Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wie kann ich meinem Hund die Angst nehmen...?
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Kurz zur Vorgeschichte:
Seit knapp einer Woche kann ich privat ca. 5 min von mir entfernt, bei jemanden reiten bzw. es ersteinmal lernen. Natürlich darf da der Hund nicht fehlen. Nora hat allgemein mit den Pferden kaum Probleme, ein bisschen mehr Respekt noch und das passt. Klar, nehm ich sie da auch zum Ausmisten mit etc. - da hat alles super funktioniert bis jetzt...Nun zum eigentlichen Problem:
Letzen Donnerstag war ich wieder zum Ausmisten. Der Stall mit angrenzender Koppel wird von einem Stromzaun begrenzt. Nora hat vlt. vor ca. 1 Jahr dort mal eine gewischt bekommen, hat aber zu Beginn keine Angst gehabt. Nun ist es aber leider passiert, dass sie durch dummen Zufall da dran geraten ist und wieder einen Stromschlag bekam. Tja, Schmerz = Angst bis hin zur Panik. Und weg war sie: 250m weit weg verläuft eine Bundesstraße und da ist sie drüber, da half kein Rufen usw. Ich dachte, ich sterbe... Gott seid Dank, nichts passiert (ich konnte sie eigentlich immer dort frei laufen lassen, da hat sie zuverlässig gehört, deshalb war sie auch jetzt frei laufend).Am nächsten Tag bin ich wieder vorbei (ich gehe dort fast täglich spazieren, nicht nur wegen den Pferden, da dort ein Feldweg lang läuft) und sie hatte wahnsinnige Angst.
Hab' sie heute mal mit Wiener Wüstchen ein wenig locken können, war aber trotzdem für sie äußerst unangenehm und sie hatte auch noch deutlich Angst vor dem ganzen dort - sie steht dabei wahnsinnig unter Stress...Hilfe:
Habt ihr für mich evtl. Tips und Ratschläge, wie ich sie da behutsam wieder heranführen kann, dass wir ohne Panik dort vorbei kommen? Selbst wenn ich sie nicht mehr ableinen kann, was zwar sehr schade wär, aber nicht so tragisch. Auch hab ich Angst, dass sie den Stromschlag mit den Pferden in Verbindung bringt.
Kann ich ihr irgendwie die Angst nehmen und ihr zeigen, dass ihr dort nichts (mehr) passiert? -
5. April 2009 um 19:19
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Wie kann ich meinem Hund die Angst nehmen...? - Vor einem Moment
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Ich habe zwar bisher nur Erfahrungen mit dem Thema "Angst vor Geräuschen" gemacht, denke aber, das es vom Prinzip mit "Angst vor Orten" ähnlich funktioniert.
Ich kann nur den Tipp geben, dich zu verhalten, wie immer. Du willst zu den Pferden, du gehst zu den Pferden. Übe das möglichst oft. Hundi würd ich, wenns die Situation zulässt, dabei behandeln wie immer. Sprich: nicht betüdeln. Wenn du dich souverän verhältst, färbt das auf deinen Hund ab - wenn du unsicher bist ebenfalls. Außerdem kann jedwede "unnatürliche" Zuwendung als positive Verstärkung des Panikverhaltens wirken.
Es spricht nichts gegens "schön füttern"
.Es sollte aber für den Hund "willkürlich" wirken, so dass er die Leckerei mit dem Ort verknüpft, und nicht mit seinem Verhalten. -
Danke für deine Anwort!
Tja, das sind wahrscheinlich wirklich die einzigsten Möglichkeiten, da ran zu gehen - ich werde es auf alle Fälle so versuchen.
Nur habe ich dann auch Angst, dass wenn ich mich verhalte wie immer etc. und sie zeigt das Verhalten, dass es einfach bleibt und ich nicht weiter komme. Sprich, das durch Ignorieren das Verhalten/ die Angst bleibt und das ist ja nicht mein Ziel!
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Ich kenne deinen Hund zwar nicht persönlich, aber ich denke, da wird er nicht anders "ticken" als andere Hunde auch.
Mit der Zeit wird er merkne, dass es eben nur ein doofer Zufall war, das es weh getan hat, und nicht die Regel.
Mir fällt im übrigens gerade ein, dass die Methode auch bei negativen Verknüpfungen mit Personen funktioniert (zumindest bei meinem Hund
).
Meine hatte nämlich (aus mir unerklährlichen Gründen) als Welpe plötzlich Angst vor einem Kumpel von mir. Ich bekam sie kaum in seine Wohnung. Drinnen ist sie dann bei jeder kleinsten Bewegung von ihm zusammengezuckt und hat sogar gebellt und geknurrt. Wir haben dieses Verhalten alle einfach ignoriert - und siehe - mit jedem Besuch wirds besser. Am Anfang gibst noch ein wenig "Gezicke" aber dann darf mein Kumpel Skadi sogar streicheln. Irgendwann am Abend liegt sie dann total entspannt halb auf seinem Schoß.
Leider wohnt er relativ weit weg, so dass wir nicht intensiver üben können, sonst war Skadis Angstverhalten mit Sicherheit schon völlig weg.
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Ok, ich werds wohl einfach ausprobieren müssen und hoffen, dass es Stück für Stück besser wird. Vielen Dank nochmal!

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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