Starke Seelische und Gesundheitlicheprobleme

  • Halloa,

    danke schon mal für's rein schauen :).
    Ich bzw. wir haben da ein großes Problem mit unserem Hund. Und zwar: Unser Hund ist seit sie ein Welpe war bei uns, ihre ganzen 9 Lebensjahre. Sie war immer ein fröhlicher und lauffreudiger Hund. Bei uns war's schon immer so, da wir in einem 2 Familien Haus wohnen (auf der einen Seite Oma & Opa, auf der anderen Seite wir), das früh's der Opa mit dem Hund Gassi ging da meine SChwester und ich früh's in der Schule waren und natürlich Mutti und Vatti in der Arbeit waren.
    So vor ca. 2 Jahren ging sie plötzlich nicht mehr so gern spazieren. Dann hat sie angefangen nach dem sie geschlafen hat immer auf dem rechten vorderbein zu hinken. Seit ca. letztem Jahr tat sie sich dann immer schwer Treppen hinauf zu laufen, runter war/ist kein Problem. Sie hat auch einen seltsamen Hüppel am Hals bekommen, der manchmal da ist und manchmal nicht. Dann ist uns aufgefallen das wenn man sein Ohr an ihren Hals hält, sie extrem lauf so röcheln hört, als ob sie bronchhities hat, könnte sie sowas wirklich haben?
    Seit ca. Dezember ist uns nun vermehrt aufgefallen das sie nicht mehr auf's Sofa springen kann, sie braucht immer 4 bis 5 anläufe bis sie auf das Sofa richtig rauf kommt. Sie kommt mit den 2 Vorderbeinen rauf aber nicht mit den hinteren.
    Jetzt wird aber alles noch schlimmer: Als erstes gleich mal, mein Vater ist die absolute Bezugsperson von meinem Vater, sie liebt ihn wirklich :). Jetzt haben sich aber meine Eltern anfang dieses Jahres getrennt, meine Mutter blieb in unserem Haus und mein Vater ging in eine Wohnung, da er den ganzen Tag arbeiten muss kann er sie nicht mitnehmen. Ich bin auch eigentlich bei meinem Vater, und ich war auch immer eine sehr starke Bezugspreson für unseren Hund.Als ich dann eine Nacht auch weg war hat unser Hund die ganze Nacht gejammert sie hat gewinselt, wollte alle 10 minuten in den Garten und hat vor der Tür wache gehalten bis ich und/oder mein Vater wieder zurück kommen. Tja, jetzt bin ich doch erst mal noch bei meiner Mutter geblieben, dem Hund zu liebe...
    Aber es wird einfach nicht besser, sie liegt nur noch am Fußboden vor der Tür, will nicht mehr Gassi gehen, frisst teilweise nichts mehr, schläft Nachts nicht mehr. Ihre Augen tränen recht stark als ob sie richtig weinen täte (als die sind nicht trüb oder eitern). Wenn man mit ihr gassi gehen will braucht man viel Überzeugungskraft und muss sie manchmal mit Teppich vor die Treppe ziehen. Mein Vater kommt zwar ab und zu noch und geht auch jeden Sonntag Gassi mit ihr aber ihr gehts trotzdem nicht besser. Und ich kann das nicht mit ansehen wenn es ihr so schlecht geht. Wir gehen zwar demnächst zum Tierarzt und lassen alles untersuchen, aber gegen ihre seelischen Probleme kann die Tierärztin auch nichts machen.
    Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen?? Ich hab alles probiert, spiele mit ihr machen lange gassi gehen, sie mit zum Pferd nehmen (da sin auch andere Hunde), aber sie wird dann teilweise auch schon aggressiv.
    Ich hoffe das mir jemand von euch Helfen kann, ich würde mich echt freuen.

    Danke schonmal im vorraus.

    Liebe Grüße Sabrina.

  • Ich denke, dass euch am ehesten erstmal der Tierarzt helfen kann! Der Hund humpelt seit 2 Jahren und kommt inzwischen schon nicht mehr aufs Sofa?? Da wär ich als Hund auch nicht mehr gut drauf...Die hat doch Schmerzen!

  • Hallo Sabrina!

    Also, dass ihr zum Tierarzt geht ist auf jeden Fall schonmal der allererste Ansatz. Wenn sie seit 2 Jahren hinkt, wart ihr in der Zwischenzeit schonmal da und habt abklären lassen, was da los ist? Vermutlich tut ihr einfach etwas weh, so dass ihr das Spazierengehen keinen Spaß mehr macht. Dafür spricht ja auch, dass sie gar nciht mehr aufs Sofa kommt. 9 Jahre, da kann man sie schon zu den Senioren zählen, da kommt einfach das ein oder andere Zipperlein dazu und es wäre wichtig, dass ihr herausfindet, was eure Hündin hat und wie man ihr da helfen kann.

    Wenn sie keine Schmerzen mehr hat, vielleicht geht sie dann auch lieber wieder Gassi...

    Was ihre seelischen Probleme angeht: Auf einmal hat sich ihr komplettes Weltbild über den Haufen geworfen, erst die eine Bezugsperson weg, dann die andere. Dass sie am Stall nicht unbedingt Lust hat mit den anderen Hunden zu rennen, mag wohl auch verständlich sein, sie ist schon eine halbe Omi und will vermutlich einfach ein wenig ihre Ruhe.
    Was sie nun braucht, ist wenigstens ein bisschen von ihrem gewohnten Tagesablauf und Leute, die sich um sie kümmern, in der Hoffnung, dass das ihre neuen Bezugspersonen werden.

    Aber wie gesagt, lasst erstmal das Gesundheitliche abklären, vielleicht erklärt sich dann auch ein Großteil ihrer Unlust selbst. Wenn ihr bei jedem Spielen oder Spazierengehen Schmerzen hat, kann ich nachvollziehen, dass sie daran keinen Spaß hat. Und bitte, wartet nicht allzu lange damit, das was du beschreibst klingt für mich schon hart, dass ihr da was wehtut.

    LG, Henrike

  • Hallo,
    danke schonmal so weit. Wir werden wahrscheinlich gleich diese Woche zum Tierarzt fahren.
    Sie hinkt nicht die ganze zeit, das ist ab und zu.. meist nach dem sie geschlafen hat. Wir haben sie auch schon abgetastet ob ihr was weh tut, aber wir selbst haben nichts gefunden. Daher sind meine Eltern noch nicht zum Tierarzt gefahren. Das hinken ist echt nur zwischen durch mal, deswegen wunderts mich ja auch so, wiel würde sie nun durchgehend hinken wüsste ich ja das ihr sicher was weh tut.
    Aber mal sehen was der Tierarzt sagt :)
    Liebe Grüße.

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