Hund Schizophren? :-) draußen ist er wie ausgewchselt

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  • Hi,
    ok die Überschrift ist scherzhaft gemeint, aber trotzdem ist es manchmal so als hätte unser großer, Labimix 2 Jahre, zwei Persönlichkeiten.
    In der Wohnung ist er der liebste netteste und anhänglichste Hund den ich jemals gesehen habe aber sobald wir mit ihm rausgehen wird er von Dr. Jekyll zu Mr. Hyde. Er macht draußen jetzt zwar keinen Blödsinn, aber er ignoriert mich völlig, hört kein bisschen und läuft einfach weg. Kurz gesagt er macht was er will. Nicht mal den Aufforderungen zum Spielen kommt er nach, wenn ich in eine Richtung laufe rennt er in eine andere, ich nehme sein Lieblingsspielzeug mit und tue alles mögliche um mich für ihn interessant zu machen, aber vergebens.

    Genug Auslauf hat er, warum dreht er trotzdem so ab ?
    Auch wenn es mir Leid tut aber ich habe schon keinen Bock mehr ihn von der Leine zu lassen, das macht einfach keinen Spaß mehr.

    Richtig schlimm ist es geworden seit dem wir noch einen zweiten Hund, JRT Welpe, haben. wobei er auch keinen Eifersüchtigen Eindruck macht.

    FAQ :-) um eventuelle Fragen vorweg zu beantworten:

    1. Wir spielen draußen mit beiden Hunden im gleichen Maße und passen auch sehr auf daß wir dem kleinen nicht mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.

    2. früher kam er sofort wenn wir ihn gerufen haben, aber jetzt ist es ihm völlig egal, nur wenn meine Freundin ihn ruft kommt er nach dem fünften mal wenn wir Glück haben.

    3. Man kann bei ihm nichtmal mit Leckerlies arbeiten, da ihn die draußen ebenfalls nicht interessieren.


    Kann man irgendwas tun damit er mehr Bezug zu uns bekommt wenn wir im Freien sind, so daß er in unserer Nähe bleibt und sich sogar auch mal auf ein Spielchen einlässt?

    Wär echt toll wenn ihr ein paar brauchbare Tipps hättet

    danke schonmal
    Micha

  • Hallo!

    Ihr habt ein häufiges Problem von Mehrhundehaltern, die für einen Hund einfach mehr Aufmerksamkeit benötigen. Der Welpe wird zwar nicht bevorzugt, aber er ist immer im Blick. Das eröffnet dem "eigentlich Gehorchenden" ganz neue Möglichkeiten ;) .

    Geht öfter mal eine Runde getrennt, die Hunde solten für Notfälle eh lernen ohne den anderen allein zu sein.
    Etabliert ein ganz besonders beliebtes Spiel, z.B. ein Zerrspiel. Wenn es draußen gar nicht geht, versucht es erst drinnen. Hat er dann Spass, draußen weitermachen. Wenn ihr draußen seit, lasst den Hund nicht einfach laufen. Macht Abenteuerspaziergänge, klettert über Baumstümpfe, buddelt nach Mäusen, was immer der hund mag, tut etwas gemeinsam. Bei euch soll es interessanter sein, als wenn Hund irgendwo allein in der Gegend rumstromert.

    Was nehmt ihr als Leckerchen? Könnte es attraktiver sein? Bockwurststückchen oder Käse wirken manchmal Wunder, wenn man den Rückruf wieder festigen wollt.
    Ab und zu könnt ihr auch ein Schälchen Katzenfutter hervorzaubern, da weiß Hund nie, ob man etwas mithat und man kann es ewig für den Ernstfall in der Tasche lassen. Anfangs bekommt er es immer, später nur ab und zu.
    Wenn ihr jetzt wieder anfangt bewusster zu üben, dann ruft nur, wenn der Hund auch wirklich kommen wird oder bereits auf dem Weg ist.
    Grade wenn man einen Welpen dabei hat, dann neigt man dazu den Althund zu rufen und sich dann schon wieder abzuwenden, weil man nach dem Floh schaut. Vermeidet das! Rufen, auf den Hund konzentriert bleiben und dann wirklich belohnen. Da bietet sich getrenntes Training wirklich an.

    LG
    das Schnauzermädel

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