probleme mit cookie

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  • hallo, ich habe ein problem mit meiner mischlings- dame cookie.

    sie ist ein border colli- colli mix und ca. 7-8 monate alt.

    ich habe folgendes problem:

    wenn ich mit ihr gassi gehe muss ich bevor ich sie laufen lassen kann an der straße entlang und sie daher an der leine lassen.

    das problem, wenn sie einen anderen hund sieht und an der leine ist, dreht sie total durch, sie bellt und quietscht total, das ist schon nicht mehr normal... sie fängt total ziehen an und will unbedingt zu dem anderen hund hin.. was kann ich machen dass das aufhört?

    mein zweites problem ist, dass sie soooo wehleidig ist. wenn sie z.b. zieht und ich sie zurück ziehe, sprich einen kleinen rück gebe, schreit sie voll.
    genau als ich letztens ihr pfote anschauen wollte (kleiner tollpatsch steigt ständig in ihre eigene kacke) qietscht undd schreit sie total, dass mich schon andere leute voll böse anschauen, weil sie denken dass ich meinen hund misshandle...

    ich bin mittlerweile mit meinen nerven am ende..

    Bitte bitte helft mir. ich freu mich auf eure tipps.

    danke schon mal im vorraus

    liebe grüße silvia

  • Hey

    Bevor ich jetzt gleich halbtot einschlafe, kann ich dir wenigstens zu dem Leinenziehen noch etwas sagen:

    ruckel nicht!

    Ich weiss nicht ob du mal geritten bist, oder irgendwie was mit Pferden zu tun hast, aber wenn man da "bremst" gibt man ja auch keinen Ruck, sondern dreht die Hand nur leicht, das reicht vollkommen aus, um zu erinnern, das es nicht weitergeht.
    Viel besser ist aber die ausdauer-warte-Variante.

    Hund zieht, weil es für ihn einfach unangenehm ist langsam zu laufen, er will voran, er will etwas erleben, schnüffeln, entdecken, weiterlaufen..

    Als Strafe, dass er zieht, brauchst du ihn garnicht zurückzuziehen, sondern du bleibst einfach stehen!
    Weitergelaufen wird erst, wenn er dich anschaut und der Druck seinerseits nachlässt.

    Dein Hund ist ja noch jung und wahrscheinlich aufgedreht wenn er draußen ist. Biete ihm doch mal Action an, zB mit überraschendem "sitz" "platz" oder "such" usw. oder dreh einfach mal um!
    Mach dich interessant (Leckerlis helfen dabei ungemein) und mach vor allen Dingen die Leine sympathisch und lasse den Hund lernen:
    Leine = Orientierung bei Frauchen!

    Damit hast du viel mehr Erfolg als mit Ruckelei, weil die frustet nur :)

    Zu der Leinen-Geschichte müsstet du mehr erzählen... Ist es freudig? Ist es dich schützend? ist es ängstlich? ist es aggressiv?

    Wie reagierst du dann?

    Wie ist es im Freilauf?


    Liebe Grüße und gute Nacht!
    Lisa

  • danke liebe lisa,

    also wenn ein anderer hund kommt, muss ich ja irgendwie vorbei, wenn sie mir dann so durchdreht, hört sie gar nicht mehr... ich gehe dann an dem anderen hund vorbei und gehe einfach weiter... wenn der anderer hunde-halter stehen bleibt dann bleibe ich natürlich auch stehen und die beiden hunde können sich dann beschnuppern und bei meiner kleinen passt wieder alles...

    im freilauf ist es meistens so, sie sieht einen anderen hund und läuft bellend hin-- sie läuft ein paar meter hin, dann wieder zu mir und dann endgültig hin, geschnüffelt den anderen hund und interessiert sich dann meist nicht mehr für ihn oder will spielen aber meist erstes...

    das mit dem stehen bleiben habe ich schon ausprobiert, es bringt leider nichts, das ist immer ein endloser kampf zwischen mir und ihr.. wenn ich stehen bleib und dann wieder weiter gehe, geht das geziehe erst recht los.. sagen wird mal so, um so schneller ich gehe umso besser... *g*

  • Zitat

    danke liebe lisa,

    also wenn ein anderer hund kommt, muss ich ja irgendwie vorbei, wenn sie mir dann so durchdreht, hört sie gar nicht mehr... ich gehe dann an dem anderen hund vorbei und gehe einfach weiter... wenn der anderer hunde-halter stehen bleibt dann bleibe ich natürlich auch stehen und die beiden hunde können sich dann beschnuppern und bei meiner kleinen passt wieder alles...

    im freilauf ist es meistens so, sie sieht einen anderen hund und läuft bellend hin-- sie läuft ein paar meter hin, dann wieder zu mir und dann endgültig hin, geschnüffelt den anderen hund und interessiert sich dann meist nicht mehr für ihn oder will spielen aber meist erstes...


