Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Autofahren wird ihr unheimlich?
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Huhu!
Wir haben kein Auto, fahren wochenends aber meistens irgendwo mit. Ivy mochte Autofahren bisher auch immer, war ganz entsannt und schlief, aber nun auf einmal möchte sie total ungern einsteigen. Sie geht auf Distanz, wenn wir uns einem Auto nähern. Wir nehmen sie dann an die Leine, führen sie kommentarlos hin und lassen sie reinspringen. Im Auto legt sie sich nicht mehrwie früher hin, sitzt also und hechelt immer häufiger während der Fahrt.

Als Auslöser kann ich mir drei Dinge vorstellen:
1) Der Fahrstil meiner Mutter (nicht ser rücksichtsvoll, stets im Rennfahrermodus, man muss sie ständig ermahnen)
2) Scheibenwischer (mein Dad ärgert gerne und findet es witzig, wenn Ivy dem Wischer nachsieht - müssen auch ihn immer wieder ermahnen, das sein zu lassen)
3) Eine Vollbremsung letztens, die einen Unfall vermiedSo richtig offensichtlich wurde es nach einer für sie unheimlichen Begegnung mit Schwänen (kein Kontakt, die saßen da einfach, Ivy hasst Schwäne aber
) während eines Spazierganges, der damit endete, dass sie ins Auto musste, um nach Hause kutschiert zu werden.Habe versucht, sie zu belohnen, wenn sie reingesprungen ist und sich hingelegt hat. Aber sie nimmt nichts an, wenn ihr eine Situation unheimlich ist.
Wir lassen sie nicht alleine im Auto sitzen und es liegen keine Dinge rum, die rumtuschen könnten. Sie liegt auf einer Decke.
Wie kann ich da jetzt möglichst schnell gegensteuern? Viel Autofahren ist derzeit noch nicht möglich, weil uns einfach der Untersatz dazu fehlt.

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15. Februar 2009 um 19:30
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Autofahren wird ihr unheimlich? - Vor einem Moment
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Vielen Hunden wird schlecht während der Autofahrt, wenn sie dabei aus dem Fesnter schauen können. Vor allem wenn der Fahrstil nicht gerade moderat ist.
Mein Tipp. Verhülle die Fenster aus denen der Hund schauen könnte mit Papier oder Tüchern und lenkt deinen Hund während der Fahrt ab.
Und mach bitte deinem Dad klar, das Scheibenwischer nachschauen für den Hund absolut kein Spaß sondern der pure Stress ist. -
Durch die negativen Erfahrungen 1., 2. und 3. braucht es sehr viele positive Erfahrungen mit dem Auto.
Belohnungen kannst Du eigentlich vergessen, denn sie muss lernen, dass Autofahren ganz selbstverständlich ist. Wenn ein Hund alleine bleiben lernen soll, wird er ja auch nicht belohnt.
Eigentlich wäre angesagt, Ivy so oft wie möglich kleine Strecken in tolle Auslaufgebiete zu fahren. Da Dir das derzeit nicht möglich ist, solltest Du zumindest die Negativerfahrungen 1. und 2. komplett vermeiden, damit das Auto nicht weiterhin negativ belegt wird. Und da kannst Du Dir auch Zeit lassen, bis sich günstige Gelegenheiten zur Umkonditionierung ergeben.
Hast Du keinen Führerschein, so dass Du Dir die Autos Deiner Eltern mal ausleihen kannst? Wenn Du keinen hast, dann würde ich mal einen machen, um Deine Ivy trainieren zu können.

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@ suoma: Ich bin dabei ihn zu machen.

Gut, also Autofahren tun wir derzeit eh nur, um dorthin zu kommen, wo wir schön spazierengehen können. So hat sie also immer ein positives Erlebnis, das sie mit dem Auto in Zusammenhang bringen kann.
Die drei Probleme werde ich zu verhindern wissen. Tut mir leid, die arme Maus. Meine Eltern haben so gar kein Hundeverständnis und beweisen sich leider immer wieder als absolut lernresistent.
Fenster verdecken... Also das wird schwer. Die Heckscheibe total abdichten?
Gerade fällt mir ihre Stoffbox ein. Vieleicht wäre das ja eine Möglichkeit, sofern sie in den Kofferraum passt. -
Zitat
@ suoma: Ich bin dabei ihn zu machen.

Na dann ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis Du sie selber traineren kannst. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen für die Prüfungen.

Bis dahin solltest Du sie nicht mit Deinen Eltern fahren lassen, wenn Du die Beiden nicht völlig unter Kontrolle hast.

Das Abdunkeln ist bei Euch auch nicht sonderlich interessant, da man das eigentlich nur bei Hunden macht, die auf die Umgebung völlig anspringen und ausflippen. Aber Eure Ivy hat ja mehr mit sich und dem Fahrstil zu kämpfen und bekommt ja kaum mit, was drum herum abläuft.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Danke.

Wenn überhaupt wird nur noch zusammen gefahren! Und ab demnächst belege ich einen Kurs, wie man störrische Rentner erzieht.

Okay, dann weiß ich jetzt erst einmal, was zu tun ist. Vielen Dank für eure Tipps!
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Naja, bei unserer Fanny hats zumindest funktioniert. Seit wir die Fenster abgeklebt hatten, ist sie lieber ins Auto gesprungen und mittlerweile konnten wir die Kleber auch wieder entfernen.
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Zitat
Naja, bei unserer Fanny hats zumindest funktioniert.
Das funktioniert auch, wenn der Hund sich im Auto nach außen orientiert, überhaupt wahrnimmt, dass es ein Außen gibt, dadurch unglaublich gestresst ist und überhaupt nicht mehr mitbekommt, das es auch noch ein gelassenes "Im Auto" gibt.
Aber Ivys Problem war eher ein "Im Auto"-Gestresst-Sein, ohne dass sie je wahrgenommen hat, dass es auch ein Drumherum gibt.
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Drumherum ist ihr auch total egal. Das Auto an sich scheint das Problem an sich zu sein.
Im eigenen Auto wird Ivy höchstwahrcheinlich eh eine verschweißte Stahlbox bekommen. Damit ist die Sicht ja sehr eingeschränkt. Bis dahin wird es aber noch ein bisschen dauern.
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