Plattenepithelkarzinom an Ohr und Nase - brauche Rat

  • Hallo Zusammen!

    ich habe einen 8 Jahre alten Labrador mit einem Plattenepithelkarzinom an Ohr und Nase.

    Wir haben uns entschieden keine großen Operationen durchführen zu lassen, sondern wollen es ihm noch so schön wie möglich machen.

    Jetzt habe ich die ein oder ander Frage:

    Weiß jemand etwas über Misteltherapie bzw. kennt im Raum Mettmann/Düsseldorf einen kompetenten THP?

    Er hat hin und wieder Nasenbluten, was jedoch allmählich stärker zu werden scheint. Hat jemand einen Tipp, wie und womit ich das schnell und effektiv stoppen kann?
    Gestern hat er sich geschüttelt in dem Zustand, ich denke Ihr könnt Euch vorstellen, wie es bei mir aussah.

    Bin für jeden Rat wirklich dankbar!!!

    Viele Grüße!

    Schrödi

  • hallo schroedi,
    es tut mir sehr leid, um deinen hund. eine schreckliche krankheit.

    ein hund eines unserer bekannten war auch betroffen. das bluten konnte bei dem hund nicht gestoppt werden.

    der ta wird euch sicher über den verlauf der krankheit aufgeklärt haben. das möchte ich nicht alles wiederholen.

    macht eurem hund noch eine schöne zeit, aber verpaßt nicht, ihn - in absprache mit eurem ta - rechtzeitig zu erlösen. so traurig es auch ist.

    gruß marion

  • Hallo Marion!

    Danke für Deine schnelle Antwort. Könntest Du mir vielleicht noch sagen, wie lange der Hund Deiner Bekannten sein Leben noch genießen konnte?

    Den 'rechten Zeitpunkt' werde ich bestimmt nicht verpassen. Es ist so schlimm für mich, wenn es meinem Moppel nicht gut geht, dass Leiden und Schmerzen, bloß damit ich ihn noch ein wenig länger bei mir habe auf gar keinen Fall in Frage kommen.

    Ich hab nur Angst, dass ich diese Entscheidung aufgrund nicht zu stoppender Bluting schon fällen muss, wenn es ihm noch verhältnismäßig gut geht.

    Sonnige Grüße!

    Schrödi

  • hallo Schrödi,
    die krankheit war lange bevor es zu diesen blutungen kam schon da. er mußte häufig nießen. am anfang glaubte der ta, der hund hätte eine granne in der nase. die untersuchungen ergaben, dass es leider keine war. als die blutungen anfingen, hat es nicht mehr lange gedauert und sie kamen häufiger und heftiger. es folgte noch eine untersuchung in narkose und dabei wurde festgestellt, dass der tumor schon sehr groß war.

    sie haben den hund noch einmal mit nach hause genommen und sich von ihm verabschiedet. ein paar tage später wurde der hund dann erlöst. dienstag war glaube ich die letzte untersuchung und am freitag trat er die reise an.

    gruß marion

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