Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Auf und davon
-
-
Hallo zusammen,
unsere Labradorhündin Milka ist gerade 2 geworden und gehorcht nach Hundeschule und etwas privatem Training mindestens durchschnittlich gut, d.h. die klassischen Kommandos funktionieren einwandfrei. Fast. Wenn nämlich Milka neben uns läuft und in näherer Entfernung ein Artgenosse auftaucht, nützen Kommandos wie "Steh" oder "Bleib", um sie anzuleinen nur etwas, wenn sie rechtzeitig und früh genug erfolgen. Anderenfalls setzt sich Milka blitzartig in Bewegung und ab diesem Moment gibt´s kein Halten mehr. Sie kommt zwar sofort nach erfolgter Kontaktaufnahme zurück, aber trotzdem darf´s nicht sein und möchten wir´s nicht: Weil Herrchen oder Frauchen des anderen Hundes das nicht wollen und man das dann auch akzptieren muss oder schlicht Angst haben, wenn Milka pfeilschnell auf sie zugeschossen kommt. Aber auch, weil sie einfach immer auf uns hören sollte.
Eine andere Situation gab´s erstmals vor 2 Tagen. Meine Frau fährt langsam (!) mit dem Rad auf einer Nebenstraße, Milka läuft leinenlos daneben. Plötzlich kommen aus einer Hofeinfahrt 2 Hunde, einer davon beißt Milka zwar nicht heftig (weil keinerlei Wunde zu sehen ist), aber offenbar sehr schmerzhaft. Was Milka noch nie gemacht hat: Sie läuft in totaler Panik einfach davon Richtung Heimat (wären ca. 4 km gewesen). Meine Frau sofort aufs Fahrrad, von dem sie nach dem Biß erst abgestiegen war, und ihr hinterher. Nach ca. 1 km hatte sie Milka eingeholt und rief ihren Namen. In diesem Moment kam Milka erst wieder "zu sich" und lief meiner Frau entgegen, die sie dann erst mal in die Arme geschlossen hat.
Das sind jetzt zwei Problemfelder. Möglicherweie könnte man dem ersten durch Erziehung entgegen wirken. Aber wie?
Und beim 2. Problemfeld? Klar haben wir Angst, dass sie noch einmal davon läuft. Aber Situationen, die zu einer Panikraktion führen, sind doch nicht vorhersehbar und wenn jemand panisch reagiert (auch Hunde), nützt doch auch die beste Erziehung nichts, oder wie seht Ihr das? Kann man vielleicht doch irgendetwas (ggf. vorbeugend) unternehmen?Danke für Eure Tips und viele Grüße
Stefan -
20. Juni 2009 um 14:17
schau mal hier:
Auf und davon - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallo,
ihr müsst erst mal am ersten Problem arbeiten.
Dazu kann ich euch nur das Schleppleinentraining ans Herz legen - eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
Denn das Abrufen klappt ja nicht, wenn sie abgelenkt ist.
Ihr müsst nun andere Hunde immer vorher sichten - anleinen und erst nach "Freigabe" darf sie zum anderen Hund (wenn alle einverstanden sind).
Zur Paniksituation kann ich dir nicht viel sagen, wenn meine Hunde Angst haben, kommen sie zu mir, aber Panik ist wieder etwas anderes.Gruß
Leo -
Danke für den Tip!
Was heißt Schleppleinentraining jetzt ganz konkret? Schleppleine ist also eine richig lange Hundeleine mit entsprechend großer Bewegungsfreiheit, oder? Wenn wir also in der Entfernung einen anderen Hund sehen, nehmen wir Milka an die Schleppleine, wir geben z.B. das Kommando "Fuß" und laufen weiter. Wenn Milka den anderen Hund sieht und trotz unseres Kommandos "Fuß" auf diesen zulaufen möchte, tut sie das also ggf. und wird nach 2, 3 oder 4 Metern (wie lang ist so eine Leine eigentlich) zurückgehalten. "Strafe" wäre dann also, sie an der Leine zurückzuziehen und mit entsprechend energischen Kommanos "Nein" oder ähnlich zu reagieren. Und das solange, bis sie nicht mehr ohne unser Kommando auf andere Hunde zuläuft. Hab´ich das so in etwa richtig verstanden? -
Hallo,
ich stelle dir hier mal den Link ein, da wird alles gut erklärt:
https://www.dogforum.de/ftopic61353.html
Gruß
Leo -
Hallo,
also der Link ist klasse. Das Wesentliche eines Schleppleinentrainings wurde sehr detailliert beschrieben.
Das einzige was mir da ein wenig zu undeutlich war. Zwar wurde das Geschirr genannt aber alternativ auch ein breites Halsband.
Ich persönlich finde, dass beim Schleppleinentraining AUSSCHLIESSLICH mit Geschirr gearbeitet werden sollte.
Bespiel: arbeite ich mit einer 10-Meter-Leine und mein Hund ist gerade 10 Meter hinter mir und erblickt nun vor mir in der Ferne ein Stück Wild/Hund was auch immer und er prescht dann los, dann hat er max. eine Reichweite von 20 !!!! Metern auf denen er voll beschleunigen kann. Was jetzt passiert, wenn der Hund mit Vollgas in die Leine knallt und dann ein Halsband trägt....kaum auszudenken.
Daher mein dringender Rat: sowie die Schleppleine zum Einsatz kommt, dann hat der Hund ein Geschirr zu tragen. Brennt er mit einem Geschirr mal durch ist der Ruck schon schlimm genug, aber die Verletzungsgefahr für den Hund ist erheblich geringer einzustufen.
Wir haben unseren Hunden übrigens beigebracht, dass wenn sie an der Schleppe laufen, dass sie sich hinter uns frei bewegen können. Auch zur Seite hin dürfen die Hunde die Leine ausnutzen aber alles was VOR uns angeht ist tabu. Hintergrund dieser Massnahme: bewegt sich der Hund 4-5 Meter vor uns und erspäht dann ein Stück Wild oder dergleichen, dann kommt man kommandomässig meist nur schlecht beim Hund an. Das dürfte der ein oder andere hier schon selbst an seinem Hund beobachtet haben.
Befindet sich der Hund aber auf meiner Höhe, dann habe ich wesentlich bessere Chancen, ihn "abzufangen" bzw. ihn davon abzuhalten überhaupt zu starten.
Grundsätzlich jedoch würde ich vorschlagen, solang der Hund nicht einwandfrei gehorcht, ihn an der Leine zu bewegen. Man hat nichts dabei gewonnen, wenn er eines Tages die "richtige" Person anspringt oder mitunter an einen schlecht gelaunten Artgenossen gerät. Mir persönlich wäre die Gefahr einer Anzeige und obendrein die Verletzungsgefahr meines Hundes zu groß. Kann ich denn wissen, wie anderleute Hunde so drauf sind - wohl eher kaum.
Lg
Volker -
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!