    Wenn du das Leinezieh-Problem bewältigst, und dein Hund dir mehr Aufmerksamkeit schenkt und sich an dir orientiert, kannst du diese Situationen so regeln, dass du ihn absitzen lässt, und er erst von der Leine gemacht wird, wenn er sich eben brav hingesetzt hast.

    Du solltest ihr auch beibringen, dass sie nicht zu jedem Hund darf.
    zB (auch hier ist entspannte Leine wieder von Vorteil) fängst du an tolle Sachen irgendwo zu platzieren, sei es nur jemand der mit einem Stück Wurst wackelt.
    Irgendetwas wo sie uuuunbedingt hin will!
    Dann lässt du sie dort nicht hin. Bleibst stehen oder läufst entspannt weiter und sagst "na komm" oder so ähnlich.
    Wenn sie dann kommt (egal nach wieviel versuchen)
    Bekommt sie von dir was ganz ganz tolles.

    So könntest du ihr beibringen, dass wenn du sagt "na komm" alles andere piep-egal ist, weil du mit was besserem wartest.

    Später kannst du das auch bei Hunden machen.
    Wenn sie die ersten Anzeichen macht, läufst du einen Bogen um den Hund und sagst "na komm" und wenn sie sich dann beruhigt und dir wieder hinterherläuft, gibts Super-Leckerli.

    Zitat


    das mit dem stehen bleiben habe ich schon ausprobiert, es bringt leider nichts, das ist immer ein endloser kampf zwischen mir und ihr.. wenn ich stehen bleib und dann wieder weiter gehe, geht das geziehe erst recht los.. sagen wird mal so, um so schneller ich gehe umso besser... *g*

    Das hatte ich bei einer seeeehr sturen Hundedame auch mal gedacht.
    Irgendwann hab ichs so gemacht, dass ich sie einfach mal total (!) ausgepowert habe.
    Bin ewig mit ihr laufen gegangen, teilweise gerannt, dann noch Such-Übungen mit eingebaut etc.

    Irgendwann war sie total platt und trottete neben mir her.
    Dann hab ich sie dafür tieeeeeriiiisch gelobt und ihr Trockenfutter-Abendessen wurde nur noch beim "bei-Fuß-gehen" (im groben Sinne, also einfach auf gleicher Höhe, ohne am Bein zu kleben etc.) gefüttert.

    Irgendwie hat sie dann gemerkt, dass sie ja auf eigentlich recht unanstrengende Art und Weise eine belohnung bekommen kann.
    Aber es hat lange gedauert. Konsequenz und Geduld waren sehr wichtig!

  • ok vielen dank... werde es mal ausprobieren..

    weißt du oder jemand hier noch was ich machen kann oder an was das liegt dass sie so dermaßen wehleidig ist??
    ich habe sie durch einen tierschutzverein von kroatien kommen lassen.. die ´übergabe´der hunde war schon recht komisch..

    wir haben uns alle an einer raststätte in münchen getroffen und haben unsere hunde abgeholt... die leute sind mit einem gelben bus gekommen wo die hunde in käfigen waren... dann ging alles der reihe nach, jeder hat den vertrag ausfüllen müssen, hat den ausweiß vom hund bekommen und seinen reservierten hund auf gut deutsch... wir haben sie ins auto getan und sie hat so gestunken, dass es schon fast abartig war... daheim haben wir sie erst mal geduscht und am nächten tag sind wir mit ihr gassi gegangen, was überhaupt nicht funktioniert hat.. sie hatte total angst von vorbeifahrenden autos und alles...

    mittlerweile ist ihr dass relativ egal und sie hat keine angst mehr, aber sie ist immernoch so wehleidig und denk auf gut deutsch immer dass man sie umbringen will... verstehe das nicht so recht, weil sies doch echt gut bei uns hat...

  • Was die Wehleidigkeit angeht...

    Beim Kuscheln kann man gut trainieren, dass sich der Hund überall anfassen läßt. Einfach regelmäßig (mehrmals täglich) ohne Streß und Druck den Hund streicheln (oder auch bürsten) und dabei jedes Körperteil berühren. Dabei Ohren, Pfoten und Schwanz nich vergessen. ;)

    Man sollte diese Schmuseübung immer dann beenden, wenn der Hund entspannt ist, damit er es positiv erlebt. Also nur ganz langsam steigern.

    Auch das sich der Hund ins Maul gucken läßt sollte man regelmäßig trainieren. Hab das bei meiner ersten Hündin leider nicht beachtet, so dass es in richtigen Streß für uns beide ausartete, wenn ihr ins Maul geguckt werden sollte oder ich ihr Tabletten geben mußte.


    Ich übe das auf diese Art, dass sich Luzie anfassen läßt und mit Nelly hab ich das auch gemacht. Nelly läßt sich darum auch beim TA überall anfassen, was natürlich Behandlungen und Untersuchungen erleichtert.

    Luzie ist auch super wehleidig, aber es ist schon etwas besser geworden. :smile:

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