Neuer Pflegie, trauriger Fall, Huskykenner??

  • Hallo,
    ich mal wieder mit einem meiner Pflegehunde :roll: Mein Erster den ich aus Mitleid sagen wir mal privat aufgenommen habe, also ohne Orga die dahintersteht. Wurde aber von jemandem aus einer Orga die für eine ganz andere Hunderasse zuständig ist dorthingeschickt.
    Heute abend abgeholt, warum er bei seinen jetzigen Leuten nicht bleiben konnte, möchte ich hier nicht schreiben, traurige Gestalten auf jeden Fall :sad2:

    Hund ist ein reinrassiger Husky vom Vermehrer, 7 Monate alt und laut Impfpass hat er schon 7!!!!! Besitzer durch, also praktisch Wechsel im Wochentakt!!!! :zensur:

    Ist ansatzweise stubenrein, sehr lieb, aber absolut unerzogen und ungestüm.
    Kennt nicht viel Gutes um es nett auszudrücken(sehr ängstlich bei schnellen Bewegungen). Die Kinder findet er toll und denen vertraut er. Hat zumindest da keine Angst. Lebte vorher in Badezimmerhaltung mit Gassigängen bis zum Balkon :sad2: Der Kleine ist sehr sehr mager, und wurde anscheinend falsch ernährt da er super hoch aufgeschossen ist, er besteht praktisch nur aus Beinen, mit einem Welpenkopf drauf.

    Er hat immer die Chappidosen bekommen, hatte davon Durchfall, aber das wäre doch normal bei dem Wasseranteil. Ich hab jetzt sofort auf Josera Kids umgestellt, schlimmer kanns nicht werden, morgen bringe ich eine Kotprobe zum TA.


    Gebt mal ein paar Tipps, ist was besonderes zu beachten bei Huskys?
    Gegen das er so geschossen ist kann ich ja jetzt nichts mehr machen, was besonderes bei der Ernährung zu beachten?
    Er ist sehr wild, hibbelig und absolut nicht ausgelastet, er will nur rennen, rennen, rennen. wie beschäftige ich ihn?
    sitz hat er in 5 Minuten kapiert, er giert also nach Wissen ;)
    Und ja, ich weiß, "Lass ihn erst mal ankommen!", aber bei ihm wurde schon soooo viel verdorben das ich einfach alles richtig machen will.


    LG!!


    P.S. Der Hund musste HEUTE ABEND noch da weg, es ging nicht anders, ich konnte nicht erst einen Endplatz für ihn suchen oder was auch immer, auf die näheren Umstände kann ich aber nicht eingehen

  • Hi,

    oh weh, das arme Ding...

    Generell: Unterschätz den möglichen Jagdtrieb der Nordischen bitte nicht.

    Unser Huskymädel kam mit 6 Monaten aus dem TH zu uns - ohne schlechte Erfahrungen, aber auch aus Balkonhaltung.

    Ankommen war ein großes Thema, zur Ruhe kommen, abschalten können.
    Anfangs musste sie halbstündlich raus aufgrund von Stresssaufen. :roll:

    Hast du ein -hoch- eingezäuntes Gelände greifbar?

    Gruß,
    Tina

  • Hallo,

    was eine traurige Geschichte ! Ich betreue selber oft ein großes Huskyrudel. Ja, man kann ihnen auch vieles beibringen, aber im Grunde sind sie doch sehr eigenständig. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht ,daß man sie wirklich nur mit rennen, zum Beispiel Joggen oder Fahrrad oder Trainingswagen wirklich richtig auslasten kann. Die meisten sind doch zu eigenstädig um sich mit Suchspielen oder so auslsten zu lassen. Da Du ihn noch nicht lange hast, se vorsichtig mit dem ableinen, denn der Jagdtrieb ist super ausgeprägt, normalerweise dauert es lange bis man einen usky ableinen kann. Wir haben welche da hat es leider nie gelappt. Ansonsten sind sie wie alle! Liebhaben, schmusen, fressen und RENNEN !

  • Tja, Jagdtrieb.... :roll:
    Ich hab Katzen, die möchte er so gerne jagen, zu ärgerlich das ichs nicht erlaube und sie jetzt nachts ins Esszimmer gepackt habe. Ableinen kommt die nächsten 6-8 Wochen überhaupt nicht in Frage, er läuft an der Schlepp, eingezäuntes Gelände, also wir haben eingezäunte Hundewiesen, nur ist der Zaun glaub ich nicht so hoch das er da nicht drüber kommt, also lass ich das lieber. :/

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