dazu dann einen ganz lieben Gruss, Julia & Co.!

  • Wenn ich eure Einteilung auf unsere hier übertrage, dann wäre das ein "Grenzfall" also HD C, damit wäre der Hund bei uns in manchem Verband sogar bedingt zuchttauglich, in meinem Verein aber z.B. nicht.
    Machen sollte man da gar nichts, solche Hunde können normalerweise sogar eine Sportkarriere starten.

    So, und jetzt zum Gewicht:
    Das klingt hart, ist aber einfach so ;) .
    Das ist ein Hund, kein Mensch. Er kann nicht an den Schrank mit den Süssigkeiten, er kann den Kühlschrank nicht plündern, er kann nicht beim Essen nachnehmen.
    Also könnt ihr problemlos seine Diät steuern.
    Eine deutlich reduzierte Portion Fertigfutter (also die Futtermenge für sein Idealgewicht nehmen und 10-30% abziehen), zur Sättigung notfalls geraspeltes Gemüse zugeben, sollte ein Muskelabbau stattfinden, etwas Hähnchen- oder Putenbrust ergänzen.
    Dazu vermehrt bewegen, damit die Muskeln erhalten und vergrößert werden, für euren bietet sich Schwimmen an.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Ich versuch mal kurz zu erklären, was bei der OP passiert:

    Der Pectineus-Muskel wird durchtrennt. Dadurch soll der Druck verringert werden, mit dem der Kugelkopf des Oberschenkels in die Pfanne gedrückt wird.

    Es handelt sich um eine rein symptomatische OP, das heißt, die Ursache bleibt weiterhin bestehen. Es werden nur Schmerzen verringert.


    Nachteil:
    Arthrose schreitet unvermindert fort, häufiges Wiederzusammenwachsen der durchtrennten Muskel- und Sehnenenden

    Im Normalfall muss der Hund. nach der OP ca. einen Monat an der Leine gehalten werden.


    Wir haben uns dagegen entschieden. Sofern wirklich eine OP fällig werden sollte, solltest Du mal den TA fragen, ob die nicht auch eine FKR durchführen. Gelenkersatz und GA etc. kommen ja anscheinend nicht in Frage. Die FKR beseitigt wenigstens die Ursache und wird schon seit Ewigkeiten durchgeführt - diese Methode könnte es bei Euch auch noch geben.

    Diät: Siehe Schnauzermädels Beitrag.

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